28. Mai 2020

Moment mal...

Kleiner Monatsrückblick






Gesehen: Dead End. Fand ich gut, aber ich habe ewig dafür gebraucht. Ziemlich häufig bin ich nach kürzester Zeit dabei eingeschlafen oder konnte es nicht sehen, weil ich mit einem meiner Kinder ins Bett bin (jaaa, die haben mittlerweile meine Bettgehzeiten übernommen - Schande über mich). Und dann ging der Ton an meinem Laptop plötzlich nicht mehr (das war schon mal so, nach einer Weile/Woche - zack - ging er plötzlich wieder. Frage mich ernsthaft was für ein Gerät ich da erwischt habe!). Vielleicht war ich auch deswegen so scharf darauf, weil ich ständig daran gehindert wurde.
Nachtrag: Mittlerweile habe ich es doch noch geschafft alle Folgen zu sehen und musste mit Entsetzen feststellen, dass es gar kein echtes Ende gibt!! Kann nur hoffen, dass die nächsten Folgen schnellstens gedreht werden (das ist doch so geplant, oder???)

Gehört: "Mir ist laaangwelig!" Früher konnte sich mein Kleiner so gut selbst beschäftigen und nun ist es teilweise echt schwierig. Und im Gegensatz zu manch anderer Mutter sehe ich mich auch nicht als Animateurin. Er hat einen Kopf, er hat Phantasie, also da muss er sich schon selbst was einfallen lassen (abgesehen davon, dass er meine Tipps ohnehin immer ablehnt).

Gelesen: Immer noch... siehe letzten Monat. Aber seit einigen Tagen bin ich wieder dabei
(ich muss ja auch, es warten so viele schöne Bücher auf mich. Und auch wie dieses Buch weitergeht, möchte ich wissen).

Getrunken: Café Frappé, Eistee (einfach nur kühler Früchtetee mit vielen Eiswürfeln) und Beerensmoothie (gefrorene Beeren und Milch). 
Das könnte ich jeden Tag trinken (löffeln), ich liebe das, selbst ohne Zuckerzusatz. Halt, Weißweinschorle natürlich auch noch, die gehört 
bei diesen Temperaturen einfach dazu.

Gegessen: Superleckeres, selbstgebackenes Baguette. Das Rezept war ganz (normal) simpel, aber ich war sehr überrascht wie lecker das am nächsten Tag noch schmeckte. Ganz weich und frisch. Und Spargel, überbacken mit Parmesan, Schinken und Eier-Sahne-Kräutersauce. Das war auch extrem lecker. Da wir den Spargel sonst immer nur pur (gekocht) genießen, war es für mich wirklich was Besonderes. Bei Spargel und Rhabarberkuchen ist es nämlich so: ich besitze ganz viele tolle Rezept für die diversesten Varianten. Aber "unsere Art" finden wir so gut, dass wir nie etwas anderes ausprobieren, weil man jedesmal denkt: "Aber dieser Kuchen, diese Art schmeckt doch einfach am besten." Obwohl ich sonst gerne Neues ausprobiere. Hängt vielleicht mit der eingeschränkten Zeit zusammen, da möchte man keine Experimente wagen. Geht es noch irgendjemanden so?

Getan: Gepflanzt, viel auf der Terrasse gesessen, im Garten gewerkelt und mich sehr an ihm erfreut. Und mich komisch gefühlt, weil mein Töchterlein Geburtstag hatte und sowohl Einladungen gestalten als auch die Party vorbereiten, wegfiel. Richtig seltsam war das (wie wenig Arbeit so ein Geburtstag dann plötzlich macht!). Die Party meines Kleinen musste ja auch schon entfallen, aber da hatte ich mir schon x Gedanken zu der Feier und den Einladungen gemacht. Da stand gedanklich quasi schon alles.

Gedacht: Jede Menge. Und leider viel Negatives.

Geschleckert: S'mores, allerdings ohne Lagerfeuerromantik, sondern ganz schöde aus dem Backofen. Mein Töchterlein und ihre Freundin wollten an ihrem Geburtstag unbedingt noch welche machen (Lieblingsmittagessen, Schokokuchen, Torte, Snackteller und Abendessen aus dem Restaurant hatten wohl nicht gereicht). Aber nun denn, am Geburtstag darf man übertreiben. Unten eine Schicht Schokolade (diese widerlichen Eszet-Schnitten (man liebt oder hasst sie), dann Riesenmarshmallows drauf. Ab in den Ofen und wenn alles so richtig schön weich ist, schnappt man sich einen Keks und zieht ihn einmal durch. Ich probierte mit einem Stückchen Butterkeks. Mein Urteil:  "Iih, ekelhaft süß" (man muss wissen, dass ich Marshallows an sich schon nicht besonders mag). Doch dann, ich weiß nicht was passiert ist, musste ich nochmal probieren und nochmal und nochmal. Und wisst ihr was, am nächsten Tag habe ich mir die Reste nochmal warm gemacht und weiter geschleckert bis ich wirklich einen Zuckerschock hatte. Schlimm dieses Zeugs, ich kann nur davor warnen!

Gewundert: Über die relativ vielen Demonstrationen und wieso man da mitmachen möchte, wo doch etliche Rechtsradikale und Verschwörungsfanatiker mitdemonstrieren. Das würde mich abschrecken.

Geärgert: Über meine Kinder (Der Teenager macht seinem Klischee alle Ehre).  

Gehofft: Ach ja... 

Geplant: Noch Rukola und Pflücksalat in den Garten (bzw. in Töpfe) zu pflanzen. Ich besitze ja keinen Gemüsegarten, aber hin und wieder einige Blättchen Salat zur Hand zu haben (beispielsweise auf Sandwiches) finde ich schon ganz praktisch. Und machbar!

Gefreut: An der Natur. An wunderbar blühenden Sträuchern und Blumen und an dem gut duftenden Rosmarin und der Feige.

Gekauft: Lippenstift. Ha. Seit einiger Zeit trage ich Zuhause hin und wieder Lippenstift. Nur für mich.

Geklickt: Jede Menge (kein Wunder, dass ich nicht zum Lesen komme).







Sonnenreiche Maigrüße
Jutta