2. Dezember 2019

Moment mal...

Kleiner Monatsrückblick




Gesehen: Viele wunderschöne Weihnachtsbeleuchtungen (stimmungsvoll und einfarbig!)

Gehört: "Air" von Bach. Bei diesem Stück fühle ich mich ganz ruhig und friedlich. Okay, manchmal auch zu nachdenklich und traurig. Dennoch. Wenn ich einmal damit anfange, es zu hören, kann ich kaum noch aufhören. Es fasziniert mich auf unbestimmte Weise.

Gelesen: "Das Café am Rande der Welt" von John Strelecky. Ich hatte schon so viel Positives über dieses Buch gelesen, aber mich hat es nicht gepackt. Kein bißchen. Ich war sogar froh, dass die Schrift so groß war und man schnell durch kam (hatte immer noch auf den (nicht eingetroffenen) "Aha-Effekt" gehofft und es fast zu Ende gelesen). Und dann noch "Eine Liebe, in Gedanken" von Kristine Bilkau.

Getrunken: Den ersten Glühwein.

Gegessen: Den ersten Lebkuchen. Eigentlich erst gestern, also im Dezember, aber da ich mit meinem Monatsrückblick diesmal so spät dran bin, kommt der jetzt mit rein. Dafür leider weder Raclette noch Käsefondue und dabei habe ich auf beides so Lust (kommt aber in den meisten Teilen der Familie nur mittelmäßig bis gar nicht an). Und dann noch leckeren Rosenkohlsalat. Rosenkohl in dünne Scheiben schneiden, anbraten und dann ganz nach Lust und Laune mit Salat, Orangenscheiben und/oder Käse mischen. Darüber ein feines Dressing, mmhh!

Getan: Siegelstempel ausprobiert. Meine Tochter bekam einen geschenkt und war begeistert. Und dann holte ich meinen alten hervor, den ich im nahezu gleichen Alter wie meine Tochter bekam. Meine Kinder fanden das Stempeln genauso schön wie ich damals (ich finde sie auch immer noch toll, verwende sie nur leider nie).

Geschüttelt (den Kopf): Als ich las, dass der Berliner Flughafen nun einen neuen, offiziellen Eröffnungsgtermin hat. Und gleich im Satz danach stand er wäre "ambitioniert". Autsch!

Gelächelt: Über meinen Kleinen beim Lichterfest des Horts. Nein, eigentlich davor, denn er war so süß aufgeregt, weil er einen Text alleine aufsagen musste und das noch nie vor so vielen Menschen getan hatte.

Gegrinst: Auch über meinen Kleinen. Über den Satz, den er beim Umziehen von sich gab, genauer beim Anziehen seiner Jogginghose. 
"Da kann man schon eine entspannte Hose nehmen". 'Entspannte Hose', ist das nicht süß?

Gedacht: Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe mich selbst ein bißchen verloren. Dennoch fühle ich mich zufrieden. 
Ist mein "altes Ich" nur verschüttet oder hat es sich gewandelt?

Geplant: Wunderbar entspannte Wochenenden.

Genossen: Das vorletzte Wochenende. So sehr. Dabei saß ich nur gemütlich auf dem Sofa, neben mir döste mein Kleiner (der nach seiner ersten Übernachtungsparty in einen nahezu komatösen Schlaf gefallen war). Auf dem Sideboard stand ein duftender Glühwein (der erste) und auf meinen Beinen lag das neue Buch. "Das Wintertagebuch" von Nigel Slater. Nadine von herzallerliebst (sehr sehenswert, nebenbei bemerkt) hatte so davon geschwärmt (vielen Dank dafür, Nadine), dass ich es unbedingt haben wollte. Und es ist toll. Man braucht nur Zeit und Muse und dann kann man hineinversinken in die Winterlandschaft, das wärmende Essen und die schönen Seiten des Winters. Ich lerne den Winter ganz neu kennen. Und lieben. Ich schätze ich werde ihn dieses Jahr anders wahrnehmen und auf alle Fälle schöner. (unbezahlte, unbeauftragte Werbung)

Genervt: Kinderzankereien.

Gestaunt: Die Freundin meiner Tochter ist in ihrem (alleinigen) Beisein bewußtlos umgekippt und meine Tochter hat sie direkt in die stabile Seitenlage gelegt. Da fühle ich mich wieder sehr darin bestärkt, dass Erste-Hilfe-Kurse bei Kindern so wichtig sind!

Geärgert: Über eine Bedienung. Die Kinder saßen mit Freunden an einem separaten Tisch (dem berühmt-berüchtigten Kindertisch), mein Sohn bestellte "ein Schnitzel" und was wurde ihm daraufhin serviert? Ein Wiener Schnitzel (genauer zwei davon, der ganze Teller war voll) für fast 20€! Muss ich erwähnen, dass es ein Kinderschnitzel sowie ein Schnitzel Wiener Art gegeben hätte?. Und dann dauert auch alles noch ewig. Tja, ein paar Sprossen als Deko machen eben noch kein gutes Restaurant!

Geschmunzelt: Ich bin ganz eindeutig tannensüchtig. Anscheinend mein liebstes Dekoelement während der Weihnachtszeit. Und nun das wirklich Blöde: ich bekomme gar nicht alle unter und dabei liebe ich jede einzelne. Jaja, das sind vielleicht Luxusprobleme. Ich sollte häufiger zum Essen einladen und dann den Tisch schick mit Tannen (Holz, Porzellan, Glas) eindecken.

Gefreut: Über den Aufzug an unserer Schule, der momentan am Gebäude angebaut wird. Endlich ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion. Und ich freue mich schon so richtig auf die Adventszeit und Weihnachten.

Gekauft: Na Tannen, was sonst? ;-))

Geklickt: Santa Lucia. ich liebe dieses Lied. Ich kann es unendlich oft hören und es wird mir immer noch jedes Mal erneut warm ums Herz.



"Ja und wo sind die Collagen?", fragt ihr euch jetzt. Also ich weiß ja nicht was ich angestellt habe, aber genau an dem Tag, als mein eigentlicher Laptop plötzlich (aus dem Nichts) wieder ging (also eigentlich ein echter Jubeltag), gab der alte seinen Geist auf. 
Nun, nicht ganz, er geht, aber der Monitor ist schwarz. Es ist zum Verzweifeln, jedenfalls komme ich nicht an die, in den vergangenen 
Monaten gespeicherten Dinge (wie meine Fotos).



Nichtsdestotrotz.
Habt einen gemütlichen November mit warmen Kerzenlicht und ganz vielen heimelige Stunden!

Dezembergrüße
Jutta