31. Januar 2019

Moment mal...


Minikleiner Monatsrückblick







 
Gesehen: Schnee und Blutmond. Und mich über beides gefreut.

Gehört: Wenig. Ein eher geräuschloser Monat. Kein Vogelgesang, kaum Musik und da meine Tochter eine Woche 
im Skilager war, nur wenig Geschwisterstreit.

Gelesen: "Wenn's weiter nichts ist" von Allison Pearson. Lustigerweise hat Nicole gerade etwas darüber geschrieben.

Gegessen: Unfassbar fluffig-leckere Amerikaner. Selbstgemacht. Bisher hatte ich die immer als eher trockenes Gebäck abgespeichert, 
daher ist es eigentlich gar nicht nachzuvollziehen, warum mich dieses Rezept (und die Bilder!) plötzlich so anlachte. Jedenfalls buken 
mein Sohn und ich sie nach und waren vom Ergebnis mehr als begeistert. Superlecker! Die werden bal mal wieder gebacken, 
vielleicht sogar zum nächsten Kindergeburtstag.
Und Bananenwaffeln nach diesem Rezept. Ich schätze ich habe weniger Milch genommen, und so waren die Waffeln ganz dick 
und trotzdem sehr fluffig. Allerdings habe ich das Rezept halbiert und nur eine nicht völlig überreife Banane (wieso sind die Bananen 
nicht braun, wenn man sie EINMAL so braucht?!) genommen und dann fehlte uns Schleckermäulern doch ein kleines bißchen Süße. 
Werden aber - mit einem Hauch Zucker - auf alle Fälle auch nochmal gemacht.

Getrunken: Ziemlich viel Kaffee. Morgens gefiltert, nachmittags Milchkaffee aus der Maschine.

Geärgert: Über echt heftige (und bis dato in der Form nie dagewesene) Kopfschmerzen.

Gefreut: Dass diese nervige Schiene meines Sohnes wieder ab ist (obwohl er das wirklich bravourös gemeistert hat). Riesig über das besondere Geschenk von Nicole und natürlich als meine Tochter nach einer Woche Skilager wieder nach Hause kam (große Vermissung!).

Getan: Eine Fackelwanderung. Mit der Klasse meines Sohnes und anschließendem Picknick um einen Feuerkorb. War richtig schön.

Gedacht: Liegt es am zunehmenden Alter? Oder an der täglichen Bilderflut auf Insta? Immer häufiger erwische ich mich, dass ich das Jahr, 
die Jahreszeiten als, wie soll ich es nennen, langweilig, wiederkehrend (was sie natürlich auch sind), vorhersehbar erlebe. Ach, denke ich 
mir beispielsweise, jetzt ist es also wieder Herbst, jetzt kommen (mal) wieder Fotos von Kastanien, bunten Blättern, warmen Tee, Kerzen... jedes Jahr das gleiche, alles so vorhersehbar. Alles immer und immer wieder. Dabei freue ich mich auf jede Jahreszeit, kann eigentlich nicht genug Fotos von gemütlichen Kuschelecken, bunte Blättern oder jetzt Schneebilder und frischen Blumen sehen. Und doch bleibt da hin 
und wieder diese Genervtheit. Komisch.

Geschmunzelt: Über meinen Kleinen. Wenn er nachmittags meint: "Ich mach's uns jetzt mal gemütlich" und dann sämtliche Kerzen 
im Wohnzimmer anzündet (und das sind viele).

Genervt: Über eine neue 30-er Zone, die ich fast jedes Mal übersehe (was heißt übersehen, mittlerweile müsste ich sie KENNEN! Aber sie geht einfach nicht in meinen Kopf rein). Mein Auto zeigt sie mir übrigens auch nicht an (nicht, dass ich auf das Display achten  würde...). 
Und über einen "Erpresserbrief" (also genauer sogar zwei), der in meinem Emailfach landete (als Absender MEINE Emailadresse!) und dem 
ich Bitcoins bezahlen sollte. Und während ich noch überlegte, ob ich das der Polizei melden sollte (oder ob das ohnehin nichts bringt), 
erschien genau darüber ein Bericht in der Zeitung (ging wohl mehreren so).

Gegrinst: Innerlich, über die Schneefreude meines Kleinen. Dreimal musste ich ihn zum Aufwärmen und Trocknen hereinrufen, als er im Schneeregen einen Tunnel durch seinen zuvor aufgehäuften Schneeberg grub. Einmal kam er sogar ganz schnell, gerne und freiwillig (war 
wohl doch kalt??) und jedes Mal war er völlig durchnässt. 

Gelächelt: Wenn mein Kleiner Fotos schießen möchte und dann Dinge arrangiert. "Mama, kann ich mal deine Blumen haben?" Ein Weilchen später. "Und die Kerze da auch? Und dies noch?" Und dann dekoriert er alles sorgfältig hin, macht Fotos und ist glücklich. Von mir hat er das übrigens nicht, denn ich mache meine Fotos fast ausschließlich am Vormittag, wenn meine beiden Süßen in der Schule sind.

(Cool) gefunden: Die Filme, die mein Kleiner momentan dreht. Ort und Akteure: seine Playmobilspielsachen. Okay, die Story ist ausbaufähig und manchmal steht die Kamera (mein Handy) auf dem Kopf, aber er hat wirklich gute Ideen. Die "Kamera"-Führung, die Schnitte... überhaupt habe ich häufiger das Gefühl, dass man mit dem Älterwerden diese leichte, unbeschwerte Kreativität verliert (ich empfinde das zumindest so).

(Begeistert) gewesen: Dass Zimtknoten - leicht aufgebacken - tatsächlich wie frisch zubereitet schmecken.

Gelacht: Über einige lustige Twitterposts.

Geplant: Bienenwachstücher selber machen. Ich hab' schon zig Tutorials gesehen und brauche noch diverse Größen. Anfangs war ich reichlich skeptisch, ob dann nicht alles pappt oder nach Bienenwachs riecht (beispielsweise Brot), doch nach längerem Gebrauch kann ich sagen, dass ich absolut von ihnen überzeugt bin! (Und wenn man sie selber macht, kann man tolle Stoffe verwenden!!)

Gekauft: Seit ewigen Zeiten mal wieder Zimmerpflanzen.

Geklickt: Die Staffel "Das Pubertier". Jetzt erst entdeckt. Und okay, nachdem ich vom Kinofilm enttäuscht war, hätte ich wohl auch nicht früher drauf geklickt. Hab mich jedenfalls amüsiert (zumal ich den Schauspieler gerne mag und die Serien-Wohnung so heimelig finde). Und außerdem atmet man tatsächlich etwas erleichtert aus, wenn man selbst ein Pubertier Zuhause hat.






Januargrüße
Jutta






12. Januar 2019

Plauschige Frauenrunde

Letzte Woche war es wieder soweit - mein alljährliches Damenkränzchen.
Diesmal unter dem Motto Hüttengaudi.







Mein Augenmerk gilt dabei meist dem Essen, denn der Rest kommt jedes Mal von ganz alleine.
Auch dieses Mal war es wieder eine richtig schöne - wenn auch relativ kleine - Runde und es freut mich zu sehen, 
wie meine unterschiedlichen Freundinnen miteinander harmonieren.






Vorab probierte ich auch wieder einen neuen Willkommenscocktail - Traditionen möchten schließlich 
gepflegt werden - entschied mich dann aber doch für einen besser passenderen Birnen-Apfelpunsch mit 
vielen winterlichen Gewürzen (Merke: warme Willkommengetränke sind viel unpraktischer, wenn 
man die unpünktlichtsten Freundinnen der Welt hat; nein, ich mache nur Spaß!)





Auf dem Buffet fand man Zimtknoten, meinen Haus-und-Hof-Schokokuchen (den ich noch schnell anrührte, nachdem ein anderer missglückte), Panna Cotta mit winterlichem Crunch und Granatapfelkernen, Pumpernickeltalern mit Mandelschmelz und Obatzder, Blätterteigtartes mit jeweils einer Brie-Preiselbeer- 
sowie einer Rotweinzwiebelfüllung mit Mozzarella und ein Sellerie-Apfel-Süppchen mit gebratenem 
Salbeitopping. Vielleicht nicht alles so richtig hüttenmäßig, aber wen stört's.




Nachdem wir uns den Begrüßungsaperitiv genehmigt haben, sitzen wir dann in
gemütlicher Runde und plaudern. Und zwischendurch steht immer mal
jemand auf, um sich Nachschub zu holen.




Lustigerweise hatte ich das bei meiner ersten Feier dieser Art ganz anders geplant und extra den Tisch eingedeckt (und geschwitzt, wie wir da alle hinpassen wollen), doch dann hatten sich die ersten Gäste einen Teller 
geschnappt und sich einfach auf's Sofa gesetzt und bald saßen alle dort ;-))




 Nun wird am Esstisch das Buffet errichtet und das Sofa als Sitzecke haben wir einfach beibehalten.
(Ihr wisst ja, der Gast ist König, in diesem Fall die Königin ;-))

Und dann war sie auch schon wieder vorüber, meine kleine Feierei.
Aber nach der Party ist vor der Party - oder wie war das?
Wer mal spingsen möchte, wie ich letztes Mal feierte, der klickt einfach hier.

Feierlaunige Grüße
Jutta




11. Januar 2019

Blümchenfreitag

... seit langer Zeit mal wieder. Also bei mir, denn bei Helga geht es zuverlässiger zu, da kann
man jeden Freitag schöne Blumenkreationen bewundern.






Bei mir stehen die Reste vom Feste. Ja wirklich. 
Von meiner kleiner Feier berichte ich euch am Wochenende und heute gibt es schon mal 
die zusammengestellten Blumen (zur Feier hatte ich sie in mehreren, kleinen Vasen). 

Diese kleinen rosa Sternblümchen (deren Namen ich direkt nach dem Nennen wieder vergessen habe) 
sind meine Neuentdeckung, Ich bin ganz angetan von ihnen, so klein und fein.
Ansonsten gibt es noch zweierlei Eukalyptus, etwas Fichte, Tulpen und Ranunkeln.


Und nun wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende 
und etwas besser verteilten Schnee fände ich auch nicht schlecht.


Blümchengrüße
Jutta