2. Dezember 2019

Moment mal...

Kleiner Monatsrückblick




Gesehen: Viele wunderschöne Weihnachtsbeleuchtungen (stimmungsvoll und einfarbig!)

Gehört: "Air" von Bach. Bei diesem Stück fühle ich mich ganz ruhig und friedlich. Okay, manchmal auch zu nachdenklich und traurig. Dennoch. Wenn ich einmal damit anfange, es zu hören, kann ich kaum noch aufhören. Es fasziniert mich auf unbestimmte Weise.

Gelesen: "Das Café am Rande der Welt" von John Strelecky. Ich hatte schon so viel Positives über dieses Buch gelesen, aber mich hat es nicht gepackt. Kein bißchen. Ich war sogar froh, dass die Schrift so groß war und man schnell durch kam (hatte immer noch auf den (nicht eingetroffenen) "Aha-Effekt" gehofft und es fast zu Ende gelesen). Und dann noch "Eine Liebe, in Gedanken" von Kristine Bilkau.

Getrunken: Den ersten Glühwein.

Gegessen: Den ersten Lebkuchen. Eigentlich erst gestern, also im Dezember, aber da ich mit meinem Monatsrückblick diesmal so spät dran bin, kommt der jetzt mit rein. Dafür leider weder Raclette noch Käsefondue und dabei habe ich auf beides so Lust (kommt aber in den meisten Teilen der Familie nur mittelmäßig bis gar nicht an). Und dann noch leckeren Rosenkohlsalat. Rosenkohl in dünne Scheiben schneiden, anbraten und dann ganz nach Lust und Laune mit Salat, Orangenscheiben und/oder Käse mischen. Darüber ein feines Dressing, mmhh!

Getan: Siegelstempel ausprobiert. Meine Tochter bekam einen geschenkt und war begeistert. Und dann holte ich meinen alten hervor, den ich im nahezu gleichen Alter wie meine Tochter bekam. Meine Kinder fanden das Stempeln genauso schön wie ich damals (ich finde sie auch immer noch toll, verwende sie nur leider nie).

Geschüttelt (den Kopf): Als ich las, dass der Berliner Flughafen nun einen neuen, offiziellen Eröffnungsgtermin hat. Und gleich im Satz danach stand er wäre "ambitioniert". Autsch!

Gelächelt: Über meinen Kleinen beim Lichterfest des Horts. Nein, eigentlich davor, denn er war so süß aufgeregt, weil er einen Text alleine aufsagen musste und das noch nie vor so vielen Menschen getan hatte.

Gegrinst: Auch über meinen Kleinen. Über den Satz, den er beim Umziehen von sich gab, genauer beim Anziehen seiner Jogginghose. 
"Da kann man schon eine entspannte Hose nehmen". 'Entspannte Hose', ist das nicht süß?

Gedacht: Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe mich selbst ein bißchen verloren. Dennoch fühle ich mich zufrieden. 
Ist mein "altes Ich" nur verschüttet oder hat es sich gewandelt?

Geplant: Wunderbar entspannte Wochenenden.

Genossen: Das vorletzte Wochenende. So sehr. Dabei saß ich nur gemütlich auf dem Sofa, neben mir döste mein Kleiner (der nach seiner ersten Übernachtungsparty in einen nahezu komatösen Schlaf gefallen war). Auf dem Sideboard stand ein duftender Glühwein (der erste) und auf meinen Beinen lag das neue Buch. "Das Wintertagebuch" von Nigel Slater. Nadine von herzallerliebst (sehr sehenswert, nebenbei bemerkt) hatte so davon geschwärmt (vielen Dank dafür, Nadine), dass ich es unbedingt haben wollte. Und es ist toll. Man braucht nur Zeit und Muse und dann kann man hineinversinken in die Winterlandschaft, das wärmende Essen und die schönen Seiten des Winters. Ich lerne den Winter ganz neu kennen. Und lieben. Ich schätze ich werde ihn dieses Jahr anders wahrnehmen und auf alle Fälle schöner. (unbezahlte, unbeauftragte Werbung)

Genervt: Kinderzankereien.

Gestaunt: Die Freundin meiner Tochter ist in ihrem (alleinigen) Beisein bewußtlos umgekippt und meine Tochter hat sie direkt in die stabile Seitenlage gelegt. Da fühle ich mich wieder sehr darin bestärkt, dass Erste-Hilfe-Kurse bei Kindern so wichtig sind!

Geärgert: Über eine Bedienung. Die Kinder saßen mit Freunden an einem separaten Tisch (dem berühmt-berüchtigten Kindertisch), mein Sohn bestellte "ein Schnitzel" und was wurde ihm daraufhin serviert? Ein Wiener Schnitzel (genauer zwei davon, der ganze Teller war voll) für fast 20€! Muss ich erwähnen, dass es ein Kinderschnitzel sowie ein Schnitzel Wiener Art gegeben hätte?. Und dann dauert auch alles noch ewig. Tja, ein paar Sprossen als Deko machen eben noch kein gutes Restaurant!

Geschmunzelt: Ich bin ganz eindeutig tannensüchtig. Anscheinend mein liebstes Dekoelement während der Weihnachtszeit. Und nun das wirklich Blöde: ich bekomme gar nicht alle unter und dabei liebe ich jede einzelne. Jaja, das sind vielleicht Luxusprobleme. Ich sollte häufiger zum Essen einladen und dann den Tisch schick mit Tannen (Holz, Porzellan, Glas) eindecken.

Gefreut: Über den Aufzug an unserer Schule, der momentan am Gebäude angebaut wird. Endlich ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion. Und ich freue mich schon so richtig auf die Adventszeit und Weihnachten.

Gekauft: Na Tannen, was sonst? ;-))

Geklickt: Santa Lucia. ich liebe dieses Lied. Ich kann es unendlich oft hören und es wird mir immer noch jedes Mal erneut warm ums Herz.



"Ja und wo sind die Collagen?", fragt ihr euch jetzt. Also ich weiß ja nicht was ich angestellt habe, aber genau an dem Tag, als mein eigentlicher Laptop plötzlich (aus dem Nichts) wieder ging (also eigentlich ein echter Jubeltag), gab der alte seinen Geist auf. 
Nun, nicht ganz, er geht, aber der Monitor ist schwarz. Es ist zum Verzweifeln, jedenfalls komme ich nicht an die, in den vergangenen 
Monaten gespeicherten Dinge (wie meine Fotos).



Nichtsdestotrotz.
Habt einen gemütlichen November mit warmen Kerzenlicht und ganz vielen heimelige Stunden!

Dezembergrüße
Jutta 





1. November 2019

Moment mal...

Kleiner Monatsrückblick


 



Gesehen: Von meinem Schreibtisch aus, sehe ich den knallroten Zierahorn im Garten. Jeden Herbst eine wahre Pracht.

Gehört: Klassik.

Gelesen: Ich beginne gerade mit "Launen der Zeit" von Anne Tyler. Obwohl ich gefühlt, viel und regelmäßig lese, komme ich in 
den Büchern irgendwie nicht voran. Macht aber eigentlich auch nichts.

Getrunken: Rotwein, viel Kaffee und Wasser. Und einmal  Kakao mit Baileys (sollte man viel häufiger tun).

Gegessen: Viel zu selten Kürbis für meinen Geschmack, da ich nun meist mit dem Töchterchen gemeinsam mittagesse, und diese Kürbis bekanntermaßen verschmäht. Aber nachdem ich nun eine Woche mittags alleine Zuhause war, habe ich sofort einen Plan mit all meinen Lieblingsessen erstellt, welche die Kinder nicht mögen. Urlaub für den Gaumen sozusagen.

Getan: Den Herbst mit seiner Vielfalt an Farben und Früchten genossen.

Gewundert: Warum lese ich kürzlich, dass Mineralwasser, welches aus Quellen abgefült wird, schätzungsweise einige Jahrzehnte 
alt ist und warum hat genau dieses Mineralwasser dann ein Haltbarkeitsdatum auf der Flasche (und dabei sprechen wir ja keineswegs 
von Jahrzehnten)?

Geschüttelt (den Kopf): Über mich. Also ich habe echt ein Händchen in Sachen "ungünstige Schwedenbesuche". Einmal fuhr ich hin, als in den Nachbarorten runderherum Feiertag war und alle dort Wohnenden den Tag nutzten, um "meine" Ikea zu besuchen. Diesmal habe ich den Brückentag erwischt. Bingo. Bereits bei der Ausfahrt wunderte ich mich über den Verkehr (zu meiner Entschuldigung: keiner in meiner Familie hatte Brückentag). Und dann fuhr ich an Ecken des Parkplatzes herum, die ich vorher noch nicht mal ansatzweise wahrgenommen hatte. Und da parkte ich dann auch! Nach kurzer Überlegung blieb ich trotzdem, nahm aber mal lieber - sehr weise wie ich da noch dachte - keinen sperrigen Einkaufswagen, sondern nur eine Tasche, was ich wenig später direkt bereute, als ich meinen Einkauf taschen- und wagenlos 
zum Auto jonglierte.

Gelächelt: Als mein Kleiner neulich "Meinst du das historisch?" nachfragte und doch eigentlich "rhetorisch" meinte.

Glück gehabt: Als ich "meine" Ausfahrt gerade noch erwischt habe. Wir kamen Freitag Abend gerade von einem Fußballspiel zurück, als ich bemerkte, dass anscheinend - ohne Vorwarnung - auf der Autobahn die Ausfahrt gesperrt wurde (was doppelt ärgerlich ist, weil kurz vorher eine gewesen wäre, die nur einen minikleinen Umweg bedeutet hätte, die nächste aber ein ganzes Stück weg war)". Meine Laune sank gerade, da bemerkte ich den "Hütchenaufsteller". Und ich schaffte es gerade noch rauszukommen, ehe die letzten Pylonen aufgestellt und die Ausfahrt gesperrt war. Puh, das nenne ich mal Glück, oder?

Gedacht: Meine Tochter ist toll. Und mutig. Als meine 12-Jährige neulich mit ihrer Freundin selbstgebackene Muffins im Ort verkaufte (kann ich übrigens allen Kindern nur empfehlen, ist eine nette und lohnende Sache ;-)), lernten sie eine Familie kennen, die erst vor kurzem hergezogen war. Die Mutter meinte: "Meine Tochter kennt hier kaum jemanden, vielleicht wollt ihr ja mal was zusammen unternehmen?" Ja und gestern kam mein Töchterlein von der Schule heim und meinte: "Mama, heute habe ich eine Mission. Ich werde dieses Mädchen besuchen." Tja, tat's und sie haben sich bestens verstanden. So einfach kann das sein. Ist das nicht toll? Von Kindern kann man immer wieder lernen!

Geplant: In mir ruhen.

Genervt: Wie jedes Jahr, von der früh einsetzenden Dunkelheit. Ich habe langsam das Gefühl, ich komme damit jedes Jahr schlechter zurecht. Jedenfalls setzt bei mir ab sechs die Müdigkeit ein. Ganz toll!

Gestaunt: Wie "groß" meine Kinder schon sind. Und welch gute Ideen sie manchmal haben. Letzthin haben sie spontan beschlossen, uns ein 3-Gänge-Menue zu kochen. Da schmelze ich ja sofort dahin. Sehr erstaunt war ich allerdings, als meine Tochter mich fragte, wie genau Zwiebeln geschnitten werden, hatte sie die im Mittagessen doch noch sehr sorgfältig allesamt aussortiert. Aber wenn das ausgesuchte Rezept Zwiebeln verlangt... dann schmecken die plötzlich auch. Das Essen war jedenfalls wirklich köstlich und ich hoffe auf baldige Wiederholung.

Geschmunzelt: Meine Kinder besuchten in den Herbstferien ein Parcourcamp (und mein Sohn machte erstmalig Bekanntschaft mit Muskelkater). Und was fragen 12-jährige Töchter ihre Trainer? Ganz klar, "Wie heißt dein Instagram-Account?" Und dann wird natürlich gleich mal geguckt, wie sich die Person dort präsentiert. Andere Zeiten...

Geschockt: Bei dm hatte ich neulich einen kurzen Schockmoment, als ich "k.o. Tropfen" auf einer Packung an der Kasse las. Glücklicherweise las ich weiter "Test-Armband". Hätte mich doch auch sehr gewundert, wenn man k.o. Tropfen in meiner Lieblingsdrogerie kaufen kann (unbezahlten, unbeauftragte Werbung). A propos, hat das schon jemand getestet? Finde das sehr interessant, auch wenn wir 
dafür momentan noch keine Verwendung haben.

Gelacht: Gestern an Halloween, als ich eine Freundin, die mit ihren Kindern an der Haustür stand, nicht erkannt habe (und sie für die angekündigte Babysitterin hielt) und nur den Vater (ihren Mann) fragte, ob er auf einen Wein hereinkommen möchte (dachte die "Babysitterin" will noch eine Runde mit den Kindern um die Häuser ziehen). Erst als ein entrüstetes "Wieso fragst du mich nicht!" aus dem Mund der enttarnten Babysitterin kam, erkannte ich die Freundin (die sah aber auch gruselig aus! ;-))

Gefreut: Dass meine Ketten und Ringe wieder in altem Glanz erstrahlen. Etliche Schmuckstücke waren nämlich angelaufen (Notiz an mich: unbedingt häufiger Schmuck tragen bzw. vielleicht auch mal wechseln - wenn ich einmal etwas "angelegt" habe, kommt das nämlich so schnell nicht wieder runter). Jedenfalls habe ich nun endlich ein Mittel gegen angelaufenen Schmuck gekauft und frage mich, warum ich das nicht schon viel früher getan habe.

Gekauft: Ein Kleid mit floralem Muster. In dem fühle ich mich gleich ganz anders als in den alltäglichen Jeans.

Geklickt: Neuerdings sehe ich mir Nürnbergfotos an. Ist ganz interessant die eigene Stadt mal mit anderen "Augen" zu sehen und unbekannte Ecken kennenzulernen.






Habt einen gemütlichen November mit warmen Kerzenlicht und ganz vielen heimelige Stunden!

Herbstgrüße
Jutta 





30. September 2019

Moment mal...

Kleiner Monatsrückblick

Heute (erstmal) mit nur einer Collage. Mein unglaublich liebenswürdiger Laptop funktioniert mal wieder nicht und so habe ich derzeit keinen Zugriff auf meine Septemberbilder. Langsam gewöhne ich mich an computertechnischen Kummer... (nein, nicht wirklich!)
  
 


Gesehen: Die ersten herbstverfärbten Blätter. Ich bin da jedes Jahr hin und weg und finde das Herbstlaub einfach wunderschön. 
Und bei "gesehen" fällt mir ein, dass ich mal wieder ins Kino könnte... (neuer Monat, neuer Plan!)

Gehört: Barbaradio. Sehr unterhaltsam. Leider werden beim Interview Waffeln gegessen. Das sieht man nicht, aber man hört es (bin ja 
bei jeglicher Essensassoziation sehr anfällig). Na und nun ratet, was ich dann JEDES Mal ganz dringend brauche ...eben, WAFFELN! 
Ein Glück, dass ich seit letzten Monat so ein tolles Waffeleisen und -rezept habe.

Gelesen: "Lotta Schultüte: Mit dem Rollstuhl ins Klassenzimmer" von Sandra Roth.

Getrunken: Federweißer. Und seit Jahren mal wieder - mit Freude - Hagebuttentee.

Gegessen: Wie schon erwähnt Waffeln (selbstgemacht und gekauft). Und natürlich Kürbisgerichte und Suppen.

Geschmunzelt: Über mich selbst. Ich bemerke immer wieder wie ich um senfgelbe Klamotten herumschlawenzel. Das eine Teil
mal in die Hand nehme, übers andere sanft darüberstreiche. Ich kann mich einfach nicht damit abfinden, dass mir senfgelb nicht steht.

Genervt: Die so früh einsetzende Dunkelheit. Damit komme ich wirklich schlecht zurecht. Und es wird ja noch viel schlimmer.

Getan: Unzählige Kerzen im Haus verteilt. Hin und wieder fängt mein Sohn an, möglichst alle anzuzünden ("wir machen es uns romantisch"), dann wird mir auch im übertragenen Sinne ganz heiß.

Gewundert: Der nachbarliche Apfelbaum (der zu weiten Teilen zu uns rüberhängt) trägt dieses Jahr keine einzige Frucht. 
Das ist grundsätzlich nicht schlimm, in gewisser Weise sogar ganz hilfreich, da die Äpfel immer viel zu früh und ungenießbar abgeworfen werden, sodass sie hauptsächlich Arbeit verursachen. Aber dennoch ist es komisch und sogar ein klein wenig traurig. 
Ansonsten sieht er aus wie immer. Hm. Bin auf nächstes Jahr gespannt.

Gelächelt: Jahrelang hat die Tochter Erdnüsse (nicht nur die) verweigert und ganz plötzlich ist sie süchtig danach.

Gedacht: Wahnsinn, jetzt war meine 12-Jährige (mit ihren Freundinnen) bei ihrer ersten Demo. Ich war da doch einige Jahre später dran.

Geplant: Schöne, lange Herbstspaziergänge (mit Picknick oder Einkehr) im goldenen Oktober.

Gestaunt: Und enttäuscht gewesen, über die Tatsache, dass der Anteil der Mehrwegflaschen (weiterhin) zurückgeht. Gerade in Zeiten der "Fridays for future"-Bewegung sollte man doch meinen, dass Menschen vermehrt zu Mehrwegflaschen greifen. Nein, dem ist leider nicht so. Und dabei wäre diese Umstellung so einfach! Aber wie auch neulich auf IG gezeigt, wir sind leider noch weit davon entfernt. 
Dabei wäre ein gut funktionierendes Mehwerwegsystem so wichtig.

Gelacht: Jede Menge. Mit meinen Kindern, auf Feiern, ich glaube das war ein freundlicher Monat.

Geschaudert: "Mampf it". Dieser Name, schlimm, schlimm, schlimm. Schon die deutsch-englische Mischung finde ich grässlich 
und dann noch "mampf". Möchte man da wirklich essen?

Gefreut: Fast ein bißchen über ein Foto, welches mich 15 € gekostet hat, schwarz-weiß und reichlich unscharf ist. Aber ich bin darauf 
echt gut getroffen (vielleicht liegt's auch an der Unschärfe ;-)).

Gekauft: Einen Pulli in einem tollen rostbraun. Blöderweise habe ich beim Auspacken erst bemerkt, dass ich mir den letztes Jahr schon gekauft habe... Tja, Farbvorliebe bleibt Farbvorliebe.

Geklickt: Bei Ranli kann man gerade wunderschöne Herbstimpressionen bewundern.



Hoffen wir nun auf einen 'Goldenen Oktober'.
Septembergrüße
Jutta 





15. September 2019

Wunderschöne Herbstzeit

*enthält Werbung

Ach Herbst. Mit deinem wunderbar sanften Licht, den gedeckten Farben und der Kuschelzeit.
Mir geht es wie vielen, der Herbst ist meine liebste Jahreszeit - auch wenn es mir alljährlich schwerfällt,
den luftigen und lichtdurchfluteten  Sommer ziehen zu lassen.


 


Nun unternehmen wir wieder schöne Herbstspaziergänge mit anschließendem Obstcrumble und heißem Kakako. Oder aber wärmendes Soulfood. Eintöpfe, Currys und Suppen liebe ich besonders.

Doch Herbst heißt leider auch wieder Erkältungszeit (und wie ich auf IG gelesen habe, hat es bereits einige erwischt). Glücklicherweise wurde ich die letzten Jahre halbwegs verschont, was vielleicht auch 
ein bißchen an meiner gesunden Ernährung liegt.

 


Meinen Tag starte ich meist mit selbstgemachtem Müsli, mit Haferflocken, Leinsamen, Joghurt, 
Quark und viel Obst. Zum Schluss kommt noch ein Schuss Leinöl (wie hier) darüber, dass soll ja
besonders gesund sein und ich mag es auch gerne.

 


Und noch ein kleines Ritual habe ich - vorzugsweise in Herbst und Winter. 
Ich trinke abends gerne einen warmen Holundersaft (hier). Irgendwann las ich, dass ein Glas Holunder beim Einschlafen hilft und Einschlafhilfe habe ich häufiger mal nötig. Zwar spüre ich nicht wirklich einen Effekt,
aber ich fühle mich in der kalten Jahreszeit einfach wohl damit. Hat so was Heimeliges,  Wärmendes. 
Und man hat zudem das Gefühl sich etwas Gutes zu tun. Ich mag das.


 


Fehlt nur noch die wichtigste Sache, um "herbstfest" zu werden. Handcreme! Spätestens an meinen Händen bemerke ich das Sinken der Temperaturen. Sie werden sofort rauh (fragt mich nicht, warum das so ist). 
Im Sommer komme ich prima ohne klar, aber ab September heißt es cremen, cremen cremen. 

Deswegen findet  man bei mir auch in jedem Zimmer und in jeder Tasche eine Handcreme. Ich habe schon die verschiedensten probiert und creme meist mit unterschiedlichen Marken. 
Gerne habe ich diese hier (pst, momentan im Angebot!) oder welche von Weleda und Lavera,
ebenfalls aus der Shop Apotheke.

 


So, das waren sie auch schon, meine Herbst-Tipps.
Viele Artikel, die den Herbst verschönern, findet ihr übrigens hier
Da hat man mit einer einzigen Bestellung alles beisammen.

Ich wünsche euch allen einen ganz wunderbaren, farbenfrohen und kuscheligen Herbst!


Herbstfreudige Grüße
Jutta




2. September 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick


 




Gesehen: Acht Enten! Ich wiederhole A C H T!!! Und ich spreche von den Autos! Holland scheint ein wahres Enten-Eldorado zu sein. 
Ich schätze so viele 2CVs sah ich in den letzten 10 Jahren nicht.

Gehört: Möwen- und Krähengeschrei. Und streitende Kinder (die waren noch viel lauter).

Gelesen: "Mittagsstunde" von Dörte Hansen. Das Buch passte prima, denn genau wie im letzten Buch, kamen viele plattdeutsche Sätze darin vor. Und die wiederum ähnelten dem holländisch vor Ort (Urlaub) sehr. Momentan lese ich "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" von John Green.

Getrunken: Wasser, Kaffee, Bier und Eierlikör (nein, den habe ich eigentlich gegessen, weil er so dickflüssig war).

Gegessen: Wahnsinnsleckere Pfannkuchen. Einmal süß, einmal salzig. Plane nun ein Pfannkuchenbistro in Deutschland zu eröffnen, 
so etwas fehlt bei uns ganz eindeutig!

Genervt: Das extreme Gestreite meiner Kinder. Momentan scheint es seinen Höhepunkt erreicht zu haben und es muss sich dringend etwas ändern. Und ehrlicherweise hat es uns auch den einen oder anderen Urlaubsmoment ziemlich verdorben.

Getan: Mal wieder im Klettergarten herumgekraxelt - dank meiner Tochter natürlich. Es ist wirklich jedes Mal das selbe. Ich habe erst so überhaupt keine Lust, würde am liebsten gar nicht mitkommen und dann macht es mir so Spaß. Allerdings habe ich mir diesmal gleich bei der "Trainingsstrecke" einen echt heftigen blauen Fleck an der Hüfte zugezogen. Der wurde von Tag zu Tag schlimmer und meine Kinder konnten ihn irgendwann gar nicht mehr ansehen, ohne zu erschaudern. Radfahren waren wir auch mehrere Tage und ich habe es sehr genossen. An so ein Hollandrad muss man sich ja schon erst mal gewöhnen, aber dann ist es ungemein entspannend (kann man mit den Dingern eigentlich auch schnell fahren oder kommt es einem nur langsamer vor?) Und zu guter Letzt habe ich nach Jahrzehnten mal wieder Billiard gespielt. Mit der ganzen Familie - und bestimmt nicht das letzte Mal (nachdem die Kinder begeistert waren). Als Jugendliche war ich mit meiner Clique fast jedes Wochenende beim Billiard und ich erinnere mich an meinen Mathelehrer, der darüber völlig entsetzt war, als wir davon erzählten. Für ihn war Billiard etwas für halbseiden Ganoven im Hinterzimmer (dabei war der damals noch gar nicht so alt).

Gewundert: Wie schlecht sich doch Erwachsene mit tierischer Fortpflanzung auskennen. Beim Besuch eines Maislabyrinths mussten diverse Fragen beantwortet werden. U.a. wie passiert es, dass kein Küken im Ei ist (richtige Anwort: "es gibt keinen Hahn am Hof"). Da haben doch etliche Eltern ihren Kindern erzählt, dass in jedem Ei ein Küken wäre. Und eine Dame, die ich dort "aufklärte" sah mich mehrmals verständnislos an und fragte mehrmals nach. Hm...

Geschüttelt (den Kopf): Ich war bei einer Hochzeit und das Brautpaar hat wirklich den gesamten Nachmittag damit zugebracht Fotos zu schießen. Ausschließlich. Stundenlang! 1.000 Fotos und kein Erlebnis, wie schade.

Gelächelt: Wie schon erwähnt, sind meine Kinder derzeit anstrengend, weshalb ich nun mal mein einziges Erziehungsbuch hervorgeholt habe. (Es ist von Uta Allgaier, deren Blog ich früher hin und wieder las und die mir schon so manch guten Gedankenanstoß schenkte). Zwei Tage später baute sich mein Sohn vor mir auf und erklärte entrüstet, dass er auf keinen Fall Yoga machen werde. Es stellte sich heraus, dass ihm das Buch aufgefallen war und er darin herumgeblättert hatte (und irgendwo steht wohl was über Yoga. Keine Ahnung, ich bin ja erst auf den vordersten Seiten). Und auch meine Tochter fragte einen Tag später nach, was ich mit dem Buch wolle. Jedenfalls musste ich über ihre Entrüstung wiklich grinsen. Mir war gar nicht bewußt, dass sie meine Bücher überhaupt wahrnehmen, aber diese kleinen Kröten haben ihre Augen und Ohren wirklich überall!

Gedacht: Es fehlt den Menschen ganz generell an Mut, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Geplant: Ganz viele wunderbare Herbstgerichte mit (meinem geliebten) Kürbis, Maronen und Co.

Gelacht: Mit meinen Kindern, beim Geschichtenerzählen im Stau. Manchmal, bei Reisen oder Wanderungen machen wir folgendes "Spiel". Einer ist der Erzähler und die anderen dürfen ihm drei Worte vorgeben, die dieser in seine Geschichte einbauen muss. Anfangs will meist niemand so recht (anstrengende Hirnarbeit), aber nach ein paar Runden kloppen wir uns fast darum. Und als ich mit meinen Kindern letztes Mal im Stau stand, wurden die Geschichten irgendwann so abwegig und abstrus, dass wir nur noch prusteten und lachten.

Gefreut: Über die tollen Radwege im Urlaub. Die waren einfach perfekt. Flach (für mich ein Paradies), großflächig angelegt und schön. Gerade als Familie herrlich zu fahren. Und über die vielen Häschen auf der Ferienanlage. Überhaupt über unsere Ferienunterkunft. Ich war anfangs sehr skeptisch gewesen und es war richtig gut.

Gekauft: Tatsächlich ein neues Waffeleisen (siehe letzten Monatsrückblick "Geplant"). Und liebe TAC, ich habe es mit "deinem" Rezept eingeweiht und die Waffeln wurden perfekt! Danke nochmals!

Geklickt: Nicholas Palmquist. Ein toller Tänzer. Ich finde bei ihm sieht die Choreo immer einen Tick ausdrucksstärker aus.






Und nun freue ich mich auf einen sonnig-milden, wunderschön-gemütlichen September.
Ich freue mich auf Wohlfühlgerichte und Herbstfarben.

Adieu-August-Adieu-Sommer-Grüße
Jutta 





31. Juli 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick

 


 



Gesehen: Juhu!!! Ein Eichhörnchen in unserem Garten. Ein braunes! Dazu drei Frösche und einen Igel! Also für unseren Garten 
sehr erstaunlich, aber schön.

Gehört: Meine erste selbst erstellte Playlist, ohoo! Und ein Sasha-Konzert, was eigentlich recht verwunderlich für mich ist (nicht 
wirklich meine Musik). Aber im Rahmen der BR-Radltour war er (kostenlos) im Nachbarort und es war einfach eine wunderbare Stimmung. Lauer Sommerabend, nicht zu viel Gedränge, nette Atmosphäre. Hat richtig gut getan.

Gelesen: "Großmama packt aus" von Irene Dische. Bin aber immer noch ganz am Anfang - war kein Lesemonat.

Getrunken: Weiterhin eisgekühltes Mineralwasser. Naja und zwischendrin das ein oder andere Bierchen oder Proseccochen.

Geärgert: Die Nachbarn. Mal wieder. Kein Ende in Sicht. Mir völlig unverständlich wie manche Menschen ticken (und ihre eigenen Handlungen überhaupt nicht reflektieren (können). Ihre neuester "Clou": Salz-Essigwasser in meine Rosen zu schütten. Schön, gell?

Geseufzt: Über meine ständige Müdigkeit. 

Getan: Jede Menge Abschieds- und Sommerfeste gefeiert. Mal wieder im strömenden Regen am Fußballfeld gestanden und ansonsten den Sommer und schöne Biergärten genossen. Ach ja... und das Wichtigste - wir haben gestern unseren Sommerurlaub gebucht!! Also diesen, 2019!! (#wirdjedesjahrschlimmer).

Gestaunt: Als beim DHL-Auto vor mir plötzlich ein Paket herausfiel. Dem grimmigen Blick der Fahrerin zu urteilen (und die Art und Weise 
wie sie die Tür wieder schloss), hatte sich wohl die seitliche Tür selbständig geöffnet.

Gefragt: Ist es normal, dass bei der Krankengymnastik die ersten 5 Minuten dafür draufgehen, dem Physiotherapeuten erstmal zu erklären, was bisher gemacht wurde? Sind dafür nicht eigentlich die Karteikärtchen? Oder verstehe ich da was nicht?

Gewundert: Dass eine Flasche unseres Bier-Sixpacks leer war. Ordnungsgemäß verkront, aber leer. Also sowas habe ich noch nie erlebt.
Und als ich das Fernsehprogramm in der Zeitung las und es exakt das gleiche vom Vortag war (zumindest die paar Sendungen, an die ich mich erinnern konnte). Lustigerweise hatte ich gerade am Vortag das Fernsehprogramm genau studiert und mir auch einen Film angesehen. Ich war also sehr verwirrt und sah erstmal auf's Datum (hatte ich die Zeitung vom Vortag in der Hand? Nein, Donnerstag... War heute Donnerstag? Wirklich? Doch! War ich verrückt? Hellseherin? Kurz grübelte ich, dann nahm ich mir die Wochenprogrammzeitschrift zur Hand (die ebenfalls wöchentlich der Zeitung beiligt) und sah nach. Okay, es war Donnerstag und die Zeitung hatte sich glatt verdruckt und das Programm vom Vortag wiederholt! Auch noch nie erlebt.

Gelächelt: Über meinen Kleinen. Als der neulich den Film "Burg Schreckenstein" ansah, lachte er so dermaßen anhaltend, laut und losgelöst (scheint exakt seinen Humor getroffen zu haben), dass man einfach mitlächeln musste.

Gedacht: Für unsere Kinder sind kernlose Trauben mittlerweile so normal, dass mein  Kleiner neulich völlig irritiert auf zwei Kerne in seiner leeren Vesperbox zeigte und fragte: "Mama, schau mal was in meinen Trauben war. Weißt du was das ist?"
Und Wahnsinn, wie manche Erwachsene nach Lob lechzen. Die fahren dann in der 30er-Zone nur 23 km/h, damit der angezeigte Smiley auch ja grün ist und lächelt (auch wenn weit und breit kein Fußgänger unterwegs ist).So erkläre ich mir dieses Verhalten zumindest.

Genervt: Dass die Edelstahlflasche meiner Tochter nach dem Turnier unauffindbar war, obwohl wir zu dritt mehrmals die ganze Anlage abgegrast haben. Und dass ich es zum dritten Mal innerhalb einer Woche geschafft habe, die kochende Milch auf dem Herd zu vergessen. Bravo. Ich sollte von meiner Idee "warme Milch in den Kaffee" wieder Abstand nehmen. 

Geplant: Die letzten Waffeln bzw. der Waffelteig war der totale Reinfall. Schon die erste klebte an und nach mühsamen Putzen passierte das mit der zweiten gleich wieder. Selbst als ich den Teig dann vorsichtig in der Pfanne anbriet, wurde es nichts. Und dass dieser Teig irgendwie niederträchtig war, zeigen auch die Folgen. Natürlich habe ich das Waffeleisen nach diesem Disaster nicht gleich sauber gemacht (ich ahnte ja schon schlimmes). Tja und als ich mich zwei (vielleicht auch erst vier (??), böse, böse...) Tage später ans ausführliche Putzen machen wollte, zerbrach das Waffeleisen direkt. Und nicht am Gelenk, sondern zwischendurch. Irgendjemand muss da Zement untergemischt haben... Also, geplant: neues Waffeleisen kaufen (und mich erinnern nach welchem Rezept ich den letzten Teig zubereitet habe und dieses dann sofort VERNICHTEN!!).

Gelacht: Am meisten mit meinen Kindern und bei der Rede auf einem 50. Geburtstag.

Gefreut: Über ein gelungenes Schuljahr. Schön, dass alles gut geklappt hat und nun auch bei uns die Ferien anstehen. 
Und ich glaube, ich habe einen richtig guten Allgemeinarzt gefunden. Yeah! Danke Marion!

Gekauft: Hauptsächlich Wassermelone.

Geklickt: Novemberregen. Neben dem Namen liebe ich ihren Schreibstil. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und tolle Worte. Wie neulich "unziemlich". Wo sonst kann man dieses Wort bitte noch lesen?






So, auf in einen hoffentlich sommerlich-schönen August!
Und heute schicke ich noch einen besonderen Gruß an eine liebe Bloggerfreundin! 

Juligrüße 
Jutta





28. Juni 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick
 





Gesehen: Die Berge. So schön, wenn man auf dem Balkon sitzt und direkt Berge sieht.

Gehört: Ein schönes (wenn auch von der Raumtemperatur unerträglich heißes) Schulkonzert.

Gelesen: "Ich, Jonas genannt Pille und die Sache mit der Liebe" von Brigitte Werner. Ein ganz wunderbares Buch, in das ich mich direkt verliebt habe. Mit einer so schönen, bildhaften Sprache und Sätzen, die man mehrmals lesen möchte. Eigentlich ein Kinderbuch, welches 
mir meine Tochter ausgeliehen hat, als ich (ewig) auf den Abschleppdienst warten musste (und natürlich keinen Lesestoff bei mir hatte). 
Leider hatte ich es Zuhause vergessen, als wir in den Urlaub fuhren (und mich maßlos geärgert). Daher bin ich gleich am ersten Urlaubstag 
in ein Buchgeschäft geeilt (denn Lesen gehört für mich untrennbar zum Urlaub dazu) und dort entdeckte ich "Der Zopf" von Laetitia Colombani, von dem ich schon irgendwo im Netz interessiert gelesen hatte. Auch dieses Buch mochte ich sehr. 

Getrunken: Mineralwasser - ausschließlich eisgekühlt. Ja, ich weiß, es heißt, man soll im Sommer gar nicht eisgekühlt trinken, 
aber ich kann nicht mehr anders. Und hin und wieder Schorlen, mit Maracuja- oder Johannisbeersaft. 

Gegessen: Die Beeren der Felsenbirne im morgendlichen Müsli. Immer frisch gepflückt nach meiner Gießrunde. Und ungemein pralle, 
also wirklich pralle Kirschen. Wassermelone sowieso.

Geärgert: Dass Essen momentan so schnell schlecht oder überreif wird. Und das die Haut meines Unterams beim Erdbeerpflücken 
ziemlich allergisch reagiert hat.

Geseufzt: Vor Glück. Als wir bei einer Wanderung im Garten einer wunderschönen Hütte saßen und uns über die leckeren und 
riesig großen Portionen hermachten. 

Geschockt: Über eine Taube, die uns auf der Autobahn ins Auto flog. Das tat einen Riesenschlag auf der Windschutzscheibe und hinterließ kleine Federn und Spritzer. Da herrschte erstmal einige Minuten ungewöhnliche Stille im Auto. Erst hinterher bemerkten wir, dass der erste Aufprall wohl schon auf der Motorhaube stattfand. Das ist wirklich nicht der Monat unseres (fast neuen) Autos: erst der Reifenschaden und 
drei Tage später eine dicke Beule von der Taube.
Noch schockierender war allerdings das Erlebnis am See, während unseres Urlaubs. Wir kamen gerade an und spazierten den Uferweg entlang, da hörten und sahen wir einen jungen Mann im Wasser. Ziemlich laut rief er irgendwas, nein eigentlich gab er nur komische Laute von sich. Erst dachte ich an einen übermütigen Jungspund, dann eher an einen Behinderten (manche Menschen mit Behinderungen tun das ja). 
Aber irgendwie war es doch komisch und so langsam beschlich einen das Gefühl, dass was nicht stimmt. Ein Mann, der auch gerade gekommen war, fing an schneller zu gehen und seinen Rucksack abzustreifen und plötzlich ging der Mann im Wasser kurz unter, da war wohl allen klar, "Himmel, der macht keinen Spaß, der ertrinkt!" Eine Frau am Ufer eilte zu ihm und der Mann mit dem Rucksack ebenso. Der Fastertrinkende war gar nicht weit vom Ufer entfernt und schnell ins seichte Wasser gezogen, aber ich bekomme noch jetzt Gänsehaut, wenn ich das schreibe. Alleine die Vorstellung, wie er in Todesangst um Hife ruft (seine "Laute" sollten wohl "Help" heißen) und ganz viele Menschen außenrum ihn einfach nur "ewig" anstarren . schauderhaft. Der Vorfall ging mir wirklich ewig nicht mehr aus dem Kopf.

Getan: Düfte wahrgenommen. Ernsthaft, noch nie habe ich olfaktorisch so den Sommer wahrgenommen wie dieses Jahr. Eine echte Freude.
Gute 3 1/2 Stunden im Kletterwald verbracht, hoch in den Wipfeln. Hat riesig Spaß gemacht und ich habe mich abends kein bißchen gewundert, dass ich meine Beine spürte. Meine Tochter kletterte übrigens (angstfrei und sportlich) die schwarze (schwerste) Route. Als einzige der Familie. Sie hatte mich zwar überredet mitzumachen, doch, ähm, ja , also... ich musste aufgeben! 
Und à propos sportlich. Ich mache immer noch (nahezu täglich) meine kleinen Übungseinheiten, aber das Ganze hat sich deutlich gewandelt. Ich sehe keinerlei körperlichen Fortschritt mehr (müsste wohl meine Trainingseinheiten verlängern und verstärken - wozu ich nicht bereit bin) und während es früher so war, dass ich mich nach dem Sport immer gut fühlte, fühle ich mich nun nur noch schlecht, wenn ich mal nichts oder meiner Meinung nach zu wenig gemacht habe. Doof, oder? Na das war ja mal 'ne schöne Idee mit dem Sporteln!

Gegruselt: Ich habe neulich einen Artikel über die Pest gelesen und war reichlich erstaunt, dass es Pest noch immer gibt. Ich dachte, 
die wäre sozusagen ausgestorben, aber weit gefehlt!

Gewundert: Dass es bei der kirchlichen Hochzeit meines Neffen andere Trauzeugen gab, als bei der standesamtlichen vor einem Jahr. Ich dachte man hätte immer die gleichen. Hat das schon mal jemand erlebt (oder selbst so praktiziert?) Und dass eine der Fürbitten rein 
um den Klimaschutz ging, habe ich auch noch nicht erlebt. 

Gelächelt: Als mein Kleiner auf der Hochzeit beim Buffet meinte "Ich habe eine leckere Tomatensuppe gesehen, die nehme ich mir" und 
ich ihn nach dem ersten Schöpfer bremsen musste - handelte es ich doch um das Himbeer-Tralala-Dressing für den Salat. 

Gedacht: Und warum wird bei Kreditkarten eine PIN eigeführt und Zahlen mit EC-Karte geht dagegen nun ohne alles, sprich Unterschrift oder Pin (ohne dass ich das gewollt oder irgendwo zugestimmt hätte)??

Geplant: Nunja, so langsam - auch wenn wir in Bayern wohnen und noch ein paar Wochen Zeit haben - sollten wir wohl mal unseren Sommerurlaub (wirdjedesjahrschlimmer) planen!
Ach ja und mal wieder Gazpacho machen. Wann, wenn nicht jetzt.

Gelacht: Ebenfalls am See. Als wir gerade gemütlich im Tretboot über den See gondelten, hüpfte plötzlich eine Horde junger Männer (bestimmt 10-12) laut johlend und völlig nackt von einer erhöhten Terrasse in den See.

Gefreut: Dass dieses Jahr wieder alle Hortensien blühen. Seit eine Gieß-Urlaubsvertretung es mal mit der Gartenpflege nicht so genau genommen hat und einige Pflanzen halb oder ganz vertrocknet waren, reagierten einige Hortensien mit mehrjährigem Blühausfall. Aber das scheint nun überwunden (jetzt nur nichts falsch machen!).

Gekauft: Einen neuen Schlauch und eine Gießkanne. Die Alten waren hinüber. Und natürlich noch ein Sommerkleid, denn davon kann man 
nie genug haben!

Geklickt: "Herr Grün kocht" (aus irgendeinem Grund sage ich vor meinem geistigen "Hirn" übrigens immer Gün, statt Grün, keine Ahnung warum). Jedenfalls mag ich seine Rezepte und seine Art diese vorzustellen. Na und wer hätte nicht gerne einen Sommerwunschkuchen?






Weiterhin einen schönen Sommer!

Heiße Junigrüße
Jutta