29. November 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick







 
Gesehen: Richtig viele Filme, allerdings kaum einen zu Ende. Also zumindest beim ersten Mal. Dummerweise kann ich Zuhause 
nur im Liegen fernsehen und dummerweise schlafe ich im Liegen nach kürzester Zeit ein. Heieieie...

Gehört: Noch kein einziges Weihnachtslied. Aber nachdem es mit der Advents-Einstimmung mit Glühwein nur mäßig klappt - siehe hier - sollte ich es vielleicht mal mit Weihnachtsmusik probieren.

Gelesen: "Ein Winter mit Baudelaire" von Harold Cobert. Schön, zart, einfühlsam. In dem Buch geht es um einen jungen Mann, der 
aufgrund einer Trennung und des Jobverlusts abstürzt und in der Obdachlosigkeit landet. Zufälligerweise stand während meiner Lesezeit 
ein Artikel über "Obdachlose in Nürnberg" in der Zeitung. Hätte ich normalerweise wohl gar nicht wahrgenommen, aber wegen
des Romans interessiert gelesen.

Gegessen: Kraut. Ich liebe Kraut, wieso esse ich das eigentlich so selten?

Getrunken: Glühwein nenne ich hier jetzt nicht. Kaffee, Radler, Wasser.

Geärgert: Über eine Werbeaktion von Coca Cola, die in einem Supermarkt unzählige Minidosen verschenkt haben. Die totale 
Umweltsauerei ist das!

Gefreut: Über meinen Kleinen, weil er so viele Details wahrnimmt und sie wertschätzt. Beispielsweise als wir im Hotel waren, hieß da 
eine Etage "König Ludwig" und eine "Königin Marie". Da meinte mein Kleiner: "Mama, ich finde die Namen hier so schön". Hach. 
Mag manch einer nicht verstehen, aber ich finde sowas einfach nur toll.

Getan: Mut bewiesen. Nein, eigentlich nicht wirklich, denn das Überqueren der längsten "Hängeseilbrücke im Tibet-Style" der Welt 
machte mir tatsächlich nichts aus (war ich mir vorher nicht so sicher).

Gewundert: Bislang habe ich noch nicht einmal "Last Christmas" gehört. Allerdings bin ich letzten Monat wenig Auto gefahren und nur da 
höre ich Radio. War letztes Jahr allerdings auch schon so.

Gegrinst: Ich finde es herrlich die Kinder mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sprich, die obskuren Ausreden/Sprüche auf sie anzuwenden. Das finden die kleinen Gören sowas von gar nicht witzig.

Gedacht: In diesen "Lebkuchen vom Blech" gehört eindeutig weniger Zucker rein. Überhaupt will ich dieses Jahr auch mal gesunde Plätzchen backen (nach dem Vorsatz überhaupt (mehrere) Plätzchen zu backen).

Geschmunzelt: Über meine Kinder, als wir über diese Brücke gingen. Mein Tochter marschierte direkt wagemutig los (keinerlei Angst war zu bemerken, obwohl sie Brücken eigentlich grundsätzlich nicht mag). Mein Kleiner ging erst sehr zaghaft an meiner Hand (die andere Hand fest am Geländer), doch mit jedem Schritt wurde er furchtloser, wir sahen sogar direkt in die Tiefe und zum Schluss lief er alleine und ganz lässig. Doch als ich - drüben angekommen - beiden mitteilte, dass wir nun auch wieder zurückgehen würden, ging es mit dem Wagemut schlagartig bergab und ein großes "Was? Zurück?" hing in der Luft. War dann aber doch kein Problem.

Gelacht: Beim (viel zu selten stattfindenen) Spieleabend, besonders bei Montagsmaler (das war übrigens auch als spontan eingeschobenes Spiel am Geburtstag meiner Tochter der Knaller - ist ja was komplett Neues für die Mädels, die kennen das ja gar nicht (irgendwie ulkig). Und bei unserer spontanen Handyschatzsuche. Als letztes Bild wollten meine Tochter und ich nämlich "unsere Männer" von hinten knipsen und haben uns dazu hinter einem parkenden Auto versteckt. Ja und jeder, wirklich jeder hat uns lauthals angesprochen ("Braucht ihr Hilfe", "Ja hallo...").
Und ja, ich geb's zu, auch ein bißchen als mein Kleiner versehentlich in eine Chili-Gewürzgurke biss. 

Geseufzt: Über Autofahrer. Denken hilft...auch hier.

Geplant: Pute zu Weihnachten (und ihr ahnt gar nicht wie mich das Abhaken dieser Entscheidung entspannt).

Gekauft: Fragt nicht, ich habe einen Sostrene Grene Laden in der Nähe entdeckt. 
Und eine Karotte, die sage und schreibe 29cm lang war! (Ich habe nachgemessen! Der Kauf war allerdings Zufall). 
Außerdem noch einen Gewürz-Adventskalender für mich .

Geklickt: Diesen Film habe ich bei Astrid entdeckt und hatte direkt ein Lächeln auf den Lippen. Ich war übrigens tatsächlich mal bei einer Hochzeit, wo das frisch getraute Ehepaar (in diesem Fall zweigeschlechtlich) so ein Tanz-Potpourrie vorführte. Das war aber mal richtig klasse.









Gutgelaunte graue Novembergrüße
Jutta