13. März 2018

Kinderfreundliches, selbstgebackenes Brot

Kinderfreundlich? Ganz einfach, weil es aussieht wie vom Bäcker und meine Kinder es deshalb mögen
("homemade versteckt" sozusagen). Fragt mich nicht, wieso sie mein selbstgebackenes Brot normalerweise ablehnen. Denn mein Brot ist lecker. Immer!
Und es ist meilenweit von dem grauen, innen ganz weich-feuchtem, schlechtschmeckendem Brot
entfernt, dass meine Mutter in meiner Jugend gebacken hat und das man nun wirklich nur
ablehnen konnte (und es trotzdem essen musste!!).





Aber diesmal konnten sie es nicht als "selbstgebacken" identifizieren (und dass, obwohl die halbe - so 
schön aussehende - Kruste im erstmals verwendeten Gärkorb hängenblieb) und daher mochten sie es richtig gerne. Soweit man Brot eben gerne haben kann. Nudeln wären ihrer Ansicht nach natürlich allemal besser....


  


  Diesmal habe ich nicht nur erstmalig ein Gärkörbchen verwendet, 
sondern das Brot auch mit Hefe gebacken. 
Geriebene Äpfel sind ebenfalls drin (nach dem Backen allerdings kein bißchen mehr erkennbar) und 
eigentlich gehören auch noch Röstzwiebeln rein, die hatte ich aber nicht Zuhause. Und okay, 
DANN hätten es die Kinder wohl nicht mehr gegessen, vor allem mit Marmelade drauf ;-)




Und falls ihr ebenfalls äußerst kritische Kinder habt oder einfach nur 
ein leckeres Brot backen mögt, hier ist das Rezept.

600g Roggenmehl, 200g Dinkelmehl (da seid ihr natürlich variabel), 2 geriebene Äpfel, getrocknete Zwiebel (wer mag oder sie gerade Zuhause hat), 700 ml Buttermilch, zwei TL Salz und 1/2 aufgelöste Hefe werden gut durchgeknetet. Den fertigen Teig lässt man nun  erstmal etwa 20 Minuten ruhen.

Nun wird der Teig nochmals geknetet und gefaltet (bei mir war der Teig reichlich klebrig) und in ein Gärkörbchen (sehr gut mehlen!!) gegeben (oder auf das Backblech gelegt) und darf nochmals 1 1/2 bis 2 Stunden ruhen.

Falls der Teig im Gärkörbchen war, darf er nun auf's Backblech und wird bei 250 Grad  15-20 Min. gebacken. Dann wird die Temperatur auf 200 Grad gedrosselt und das Brot darf weitere 50-60 Minuten im Ofen verbringen.

Falls ihr euch unsicher seid, ob das Brot schon fertig ist, einfach draufklopfen, es muss ich hohl anhören.

- - - - - - - - - - -

Und nun bestreicht ihr das noch lauwarme Brot mit Butter, macht euch einen Kaffee dazu und genießt einfach nur! 
Die kleinen Dinge des Lebens können so gut sein!


Einen wunderschönen Dienstag!

Grüße aus der Undercover-Backstube
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag





Kommentare:

  1. Liebe Jutta,
    ich habe das Brot, das die Oma immer gebacken hat, gerne gegessen, denn es war auch im Backhäusle gebacken mit Reisig usw.

    Lecker sieht dein Brot aus, es scheint im Moment ja total modern zu sein Brot zu backen,
    aber ich habe das schon vor 40 Jahre genauso gerne gebacken, wie meine Schwester auch.
    Aber ich kaufe mir zwischendurch auch immer wieder ein Brot beim ansässigen Bäcker und nicht im Backshop.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Hallo Jutta,
    selbstgebackenes Brot ist doch was Feines,
    mit Apfel hört sich lecker an.
    Wird bestimmt probiert.
    Danke für das Rezept.
    Liebe Grüße, Kerstin

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  3. Vorsicht, Brot backen kann zu einer echten Leidenschaft werden! Bei mir wartet gerade ein Sauerteigansatz darauf, wieder in einen Brotteig gerührt zu werden. Toll, dass es deinen Kinder so gut geschmeckt hat. Vielleicht backen sie beim nächsten Mal begeistert mit.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Sauerteig wird meine nächste Herausforderung. Meine Kinder helfen beim Backen und Kochen total gerne mit, das heißt aber noch lange nicht, dass sie es hinterher auch essen (von wegen, wenn es selbstgemacht ist...)
      Liebe Grüße
      Jutta

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  4. Frischgebackenes Brot ist immer unschlagbar. Dazu wird hier immer selbstgemachte Knofi-Salzbutter, oder Honig mit Olivenöl gereicht. Der Genuß ist unschlagbar! Liebe Grüße zu Dir.

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  5. Mhh, frisches Brot mit Butter - da brauch ich nix. Meine sind ja auch so ein bisschen herausfordernd beim essen :-)
    Ich habe bisher nur im Brotbackautomat Brot gebacken, aber der ist so groß und unförmig, dass er gerade im Keller zwischengelagert wird...
    Muss ich auch mal probieren.
    Liebe Grüße

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  6. Was habe ich gelacht: Jahrelang hat der Herr K. mühevoll Montag abends das Brot für uns für die ganze Woche gebacken... Aber irgendwann sind meine Tochter und ich dazu übergegangen, uns auch immer mal ein Brot im Bioladen gekauft, weil wir das leckerer fanden . Irgendwann hat er das Handtuch geschmissen.
    Dein Brot sieht aus wie das, das meine Mutter nach dem Krieg immer für uns im Backhaus des Bäckers hat backen lassen. Den Korb dafür habe ich in meiner Küche an der wand hängen.
    LG
    Astrid

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  7. ...das hat wirklich eine schöne Kruste, liebe Jutta,
    da möchte ich gleich reinbeißen...ach ich muß auch mal wieder backen,

    liebe Grüße Birgitt

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  8. Immer wenn ich an ein Brot klopfe und mein Kleiner es mitbekommt, ruft er: "Herein!". ;))) Das Brot sieht einfach nur lecker aus, Jutta!! Und diese Kruste... mmmmmh!! Ich selber habe noch nie ein Garkörbchen benutzt, allerdings war ich schon ganz in Versuchung mir eines zu bestellen. Meinst Du die Anschaffung würde sich lohnen? Besonders Dein erstes Bild sieht so richtig schmackhaft aus. Mit Butter, Käse, Tomaten und Gürkchen.. nomnom. So eine richtige Brotzeit ;)) Herrlich! Danke für das Rezept und Dir und Deinen Lieben einen wunderbaren Mittwoch! Herzlichst, Nicole (die heute versehentlich auf "Veröffentlichen" gedrückt hat.. seufz! Und nun ist ein unfertiger Wochenend-Entwurf online.. aber was soll's?! ;))))

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    1. Jetzt musste ich echt lachen. Der Humor deines Kleinen gefällt mir. Ich fand das "Muster" des Gärkörbchens (also die Teile, die nicht hängenblieben) schon recht nett, aber ob das Brot im Gärkörbchen geht oder sonstwo? Und ob die exakte Form so wichtig ist? Ich glaube für mich ist es nur eine kleine, letztlich unwichtige Spielerei.
      Und nachher werde ich mir deinen unfreiweilligen Blogbeitrag zu Gemüte führen. Hab schon kurz reingespitzt, sieht schön aus. Aber jetzt muss ich ganz diszipliniert erstmal was arbeiten.
      Liebe Grüße
      Jutta

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