29. Dezember 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick








Gesehen: "Pünktchen und Anton", als nette "Lotterleben-wir-ziehen-die-Pyjamas-nicht-mehr-aus-Unterbrechung" am ersten Weihnachtstag. 
Die Kinder waren erst knurrig und wollten ihr soeben neu aufgebautes Spielereich nicht verlassen, aber dann wurde es doch sehr schön. 
Und im TV "Honig im Kopf" und ich verstehe kein bißchen warum dieser Film so hochgejubelt wurde. Also ich fand ihn reichlich platt, sorry.

Gehört: Ein tolles Konzert an der Schule meiner Tochter. Und am Weihnachtsabend schöne sowie "die-kann-man-nur-als-Elternteil-schön-findende" Gesänge (und nein, wir waren kein Elternteil!!) beim Krippenspiel in der Kirche ;-))

Gelesen: "Dein perfektes Jahr" von Carlotte Lucas.

Gegessen: Viel und lecker. Und nachdem dazu noch ein paar Geschichten folgen, nenne ich jetzt mal unsere Weihnachtspute.

Getrunken: Champagner und Haselnussschnaps.

Geärgert: Über diese blöden Steine im Schulhof! Und ich sage noch: "Dass mir aber keiner hinfällt, ich will nämlich nicht schon wieder zum Arzt fahren" (nachdem ich vomittags zwei Ärzte mit meiner Tochter besucht hatte (nix schlimmes). Und Kabung, schon liegt mein Kleiner da und hatte sich so eine blöde Wunde zugezogen, dass uns der Kinderarzt gleich zum Kinderchirurgen weiterwinkte (auch nichts wirklich schlimmes). 
Gilt auf alle Fälle als mein Rekord: 4 Ärzte an einem Tag.

Gefreut: Über die schönen, familiären und freundschaftlichen Weihnachtstage.

Getan: Ganz viel meine Kinder beobachtet und dabei gegrinst.

Gewundert: Als man mir an der Supermarktkasse einfach so eine Trage mit 4 Bier schenkte (ich verbuche das als gute Aura ;-))

Gedacht: Verrückt wie die Zeit rast. Viel zu schnell für mich.

Geschmunzelt (im nachhinein): Bei dem Gedanken, wie wir am 24. bereits in der Kirche saßen und über die Backofentemperatur (in der 
sich unsere Pute bräunte) diskutierten und mein Mann dann doch noch schnell mal heimdüste, um die Temperatur herunterzudrehen. 
War schlau, hat mich allerdings meinen Ruf als gute Köchin gekostet, denn mein Mann gilt nun als "Der, der die Weihnachtspute rettete" (Unglaublich, wie viele sowas mitbekommen).

Gelacht: Und nochmal die Pute. Ich werkelte am 24. in der Küche. Meine Tochter kam herein und wir quatschten eine ganze Weile über dies und das, bis sie plötzlich einen gellenden Schrei ausstieß und eiligst die Küche verließ. Sie hatte unsere (nackte, ungebratene) Pute entdeckt (die eigentlich gar nicht zu übersehen war). Muss ich erwähnen, dass sie davon nichts aß?

Geplant: Silvester und meine kleine anstehende Geburtstagsfeier. Naja, zumindest mal den Tag festgelegt.

Gekauft: Die teuerste Amaryllis der Welt!

Geklickt: Wenig, wegen Zeitmangel.








Und nun bin ich gespannt auf 2019!
Entspannte Dezembergrüße
Jutta






27. Dezember 2018

Nach Weihnachten ist vor Silvester

*Dieser Post enthält Werbung

Diese Zeit zwischen den Jahren ist meine aller-allerliebste Zeit und ich wage zu behaupten, dass ich nie so entspannt bin wie momentan (Man stelle sich vor, in dieser Zeit habe ich sogar mal mein Passwort am Firmencomputer, welches ich jahrelang hatte, vergessen!!)





Nichts ist zu tun und man kann so richtig schön gemütlich vor sich hinleben. 
Den ganzen Tag im Pyjama bleiben oder aber sich anziehen und die kalte Winterluft schnuppern. 
Die allerletzten Reste von den Feiertagen essen oder was Leckeres, Neues kochen. Die Kinder sind mit ihren Weihnachtsgeschenken beschäftigt und man selbst kann stundenlang in Büchern schmökern, herrlich.

Das einzige was mich umtreibt ist Silvester, denn auch wenn es etwas im Schatten des groß gefeierten Weihnachtsfestes steht, so ist es doch ein ganz besonderer Tag.





Und dieser Tag soll nicht nur schön, gesellig, lustig und lecker werden, 
nein, ich möchte dabei auch gut ausssehen ;-))




Auch wenn ich meist nur im kleinen Kreis feiere - oft Zuhause - finde ich es 
so ein bißchen schick gemacht doch gleich viel schöner. 




Und so suche ich nicht nur nach leckeren Rezepten und raffinierten Cocktails,
sondern auch nach schöner Festtagsmode, die zu mir passt.





Deshalb findet man mich dezeit häufig hier, bei tollen Silvesteroutfits.
Besonders angetan hat es mir dieses Kleid, (wo ich momentan so auf Samt stehe und mir neuerdings einbilde, dieses Grün wäre genau meine Farbe). Oder aber dieses hier (noch dazu im Sale!), denn ich kaufe gerne Kleider, 
die ich häufiger tragen kann und die nicht im Schrank versauern.

Aber ihr wisst ja, Entscheidungsfreude ist keine meiner Haupteigenschaften und so werde ich 
virtuell noch ein wenig weiterbummeln, ehe ich mich festlege. 
Die große Auswahl bei Fashion ID gefällt mir trotzdem ausnehmend gut.






So bin ich also langsam aber sicher gut gewappnet für den letzten Tag des Jahres.
Auch wenn ich immer noch nicht glauben kann, dass 2018 tatsächlich schon wieder zu Ende geht, 
freue ich mich doch sehr auf das neue Jahr, das so frisch und unbeschrieben vor uns liegt.

Und ihr? Seid ihr bereit für das neue Jahr? Wie sehen eure Silvesterpläne aus?


Vorfreudige Grüße
Jutta






29. November 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick







 
Gesehen: Richtig viele Filme, allerdings kaum einen zu Ende. Also zumindest beim ersten Mal. Dummerweise kann ich Zuhause 
nur im Liegen fernsehen und dummerweise schlafe ich im Liegen nach kürzester Zeit ein. Heieieie...

Gehört: Noch kein einziges Weihnachtslied. Aber nachdem es mit der Advents-Einstimmung mit Glühwein nur mäßig klappt - siehe hier - sollte ich es vielleicht mal mit Weihnachtsmusik probieren.

Gelesen: "Ein Winter mit Baudelaire" von Harold Cobert. Schön, zart, einfühlsam. In dem Buch geht es um einen jungen Mann, der 
aufgrund einer Trennung und des Jobverlusts abstürzt und in der Obdachlosigkeit landet. Zufälligerweise stand während meiner Lesezeit 
ein Artikel über "Obdachlose in Nürnberg" in der Zeitung. Hätte ich normalerweise wohl gar nicht wahrgenommen, aber wegen
des Romans interessiert gelesen.

Gegessen: Kraut. Ich liebe Kraut, wieso esse ich das eigentlich so selten?

Getrunken: Glühwein nenne ich hier jetzt nicht. Kaffee, Radler, Wasser.

Geärgert: Über eine Werbeaktion von Coca Cola, die in einem Supermarkt unzählige Minidosen verschenkt haben. Die totale 
Umweltsauerei ist das!

Gefreut: Über meinen Kleinen, weil er so viele Details wahrnimmt und sie wertschätzt. Beispielsweise als wir im Hotel waren, hieß da 
eine Etage "König Ludwig" und eine "Königin Marie". Da meinte mein Kleiner: "Mama, ich finde die Namen hier so schön". Hach. 
Mag manch einer nicht verstehen, aber ich finde sowas einfach nur toll.

Getan: Mut bewiesen. Nein, eigentlich nicht wirklich, denn das Überqueren der längsten "Hängeseilbrücke im Tibet-Style" der Welt 
machte mir tatsächlich nichts aus (war ich mir vorher nicht so sicher).

Gewundert: Bislang habe ich noch nicht einmal "Last Christmas" gehört. Allerdings bin ich letzten Monat wenig Auto gefahren und nur da 
höre ich Radio. War letztes Jahr allerdings auch schon so.

Gegrinst: Ich finde es herrlich die Kinder mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sprich, die obskuren Ausreden/Sprüche auf sie anzuwenden. Das finden die kleinen Gören sowas von gar nicht witzig.

Gedacht: In diesen "Lebkuchen vom Blech" gehört eindeutig weniger Zucker rein. Überhaupt will ich dieses Jahr auch mal gesunde Plätzchen backen (nach dem Vorsatz überhaupt (mehrere) Plätzchen zu backen).

Geschmunzelt: Über meine Kinder, als wir über diese Brücke gingen. Mein Tochter marschierte direkt wagemutig los (keinerlei Angst war zu bemerken, obwohl sie Brücken eigentlich grundsätzlich nicht mag). Mein Kleiner ging erst sehr zaghaft an meiner Hand (die andere Hand fest am Geländer), doch mit jedem Schritt wurde er furchtloser, wir sahen sogar direkt in die Tiefe und zum Schluss lief er alleine und ganz lässig. Doch als ich - drüben angekommen - beiden mitteilte, dass wir nun auch wieder zurückgehen würden, ging es mit dem Wagemut schlagartig bergab und ein großes "Was? Zurück?" hing in der Luft. War dann aber doch kein Problem.

Gelacht: Beim (viel zu selten stattfindenen) Spieleabend, besonders bei Montagsmaler (das war übrigens auch als spontan eingeschobenes Spiel am Geburtstag meiner Tochter der Knaller - ist ja was komplett Neues für die Mädels, die kennen das ja gar nicht (irgendwie ulkig). Und bei unserer spontanen Handyschatzsuche. Als letztes Bild wollten meine Tochter und ich nämlich "unsere Männer" von hinten knipsen und haben uns dazu hinter einem parkenden Auto versteckt. Ja und jeder, wirklich jeder hat uns lauthals angesprochen ("Braucht ihr Hilfe", "Ja hallo...").
Und ja, ich geb's zu, auch ein bißchen als mein Kleiner versehentlich in eine Chili-Gewürzgurke biss. 

Geseufzt: Über Autofahrer. Denken hilft...auch hier.

Geplant: Pute zu Weihnachten (und ihr ahnt gar nicht wie mich das Abhaken dieser Entscheidung entspannt).

Gekauft: Fragt nicht, ich habe einen Sostrene Grene Laden in der Nähe entdeckt. 
Und eine Karotte, die sage und schreibe 29cm lang war! (Ich habe nachgemessen! Der Kauf war allerdings Zufall). 
Außerdem noch einen Gewürz-Adventskalender für mich .

Geklickt: Diesen Film habe ich bei Astrid entdeckt und hatte direkt ein Lächeln auf den Lippen. Ich war übrigens tatsächlich mal bei einer Hochzeit, wo das frisch getraute Ehepaar (in diesem Fall zweigeschlechtlich) so ein Tanz-Potpourrie vorführte. Das war aber mal richtig klasse.









Gutgelaunte graue Novembergrüße
Jutta






26. Oktober 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick






 

Gesehen: Jede Menge Fußballspiele und wunderschön gefärbte Herbstwälder (was eine Mischung!).

Gehört: Rumgehuste. Kaum gehen die Temperaturen bergab, stimmt mit meinem Hals was nicht.

Gelesen: Ich bin immer noch bei Horst Evers "Wäre ich du, würde ich mich lieben". Finde ich auch gut, nur ist es eben kein Roman, 
der einen fesselt, sondern humorvolle Geschichten, die ich immer mal wieder zur Hand nehme (gerne auch in der heißen Badewanne). Außerdem habe ich mit dem Buch "Nackt schlafen ist Bio" von Vanessa Farquharson angefangen. Bin aber nicht wirklich begeistert 
davon und überlege, damit aufzuhören. Mal sehen. Und dann habe ich noch ein ganz süßes Kinderbuch gelesen (in Ermangelung an 
Interesse musste ich es ohne Kind lesen): "Blaubeeren und Vanilleeis" von Gudrun Helgadottir.

Gegessen: Waffeln, Kuchen, Crumble und viele Suppen.

Getrunken: Sanddorntee. Der hat vielleicht eine schöne Farbe.

Geärgert: Über meine Kinder, weil sie mal wieder ein Riesentheater machten, als wir zu einem Ausflug aufbrechen wollten
(dies und jenes hatte nicht gepasst). und dabei haben sie jedes Mal, ich betone JEDES MAL irrsinig viel Spaß dabei.
 
Gefreut: Über das herrliche Wetter und unsere Herbst-"Wanderungen".

Getan: Mit meinem Kleinen Free-Style-Tischtennis gespielt. Selbsterfunden. Aber wenn die Fläche um die Tischtennisplatte mit derart springfreudigen Fliesen ausgelegt ist, da kann man nicht nur auf der Platte spielen. Irgendwann hatte es wohl auch nicht mehr viel mit Tischtennis zu tun, aber wir hatten jede Menge Spaß. Bis unser Ball versehentlich zerstört wurde und die anderen Bälle, die wir noch dabei hatten, zeigten leider Null Sprungkraft (war mir bis dato auch nicht bewusst, dass Tischtennisbälle so unterschiedlich sein können).

Gelacht: Jede Menge beim Tischtennisspielen (siehe oben).

Gewundert: Dass es plötzlich (quasi aus heiterem Himmel) so schnell dunkel wurde (und nein, ich mag es nicht, es nimmt mir jede Energie!).

Begeistert gewesen: Dass der Karton mit der Familienpizza exakt (aber sowas von) auf meinen Gepäckträger passt 
(hätte sonst schieben müssen).

Gedacht: A propos Ballsportarten. Gibt es eigentlich noch Squash? Spielt das noch jemand? Also darauf hätte ich ja mal wieder richtig Lust (habe meinem Mann schon angedroht, ihm ein paar Stunden mit mir zum Geburtstag zu schenken - nur weil ihm Sport gut täte natürlich ;-)
Außerdem gedacht: Wieso wickeln sich jetzt alle bunte Mullwindeln um den Hals?
Und: Ich verstehe ohnehin nicht, warum Saudi-Arabien mit Waffen beliefert wird. Aber was bitteschön soll die Aussage "Der Mord an Kashoggi muss jetzt erstmal aufgeklärt werden, ehe weiter geliefert wird." Ich meine, dass ES passiert ist, steht fest, oder?

Geseufzt: Aus dem gleichen Grund wie im letzten Monat. Ich bin ein wenig geschockt. Mein neues Mantra: "Nein, es ist nicht sie selbst, 
es ist die Pubertät!" Aber Mensch, sie ist doch erst 11!

Geplant: Mehr mit den Kindern zu basteln. Oder sagen wir: überhaupt mal.

Gekauft: Bienenwachsplatten, was sehr erstaunlich für mich ist, weil ich Bienenwachsprodukte eigentlich nicht mag (oder sollte ich 
sagen mochte)? Damit habe ich tolle Kerzen zum Geburtstag meiner Mutter gerollt (und für mich gleich zwei dazu).

Geklickt: Diesen schönen Instagramaccount. Aus ihrem Shop sind übrigens auch die Wachsplatten (total nett verpackt und 
übrigens mag auch auch ihr Logo sehr gerne).






Herzliche Oktobergrüße
Jutta
(die kein bißchen damit klar kommt, dass sich dieses Jahr 
SCHON WIEDER dem Ende nähert!!)




23. Oktober 2018

Herbstdeko - Zapfenkranz (schnelles DIY)

So oft wie wir in den letzten Tagen im Wald herumspazierten, war klar, dass wir nicht mit leeren Händen heimkehren würden. Diesmal waren unsere Taschen voll mit Zapfen.


 


Und so gab es heute Morgen ein schnelles DIY (zum zweiten Kaffee).
Ich habe einfach einen Ring aus einem Karton geschnitten (Achtung, nur dicken Karton verwenden, sonst knickt er) und die Zapfen mit der Heißklebepistole aufgeklebt. Dazu ein schönes Band und schon ist der Kranz fertig!

Der darf nun unsere Wand schmücken, bis die anderweitig verschönert wird 
(es fehlt noch Material dazu).




Und nachdem es nun so kühl geworden ist, passt die neue Deko auch recht gut. 
Dazu Kerzenschein, heißen Tee und eine süße Leckerei. 
Mhh, ich freue mich schon auf heute Nachmittag, wenn die Kinder da sind.

Herbstliche Grüße
Jutta


Und à propos Naturmaterialien. Als ich meinen Kleinen gestern vom Hort abholte und ihm die Jacke reichte, 
war ich erstaunt über deren Gewicht. Beide Taschen waren voller Eicheln. "Zum Bewerfen von M." (sein Freund!) erläuterte mir mein Sohn. Und als M. ihn heute morgen abholte und die Eicheltaschen entdeckte. Meinte er: "Du bewirfst mich heute nicht wieder, oder?" (scheint allerdings auf Gegenseitigkeit zu beruhen!). Und was antwortet mein Kleiner? "Tut mir leid, ich bin ein Roboter und J. hat mich so programmiert, ich MUSS werfen."
Tolle Antwort, merke ich mir. Ist ja quasi universell anwendbar! ;-))


Verlinkt mit Creadienstag



22. Oktober 2018

Herbstzeit - Erkältungszeit. Die Tage in der Natur genießen

*dieser Post enthält Werbung*

War das wieder ein herrlich sonniges Wochenende. Womöglich erstmal das letzte?
Und auch wenn es gestern schon deutlich kühler war, nutzen wir die Zeit und verbrachten den Tag
mit Freunden (und jeder Menge Kinder) draussen in der Natur.



 


Da wurde durchs raschelnde Laub gewatet, über liegende Baumstämme gehüpft (auch in einen hohlen 
Baumstamm hineingeschlüpft), über Felsen geklettert, Höhlen erforscht und nebenbei viel getuschelt. 
Dazwischen gab es zünftiges MIttagessen und - nachdem die Sonne so warm schien - leckeres Eis. 
Dazu überall die sich gelb und rötlich verfärbenden Bäume. Ich liebe das!


 
 
 


Gleich zu Beginn unserer kleinen Wanderung kamen wir an einer Kiste mit Äpfeln vorbei, 
die man sich kostenlos mitnehmen durfte und so stärkten sich die Kinder erstmal mit einem Biss 
in das rotschalige Obst. (Nie schmeckte ein Apfel besser! ;-))

Und ich finde nichts tut so gut und tankt die Batterien dermaßen auf, wie ein Tag an der frischen Luft.





Aber so schön und kuschelig die kältere Jahreszeit auch ist,  so bringt sie auch jedes Jahr auf's Neue 
wieder Husten, Schnupfen und Erkältungen mit sich. 

Da ich nicht gerne zu Mediakemnten greife, versuche ich gut vorzubeugen. 
Gesundes, frisches Essen, passende Kleidung und viel Bewegung an der frischen Luft.



 
Besonders gerne trinken wir nun auch eine Mischung aus Zitrone/Orange, Ingwer und heißem Wasser. 
Vor allem die Variante mit den süßen Saftorangen mögen meine Kinder gerne. 
Und ich geben hin und wieder noch etwas Kurkuma in mein Getränk. 

 


Und was wir wirklich alle mögen - nach ausgiebigen Draussen-Stunden (draussen müssen wir 
noch nicht mal zwingend gewesen sein ;-)) -  in die warme Badewanne hüpfen. 

Mit warmmachenden und wohlriechenden Zusätzen, wie diesen hier. Da macht das Heimkommen gleich 
doppelt Spaß (und manchmal muss ich glatt Streit schlichten, wer zuerst in die Wanne darf). 





Und ja, wie nehmen diese Erkältungsbäder tatsächlich auch gerne mal ohne Erkältung. Einfach weil 
sie gut tun und so lecker duften. Ich muss ja gestehen, dass ich ein klein wenig süchtig nach Menthol und Latschenkiefer bin und mich deswegen auch gerne erkältungsfrei in diesen Bädern entspanne.

Übrigens, bei kleinen Kindern müsst ihr mit Menthol und Co. aufpassen, 
aber für die Kleinsten werden auch spezielle Bäder angeboten.



 

 


Und wenn es dann so richtig eisig kalt wird, trage ich gerne diese Kältecreme von Weleda auf. 
Vor allem, wenn meine Süßen zum Skifahren gehen, hält das gut die Kälte und den frischen Wind ab.
Ich möchte meinen Beiden schließlich wieder wohlbehalten zurückbekommen!


In diesem Sinne, beibt alle gesund!

Goldene Oktobergrüße
Jutta


13. Oktober 2018

Freitagsblümchen und Sonntagssüß - am Samstag

Heute gibt's mal wieder Blümchen bei mir, denn ich konnte tatsächlich noch Dahlien am Markt ergattern.
Die allerletzten im Eimer. Überhaupt war das ein wunderschöner Markttag. Die Sonne schien (natürlich) und
der Markt lag eingebettet zwischen großen, bunten, sich verfärbenden Bäumen. Ich hatte sogar das Gefühl,
dass alle Leute, die an diesem kleinen Markt einkauften oder an den aufgestellten Stühlen und Tischen
Kaffee tranken, guter Laune waren.





Eigentlich war ich ja gar nicht wegen der Blumen gekommen, sondern weil ich vom leckeren
Ziegenkäsestand kaufen wollte. Doch Pech gehabt,  "meine" Käserei war diesmal gar nicht da.




Ergänzt habe ich die Dahlien dann Zuhause mit Felsenbirne aus dem Garten.
Die ist momentan eine echte Augenweide und ich liebe sie sehr (wie man unschwer an ihren
vielen Auftritten auf IG erkennen kann ;-))

Ich kann diesen Strauch wirklich uneingeschränkt empfehlen.
 Schöne Blüten im Frühjahr, leckere Beeren im Sommer und ein bombastisch gefärbtes Laub im Herbst!




Und weil wir es uns momentan - trotz Goldenen-Oktober-Wetters - Zuhause gerne so richtig kuschelig machen 
und eine kleine süße Sünde einfach so gut dazupasst, gab es gleich zwei Naschereien bei uns. 
Feine Herbstkekse (die man auch so gut beim Schmökern naschen kann)




und Schokoladenmuffins, die zwar von einem Fuchs bewacht wurden,
der aber netterweise zahm war und sogar bereit gegessen zu werden.




Ja, wir genießen diesen besonderen Herbst sehr!

Und übrigens, mein Frauenmantel beginnt wieder zu blühen. 
Womöglich kehrt der Sommer zurück??!


Herbstliche Wonnegrüße
Jutta





1. Oktober 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick




 

Gesehen: Das Theaterstück "Die Känguru-Chroniken" (von Marc-Uwe Kling). Ich kannte die Hörbücher (die mich begeisterten), 
konnte mir das ganze als Theaterstück aber nur schwer vorstellen. Und tatsächlich, ich brauchte auch ein wenig, um reinzukommen, 
aber dann fand ich die Vorstellung richtig gut. 
Und diesen Fernsehfilm. Fand ich auch ganz unterhaltsam.

Gehört: Richtig gute Musik auf einer Party neulich. Und man konnte sogar prima drauf tanzen.

Gelesen: Hauptsächlich noch "Unterleuten" (wie im letzten Monat - ist ja auch irre dick das Buch) und Schreiber vs. Schneider "Mein Leben als Paar". Leicht, lustig und unterhaltsam. Und nun bin ich gerade bei Horst Evers "Wäre ich du, würde ich mich lieben".

Gegessen: Natürlich Kürbis in allen möglichen Variationen. Und jede Menge Kuchen zwecks Obstverarbeitung (gute Ausrede).

Getrunken: Earl Grey. Süß und mit Milch. Und irgendwie ziemlich viel Kaffee.

Geärgert: Über die leicht verschnupfte Nase. Meinen Hals merke ich auch schon wieder und die Hände sind kratzetrocken. 
Aber so richtig nur über meinen Laptop. Er ist erneut und zum wiederholten Male kaputt und zwar so richtig (deswegen gibt es 
diesen Monat auch weniger Fotos, denn auf die meisten habe ich keinen Zugriff).

Gefreut: Über die üppige Sonne. So ein herrlicher Herbst. Und über ein tolles Päckchen von Claudia.

Gelacht: Über meinen Friseur.

Getan: Wieder den Wecker gestellt (auf viel zu früh), grrrr. Und gesammelt und geerntet.
Und - endlich mal Churros gegessen. Die wollte ich schon lange mal probieren und endlich haben sie mal meine Wege gekreuzt. 
Lecker!! Fand (leider) auch meine ganze Familie. Zack, waren sie auch schon wieder weg.

Geschmunzelt: Als ich in diesem Post von den Zahlencode-Schlössern in Paris berichtete, schrieb Wolfgang in einem Kommentar: "Was machen die, wenn der Strom ausfällt?" Ich dachte mir: "Hm, ja stimmt, blöde, aber mal ehrlich, wann fällt heutzutage schon der Strom aus." Und prompt - eine Woche später war er bei uns weg (ist seit Jahrzehnten nicht mehr passiert). Lustigerweise sind alle Nachbarn raus auf die Straße gegangen, um herauszufinden, wenn es noch betrifft. Und dann gab es Gespräche wie: "Oje, hoffentlich hat die andere Seite des Ortes Strom, wir haben dort gerade Pizza bestellt". "Na toll, ich habe gerade Würstchen am Herd gebrutzelt..." "Ein Glück, dass ich noch einkaufen war, ich werde kalt essen". Netterweise war der Strom etwa 40 Minuten später wieder da und netterweise hatte die andere Seite des Ortes nicht unter Stromausfall gelitten - das mit der Pizza waren nämlich wir. 
Meine Kinder waren übrigens einigermaßen geschockt. Was haben die Menschen nur früher ohne Strom gemacht???
Aber auch für mich war es ungewohnt. Es fing nämlich gerade das Dämmern an und bei Kerzenlicht konnte ich kaum lesen. Ach naja, 
schau ich eben fern, dachte ich mir, Ach nein geht ja nicht. Ach, dann machen wir es uns nachher alle vier im Bett gemütlich und hören ein Hörbuch - ach, geht ja auch nicht...

Gewundert: Warum der Keller nicht leerer wird, obwohl ich soviel ausgemistet habe. 

Gedacht: Ich kann kaum glauben, dass wir bis Mitte September Ferien hatten. Es kommt mir vor als wäre das Monate her (obwohl ich mit bei den neuen Stundenplänen und den geänderten Hobbyzeiten immer noch ins Trudeln komme).

Geseufzt: Über pubertäre Wutausbrüche. Ob ich mich daran jemals gewöhne?

Geplant: Langfristig Ordnung schaffen (ich brauche mehr Stauraum!).

Gekauft: Na eine Kommode (=Stauraum), klar.

Geklickt: Senfgelbe Jacken, aber Menno, mir steht senfgelb einfach nicht! (wird jetzt eben die Einrichtung eingesenft!!)






Verspätete Septembergrüße
(Ein Tag Verspätung ist kein Tag Verspätung, oder?
Jutta



25. September 2018

Wunderbare Herbstzeit und wie ich doch noch zu Kastanien kam

Ich habe hier ja schon viel herumgejammert. Dass ich im Herbst - in meinem heißgeliebten Herbst - hier weder Kastanien noch Hagebutten finde. Dass letztes Jahr die einzige Kastanienhoffnung, ein riesiger Baum im Ort,
auch noch gefällt wurde und überhaupt und tralala.





Dazu die vielen Kastanienfotos auf Blogs und IG. 
Kein Wunder also, dass es soweit kommen musste. 
Jutta der Kinderschreck!

Vor einigen Tagen war es wieder soweit. Tatort: Schulhof. Wiederholungstäterin: Jutta unter dem Kastanienbaum. Ich wartete auf meine Kinder, suchte erst das Gebüsch, dann den Boden ab und - hey zwei Kastanien, ich war schon glücklich, da sah ich nach oben. Provozierend, möchte ich sagen, hingen sie da. Komplett offen, bereit jede Sekunde herunter zu fallen. Es war als ob man einen Braten vor einen Verhungernden stellt.

Und als meine Kinder endlich da waren, schnappte ich mir ich die Jacke meines Kleinen und warf sie mehrmals
nach oben. Bestimmt 4 pralle Kastanien fielen herunter (die Jacke blieb dafür oben...). Und dann kam glücklicherweise ein Bekannter und verriet mir eine  Kastanienquelle, nämlich eine Kastanienallee!!! 




Ich bin übrigens die einzige Erwachsene, die sich am Baum zu schaffen macht, wahrscheinlich tuschelt man
schon über mich. Ach was, bestimmt denkt man ich mache das für die Kinder. Höhöhö, allerdings musste
ich auch Kastanien an meine beiden abgeben, aber - bleibt ja in der Familie!




Jedenfalls machten meine Tochter und ich uns am nächsten Tag mit den Rädern auf - zur Mission Kastanien.
Die Freude war groß, als wir den beschrieben Ort fanden, aber Kastanien sahen wir erstmal nicht (stattdessen Brennesseln, die man beim Radfahren streifte). Endlich fanden wir eine und nach ein bißchen "wir werfen
den Stecken etwa 100 mal in den Baum", hatten wir auch ausreichend Beute.
Vor lauter Kastanieneifer hätte ich fast noch den benachbarten Hagebuttenstrauch übersehen. Tsts.




Auf der Heimfahrt - wir beide glückselig lächelnd - fanden wir dann die Kastanienallee.
Leider haben alle Bäume eine Krankheit und waren deshalb wenig bestückt und wie das so ist, wir waren
natürlich auch nicht die einzigen Kastaniensammler. Aber es tut gut so einen "Geheimtipp" zu kennen und der kleine Radausflug mit meiner Tochter - bei bestem (Sommer-) Wetter -  war ohnehin wunderschön.
Sollten wir häufiger machen. 




Meine Tochter verschönerte gleich ihren Platz ;-)
Und ich musste ständig eine Kastanie in die Hand nehmen.
Kennt ihr das?


Wer sich nun übrigens über diesen Post wundert, ja, die Kastaniengeschichte liegt schon wieder
ein Weilchen zurück. Ich hatte glatt das Veröffentlichen vergessen ;-))
Und mittlerweile habe ich sogar noch Kastanien-Nachschub von meinem Vater bekommen!


Kastanienglückliche Grüße
Jutta