18. Oktober 2017

Kindermund - um Ausreden nie verlegen

Mein kleiner Erstklässler sitzt an seinen Hausaufgaben - genauer, er malt etwas aus.
Ich sitze daneben.





Als er fertig ist und mir sein Werk zeigt, lobe ich ein paar Motive, doch dann zeige ich auf 
das "kleinen m" und meine: "Das  hast du aber nicht besonders schön ausgemalt, da hast du
dir keine Mühe gegeben". Mein Sohn: "Aber Mama, ich übe das "schnell drüberfahren".
Und wenn ich dann älter bin, kann ich schon viel schneller ausmalen als alle anderen".
Ich muss lächeln. Ja, was sollte man da noch drauf erwidern...


Sonnige Mittwochsgrüße
Jutta




Kommentare:

  1. Da hat er Recht! Solche Aufgaben geben nur einen Sinn, wenn die Ziffern nachgespurt werden, nicht ausgemalt. Es geht nämlich darum, das Schriftbild zu verinnerlichen, "in die Hand zu bekommen", damit man sie ohne zu überlegen schreiben kann. Dazu muss man ca. 600 Mal einen Buchstaben oder eine Ziffer geschrieben haben. Nur dazu sind solche Arbeitsblätter sinnvoll...
    So, jetzt genug die Lehrerin herausgekehrt :-D
    Habt schöne Herbsttage!
    Astrid

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  2. Bitteschön, was soll ich jetzt noch sagen, ich habe gelacht liebe Jutta und bin gespannt, wie es in 4 Jahren aussehen wird.

    Lieben Gruß Eva

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  3. So sind sie: Erst kleine Ausreden, dann große Ausreden und dann Abitur. Schließlich heißt es hier immer: "Du hast für alles eine Ausrede. Du hast wohl Abitur?"
    Lieben Gruß
    Katala

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  4. Ja, was soll man darauf noch erwidern, lach... recht hat er dein Kleiner liebe Jutta ;))
    Liebste Grüße
    Christel

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  5. :-)) Gut, dass Astrid schon "die Lehrerin rausgekehrt" hat :-))
    Dann muss ich es nicht mehr :-)
    Ein bisschen tu ich es trotzdem ;-)
    Dein Sohn hatte mit dem kleinen m völlig recht.
    Er soll es ja gar nicht anmalen, sondern "nachspuren" und
    das ist ja nicht viel mehr als "schnell drüberfahren" ;-)
    Ganz liebe Grüße
    von der Grundschullehrerin Melanie

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    1. Jaja, die Lehrerinnen wieder ;-). Aber ihr habt euch von dem Bild in die Irre führen lassen, es ging tatsächlich ums ganz normale Ausmalen von "dicken" Buchstaben und Motiven (das Nachziehen war eine extra Aufgabe).
      Liebe Grüße
      Jutta

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  6. Lach.. tja, Mutti.. da übt er das "schnell drüberfahren". Hast Du das denn nicht gemerkt? Hach.. ich könnte ihn knuddeln Deinen Kleinen. Liebste Grüße, Deine Hasenfratze

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  7. schön der gedanke deines sohnes ! gestern habe ich ein malatelier in eine schule gemacht und war begeistert die erfindungsreichen ideen der kleine kinder zu sehen und zu hören (und diejenige die nicht viel geduld und lust hatten zu malen hatte so vielfälltige ausreden) muss sie gleich mal notieren ;)
    lieber samstags*gruss

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