15. Mai 2017

Blumen mal drei - Muttertagsgefühle

Hattet ihr einen schönen Muttertag? Also ich liebe ihn ja, den Muttertag. 
Normalerweise zumindest. Denn da bereiten meine drei Lieben (der Dritte ist mein Mann, als 
tatkräftige Unterstützung) das weltbeste und wunderschönste Frühstück zu, dass ich mir nur 
vorstellen kann. Vielseitig und bunt und ich freue mich jedes Mal darauf. Dazu ein Sträußchen (mir völlig egal, wenn es "Geldmacherei" ist, Blumen sind immer schön) und viele selbstgebastelte Geschenke. 
Es ist fast schon ein bißchen wie in einem Rosamunde-Pilcher-Roman. Nur etwas lauter und lebhafter.





Doch nun... nun hat sich meine Tochter zur leidenschaftlichen Fußballerin entwickelt (wie auch immer 
das geschehen konnte...) und irgendein fieser Strick hat doch glatt, genau am Muttertag ein Spiel angesetzt. Heideka! Eigentlich sollten Mütter ja mehr an sich selbst denken und erst recht am Muttertag,
 so finde ich, doch nachdem es erst das zweite Spiel meiner Tochter war und 
sie so voller Euphorie und Motivation ist und ihr Gesicht so unfassbar strahlt, wenn sie vom Fußballspielen erzählt, ließ ich mich erweichen und willigte ein, mit ihr da hinzufahren. 
Ebenfalls im Gepäck: Mann und Sohn.  




Und so wurde es ein recht kurzes, eher hektisches Frühstück, ich hechtete schon frühzeitig in die Küche, um wenigstens noch einen Teil meiner Muttertagstorte fertig zu bekommen  (schließlich hat der Muttertag ja immer "zwei Seiten" und ich wollte meine eigene Mutter nachmittags mit einer feinen Torte verwöhnen), nahm mir noch einen Becher Kaffee mit ins Auto (mache ich sonst nie), um wenigstens 
noch ein bißchen Frühstücksfeeling zu bekommen und wir düsten Richtung Gastspiel.


 



Immerhin hat es das Wetter wirklich gut mit uns gemeint, denn während es ab Mittag aprilmäßig 
ausartete und immerzu zwischen wilden Regenschauern, Gewitter und kurzen Schönwetterphasen 
hin- und herwechselte, war der gesamte Vormittag wunderbar sonnig und es machte tatsächlich 
Spaß am Spielfeldrand zu sitzen und die Bande anzufeuern. 




Am Nachmittag saßen wir dann (nicht wie angedacht erstmalig auf der Terrasse, grummel), 
gemütlich beisammen, tranken Prosecco und naschten eine feine Hansen-Jensentorte. 
Und ich schwelgte im Blumenglück, denn auf dem Tisch standen pink-weißfarbene Blümchen (Nelken 
und Japanrosen, die ich für die Kaffeetafel gekauft hatte), ein wunderschöner Strauß meines 
Mannes aus Pfingstrosen einer Riesenhortensie und Freesien und ein kleiner Maiglöckchenstrauß
 - ein Geschenk von meiner Mutter - der wunderbar duftete.



 Auch wenn der Tag nicht hundertprozentig nach meinem Geschmack war und ich eindeutig erklärte, 
dass dies der letzte fußballaffine Muttertag war, habe ich ihn doch sehr genossen. 
Ich kann gar nicht verstehen, wie man den Muttertag nicht mögen kann. Klar doch, man 
sollte nicht nur einmal im Jahr an die guten Taten der Mütter denken, aber warum 
nicht trotzdem einen besonderen Tag feiern?


 


Also ich freue mich bereits auf den nächsten!
Und weil der noch so weit weg ist, gönne ich mir jetzt erstmal ein Schlückchen 
von dem übriggebliebenen Prosecco!


Sonnige Montagsgrüße
Jutta



Kommentare:

  1. Na dann Prooos liebe Jutta,
    lecker sieht dein Kuchen aus und hübsch sind deine Sträußchen.

    Aber trotzdem kann ich mit Muttertag gar nichts anfangen. Aber das ist ja so wie man das selbst möchte.

    Du hattest einen schönen Tag auf dem Fußballfeld, ich glaube mir wäre höllisch langweilig gewesen.

    Mag sein wie es will mit dem Muttertag, meine Mutter war auch immer ganz scharf drauf udn wehe wehe man schenkte ihr keine Blumen.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Hi, willkommen im Club *lach* - ja ja, wir Fußballmamas machen was mit :-)
    Ich mag Muttertag ja auch, was ich nicht mag ist, dass die Kinder sich zum Konsum verpflichtet sehen, jetzt, wo sie aus dem Bastelalter raus sind mit 13 und 16. Da ist mir ein gemütlicher zusammen verbrachter Tag mehr wert. Wir hatten nämlich ausnahmsweise mal kein Spiel ;-)
    Liebe Grüße und genieße die Sonne und Deine Blumen, ich habe mir heute auch welche gekauft.

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  3. Was für viele wunderschöne Sträußchen! Ja, am Thema Muttertag scheiden sich die Geister. Wenn es kein Muss in der Familie ist, sondern eine Freude, dann ist es doch wunderbar! Dann haben alle beim Schenken und Beschenktwerden Spaß. Das ist doch toll.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  4. Ich gebe dir völlig recht liebe Jutta, man kann das Ganze ja auch schön und weniger kommerziell gestalten :) Mir ging es gestern ähnlich wie dir... musste bald aufstehen, da wir 1 1/2 Stunden nach Tübingen zur Konfirmation von meinem Neffen fahren mussten.... Die Kinder kamen aus Stuttgart und München direkt dorthin gereist, Lena ist ja eh dort und Niki fuhr mit uns.... Außerdem hatte der Lieblingsmann gestern seinen runden... da geht ein Muttertag sang und klanglos unter zwischen zwie so großen anderen Festen.... lach... vielmehr der GG feiert am Samstag nach.... Aber eine tolle große Hortensie habe ich von den Kiddies bekommen ♥
    Liebste Grüße
    Christel

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  5. ...die Torte sieht ja lecker aus, liebe Jutta,
    da muß ich doch gleich mal nach einem Rezept schauen...und wenn sie nicht zu kompliziert ist, backe ich die mal, aber nicht erst am nächsten Muttertag ;-)...deine Blümchen sind alle schön...und den Muttertag soll Jede so begehen, wie sie es mag,

    liebe Grüße Birgitt

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  6. Da stimme ich Dir aus vollem Herzen zu, Jutta. Man kann doch beides.. an einem besonderen Tag feiern und das ganze Jahr Respekt und Anerkennung zeigen. Mein Muttertag war nach einem wunderbaren Frühstück zu Ende. Nach einem Besuch meiner Eltern und nach Übergabe einer herrlichen Hortensie an meiner Mutter bin ich voller (leider auch bestätigten) Sorge wieder nach Hause gefahren und habe mich auf mein Sofa gelümmelt. Eine fieberhafte Erkältung hatte mich voll im Griff. Gestern ist dann meine Mutti ins Krankenhaus gebracht worden. Mal sehen, was der Tag noch bringt. Deine Blümchen sind allesamt wunderschön, Jutta. Hachz.. so richtig muttertagsfein. Genau wie die tolle Torte! Es ist einfach immer wieder schön bei Dir. Ganz liebe Grüße, Nicole (reich mir mal die Flasche rüber ;))

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  7. Hallo liebe Jutta,
    unser Muttertag verlief auch niht so wie gedacht. Die kleine Tochter (3) hat gerne mit Oma ein Bild für mich gebastelt, aber als sie es dann verschenken sollte, war es ihr dann doch nicht so Recht. Und als dann auch noch die Oma ein Geschenk bekam war es endültig vorbei: Sie will auch Geschenke, wo den ihres wäre und überhaupt. Wie sie halt so sind mit drei. Es ist dann erst mal mit vielen Tränen abgegangen.
    Irgendwann haben wir das THema begraben. Mal sehen wie es nächstes Jahr wird.
    Liebe Grüße
    Viki

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    1. Jaja, die lieben Kleinen ;-)
      Mein Sohn war völlig verwundert, dass ich meiner Mutter etwas schenken wollte. "Aber das ist doch eine Oma!" rief er empört aus.
      Liebe Grüße
      Jutta

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  8. So schöne Blumen hast du bekommen!
    Und ja, auch bei uns in der Familie gibt es unterschiedliche Meinungen über den Muttertag. Mit dem kleinen Mann haben wir einen Ausflug unternommen, der mir so gut gefallen hat.
    Liebe Grüße
    Anette

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