31. März 2017


friday-flowerday


Heute gibt's Geburtstagsblumen, denn wir haben den Jahrestag meines Kleinen gefeiert.
Süße Sechs ist er jetzt schon! (aber mein "Kleiner" wird er wohl immer bleiben!)




 
Und deswegen gibt es zu den Blümchen auch ein bißchen Geburtstagsdeko. 





 
 Eigentlich hätten wir ja schon genügend Blumen auf dem Tisch gehabt. 
Gelbe Narzissen und einen Frühlingsmix im Topf und dazu noch gelbe Tulpen.




Aber weil mein Kleiner Blumen so gerne hat und es sonst auch immer frische, extra für den Geburtstag 
gekaufte Blümchen gibt, durften diese schönen Tulpen doch noch mit.
(ist ja nicht so, dass es mir schwerfallen würde, viele Blumen zu kaufen ;-)) 





 Ich selbst stecke gerade im Vorbereitungsstress für die Weltraumparty, 
die nun am Wochenende stattfinden wird.

 



Grüße aus dem Blumenmeer (bald Kraterlandschaft ;-))
Jutta


 Verlinkt mit Holunderbluetchen


 


30. März 2017



Moment mal... 










Minikleiner Monatsrückblick



Gesehen: "Was bleibt".


Gehört: Diesmal Kaminer. Ja, ich war Lesungs-Wiederholungstäterin ;-) Sogar in der gleichen Location.
Stellt euch vor, ich, die (vor allem osteuropäische) Akzente so gerne hört, war beim ersten Mal Hörbuchhören von Kaminer 
ziemlich genervt. Ich fand es anstrengend ihm zuzuhören, den Akzent sehr hart und kein bißchen schön. Dann sah ich ihn 
in einer Talkshow, fand alles ganz wunderbar, habe mich "getraut" zu seiner Lesung zu gehen und wurde für meinen "Mut" 
auch belohnt. Humorvoll und unterhaltsam war der Abend. Ganz nach meinem Geschmack  (und jetzt mag ich auch 
seine Hörbücher ;-)).
Und eine Neuentdeckung (als Hörbuch): "Der kategorische Imperativ ist keine Stellung  beim Sex" von Horst Evers. 
Ebenfalls sehr unterhaltsam.

Gelesen:
"Ich bin eine freie Frau" von Francoise Giroud. Und - passend zur Lesung - "Meine Mutter, ihre Katze 
und der Staubsauger" von Kaminer.

Getan: Gartenarbeit, Gartenarbeit, Gartenarbeit. Noch nie hatte ich so viele Gartenabfälle wie dieses Jahr!

Gegessen: Mal wieder selbstgemachte Wirsingchips. Allerdings habe ich sie Zubereitungsart geändert. 

Nachdem ich sie gewürzt und "geölt" habe, kommen sie nun ca. 35-40 Minuten in den Ofen (bei 120 Grad Umluft).

Getrunken: Sehr leckeres (und reichlich hochprozentiges) schottisches Bier.


Geärgert: Den Kopf geschüttelt: Als ich auf einer Konferenz war und in der Pause mit meinem Handy in der Hand auf 

die Toilette huschte. Ich wollte das Mobiltelefon gerade auf die Ablage hinter der Keramik legen und dachte mir (warum auch immer) "Wenn das nun da reinfallen würde..." ja und da lag's auch schon drin - im Klo! Self-fulfilling-prophecy at it's best, würde ich sagen. Immerhin hatte ich Glück, denn die Toiletten schienen just vorher gereinigt worden zu sein. Das schließe ich wenigstens aus dem Geruch, der seitdem meinem Gerät entströmt: Toilettenputzmittel pur!! So stark, dass es nicht mehr feierlich war. Selbst nach vielem Wischen und Waschen. Sobald ich es in der Hand hatte, roch diese nach tagelanger Putzarbeit. Eieieiei... (aber es funktiniert immerhin bestens - da war mir Kaffee über den PC tatsächlich unangenehmer).

Gelacht: Mit dem Mund und mit dem Herzen - als mein Sohn nachts in mein Bett kam, sich zu mir kuschelte 
und meinte: "Mama, mit dir möchte ich alt werden." (Der kleine Kerl weiß ziemlich genau, wie er seine Mutter knacken kann ;-)

Gedacht: Wieso habe ich mein BABY
eigentlich zur Schule angemeldet. Habe ich ihn nicht gerade erst geboren????

Geplant: Es auf unserer Terrasse richtig schön gemütlich zu machen.


Gekauft: Einige Utensilien für eine standesgemäße Weltraumparty. 

Geklickt: Interessante Einblicke. ich mag sowas.





  

Das erste Vierteljahr ist um!!


Märzgrüße 
Jutta






28. März 2017


Launige Tage


Ist das ein Wetterchen? Sonne pur, es ist einfach herrlich.
Okay, eigentlich kann ich die Sonne momentan nicht perfekt genießen, weil hier gerade jede Menge los ist, 
aber sei's drum. Es ist schön - so oder so.





Aber.... nun kommt es, das große A B E R. Dass ihr, meine lieben LeserInnen, mich so im Stich lasst 
und keiner meine wunderbare Kelly CD haben möchte... also echt, ich bin tief geknickt.




So geht das doch nicht. Ich kann euch sagen, mein Mann hat meiner Mutter eine geschenkt und DIE findet sie prima! 
Und ihr könnt doch nicht wirklich beabsichtigen, dass meine Kinder die CD entdecken, gut finden und hier rauf und runter hören.
Es muss da draussen doch einen Kellyfan geben, dem genau diese CD fehlt. 
Sonst muss ich sie leider zwangsverschicken. Lasst mich mal überlegen, an wen ich demnächst 
ein Päckchen senden muss... ;-)))) (Nein, schlag' mich nicht!!)

So ihr Lieben, ich muss auch schon wieder.
Habt eine wunderbare Woche!


Sonnige Grüße
Jutta






24. März 2017


Geklauter friday-flowerday


Ja, ihr lest richtig. Heute gibt es "geklaute" Blumen beim Flowerday.
Letzte Woche war ich auf einem Kongress und da standen diese Blümchen auf den Tischen. 
Und da ich die Idee interessant fand, musste gleich ein Bild davon mit.





Und nicht nur ein Bild habe ich mitgebracht, sondern auch ein kleines Give-away (haha).

Am Vorabend des Kongresses gibt es immer einen launigen, unterhaltsamen Vortrag und dieses Mal war Joey Kelly angekündigt. 
Ich war erstmal nicht so begeistert. Die Musik der Kellys war nie meins (wenn ich an Angel denke, stellen sich 
bei mir jetzt noch die Haare auf!) und Extremsportler finde ich eigentlich auch nur mäßig interessant 
(wobei mir gerade einfällt, dass ich da auch schon mal einen Vortrag gehört habe, der mir außerodentlich gut gefallen hat).


 


Doch ich wurde überrascht. Joey Kellys Rede war humorvoll (immer mit einer perfekten Prise Selbstironie), 
kurzweilig und unterhaltsam. Das Leben der Kelly Family ist schon faszinierend  und auch die 
sportlichen Aktivitäten von Joey Kelly - angereichert mit persönlichen Anekdoten -  waren durchaus interessant.
 
Schmunzeln musste ich über sein Statement:
Der Mensch hält es XX Tage (habe die Angabe vergessen) ohne Essen, 3 Tage ohne Trinken und 3 Minuten ohne Luft aus. 
Alles andere ist Hysterie des Körpers. 
Also ich habe schon einen verdammt hysterischen Körper ;-))

Aber lange Rede kurzer Sinn ich habe euch...tadadadaaa.... passend zum "Comeback" der Kellys 
(sie geben dieses Jahr mehrere Konzerte) eine CD mitgebracht.
Bestimmt gibt es doch Fans unter euch, denen genau noch diese CD fehlt.




Also, wer sie gerne haben möchte, schreibt mir einfach (ob einen Kommentar oder eine Mail). 
Ich verschicke die CD an den allerersten Fan (oder an die Person, die einen Fan beschenken möchte)!

Also keine Angst jetzt vor Kommentaren! 
Ihr müsst schon dazuschreiben, dass ihr sie haben möchtet ;-)


Gutgelaunte, aber unglaublich müde Freitagsgrüße
Jutta


P.S. und vielen Dank für eure Kommentare zum letzten Post.
Hat richtig gut getan!





23. März 2017



Gender-Fragen


Kann das wirklich sein? Dass ich - die immer versucht, ihre Kinder, ob Junge oder Mädchen, gleich zu erziehen, 
die keine (großen) Geschlechterklischees im Kopf hat - im Gegenteil, dagegen oft ankämpft, die ihrem Sohn genauso 
Nagellack auf seiner Fingernägelchen streicht wie der Tochter und das völlig normal findet - mit wirren Gedanken in 
einem Büchertaschenoutlet steht, weil ihrem Sohn die Mädchentaschen am allerbesten gefallen?

 



Ich fange mal von vorne an. Als ich damals (vor 4 Jahren) mit meiner Tochter zum Büchertaschekaufen fuhr, 
war ich sehr aufgeregt. Es gab, meiner Meinung nach, so viele hässliche (rosa-glitzernde, einhorngeprägte) Ranzen 
und ich wollte unbedingt einen Schönen für meine Tochter, wusste aber zugleich, dass sie sich keinesfalls reinreden 
lassen würde. Doch, welch ein Glück, meine Tochter war zugleich von einem sehr schönen Ranzen begeistert 
und wir verließen - beide glücklich - den Laden.



 
Bei meinem Sohn hatte diese Thema für mich überhaupt keine Wichtigkeit mehr (okay, die meisten Jungstaschen 
finde ich sowieso hässlich) und ich ging davon aus, dass ich die Büchertasche ohnehin nur mittelmäßig finden würde. 
Wir gingen also in den Laden, mein Kleiner guckte herum, ohne eine Gefühlsregung zu zeigen. Ich zeigte ihm ein paar - meiner Meinung nach akzeptablen Teile und meinte dann "Wir müssen hier nichts kaufen. Wenn dir keiner gefällt, gehen wir woanders hin". "Aber Mama, mir gefallen ganz viele", antwortete er da überraschenderweise, "ich glaube du musst mir helfen". "Na dann zeige mir doch mal deine drei liebsten", munterte ich ihn auf und da zeigte er sie mir: eine Pinkfarbene mit Glitzerherzen, eine grün-pinkfarbene mit Glitzer und Tieren und eine Blaue über und über mit Blümchen. Ich schluckte. Sofort brannte sich dieser Gedanke in meinen Kopf: Die anderen werden ihn auslachen! Sie werden auf ihn, den stolzen Besitzer - meinen Sohn! - zeigen 
und höhnisch rufen: Das ist doch ein Mädchenteil! Wird er dann immer noch stolz und glücklich sein? 
Bei diesen Gedanken wird einem als Mutter das Herz ganz schwer.



 
Andererseits, mein Kleiner ist keiner der unbedingt gefallen möchte. Seinen Nagellack hat er bis zum letzten  
abblätternden Lackteilchen zufrieden getragen, obwohl mehrere Kinder im Kindergarten ihn belehrten, dass 
dies Mädchenkram sei. Und auch sonst ist ihm sein Wille meist wichtiger als seine "Außenwirkung".



 
Ich gebe zu, hätte ihm auch nur eine annähernd nach "Jungs" aussehende Büchertasche gefallen, ich hätte wohl nicht 
mehr mit dem "gut zureden" aufgehört, doch bei seiner Wahl, seinem Geschmack war letztlich klar, dass wir einen
"Mädchen"-Ranzen nehmen werden. Ich "half" ihm dann bei der Auswahl (die ich grundsätzlich gar nicht so schlecht fand) 
und wählte den billigsten (falls sich der Geschmack doch zu schnell ändert) und dann suchte sich mein Kleiner noch 
ein schönes, ebenfalls blumiges Federmäppchen aus, mit einem Paar Ballettschuhen an der Seite. ;-)





Wir fuhren im Anschluss zu meinen Eltern, die ihm auch den Ranzen schenken werden und ich überlegte ernsthaft, 
ob ich sie vorher anrufe und "vorwarnen" sollte. Aber meine Mutter lobte sofort lächelnd seine gute Wahl und freute sich 
ehrlich mit ihm. Als wir unter vier Augen waren, fragte ich sie: "Na, hast du dich gewundert?" Meine Mutter meinte nur: 
"Ich hätte mit einem Pinkfarbenen gerechnet" und wir grinsten uns an. Es kann doch manchmal so einfach sein!
Und als dann noch der Opa kam und mein Sohn sich neben seinen neuen Ranzen aufbaute - mit dieser Mischung 
aus Begeisterung und Stolz, wir wir Erwachsenen sie leider viel zu selten spüren, war das einfach 
ein Moment, der ins Herz schoss. So schön!

Was immer nun auch kommen mag, wir sehen auf alle Fälle einer blumigen Schulzeit entgegen 
und sagt mal ehrlich, kann es etwas Besseres geben?


Auf locker-offene Mitschüler hoffende Grüße
(ein bißchen bange ist mir ja doch)
Jutta