4. Juli 2016


Selbstgemachte Gnocchis mit gebratenem Salbei


Riecht ihr es? Diesen feinen Salbeiduft, der durch das ganze Haus zieht, 
während man Salbeiblättchen in Butter anbrät? Mhhhhh...





Ich mag Salbei ja schon immer - also außer als Tee, versteht sich (wer's nicht versteht, hat noch 
keinen getrunken ;-) - aber angebratene Salbeiblätter, die toppen das Ganze noch. 
Ich könnte dieses Blättchen wegnaschen wie Chips!



 


 Deswegen muss ich auch gleich vorneweg eine Warnung aussprechen: 
Dieses Essen kann eindeutig süchtig machen!!

 Und nicht nur den Salbei finde ich lecker, auch diese ganz einfach und schnell 
herzustellenden Gnocchis (kein Vergleich zu den gekauften aus dem Supermarkt!). 




Nachdem ich es immer noch nicht geschafft habe den Punkt "Nudeln selbst herstellen" 
von meiner To-Do-Liste zu streichen (vor wievielen Jahren habe ich mir nochmal die 
Nudelmaschine von meiner Mutter ausgeliehen??), kann ich heute immerhin meine 
dritte Gnocchisorte präsentieren. Nach Kürbis-, und Bärlauchgnocchies 
gibt es diesmal Gnocchis pur.




Auf den Bilder seht ihr die zweite, am nächsten Mittag angebratene Version. Die erste hat es nicht auf's Foto geschafft. 
Tja, ungünstig, wenn man erst mit dem Kochen beginnt, wenn bereits der Hunger ruft
Noch ungünstiger, wenn man dann wahrnimmt, dass man erstmal Kartoffeln kochen muss.

Und dann dachte ich mir: "Naja, muss ja auch nicht alles auf den Blog." 
Aber nachdem das Essen so fein war, hat sich das Rezept nun doch genau dahin geschlichen ;-)
 Dabei hätte ich es wissen müssen, denn angebratenen Salbei hatte ich erst neulich bei einem Salat verwendet.




  
Nun aber... lange genug gequatscht, hier ist das Rezept.

 (offiziell ist es für 4 Personen, wenn ich mitesse, braucht man mehr ;-)

Für die Gnocchi werden zuerst 600g Kartoffeln geschält, gekocht und durch eine Kartoffelpresse gedrückt. 
Dann mischt man den Kartoffelbrei mit ca. 130g Mehl, zwei Eigelb, Salz und Muskatnuss.

Den fertigen Teig rollt man auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte zu Rollen, schneidet etwa 2cm lange Stücke 
davon ab und drückt mit einer Gabel das bekannte Rillenmuster hinein. Ich habe absichtlich schnell und 
ungleichmäßig gearbeitet, denn ich mag es, wenn es so handwerklich-ursprünglich aussieht.
 Dann gibt man sie in kochendes Wasser, wo die fertigen Gnocchi nach etwa 5 Minuten auf der 
Oberfläche schwimmen und herausgenommen werden können.

Für die Salbeibutter habe ich Butter (im Rezept stehen 75g, keine Ahnung wieviel es bei mir war, einfach nach Gefühl) 
in einer Pfanne geschmolzen und etwa zehn, in grobe Streifen geschnittene Salbeiblätter darin angebraten. 
Nach einer Weile habe ich noch eine kleingeschnittene Knoblauchzehe dazugegeben uuuuuund fertig!

Am Tisch gab es dazu noch frisch geriebenen Parmesan und einen knackigen Salat dazu.

 


 


Das Rezept ist übrigens aus der aktuellen "Landlust" und da sind noch ganz viele Leckereien drin. 
So ein Blechkuchen hat es mir beispielsweise auch angetan...

Abends beim Spülmaschineausräumen, als ich die Reibe herausnahm, 
fiel mir übrigens auf, dass ich mittags glatt den Parmesan vergessenen hatte...


Vergessliche Grüße im Salbeirausch
Jutta


 

Kommentare:

  1. jummy, hätt ich nicht grad gegessen würd ich jetzt davon ein Teller verdrücken - gäbe es doch schon Geruchsinternet ;D Hört sich aber auf jeden Fall meeega lecker an - ein tolles Sommergericht. Ich muss ja gestehen, dass ich noch nie selbst Nudeln gemacht habe. Auch keine Gnocchi. Der Wunsch ist da, aber die Zeit fehlt mir. Außerdem essen wir meist auswärts, bei Eltern und co. - da zahlt es sich nicht wirklich aus zu Hause groß aufzutischen. Danke aber trotzdem für das Rezept - möcht ich auf jeden Fall mal probieren. :)
    <3 Martina
    ps. danke für deine lieben Worte bei mir :) schön wärs, wenn eines von denen auf den Bildern schon mir gehören würde - hach, der Weg dahin ist noch weit - aber wie du schon sagst - träumen darf man ja :D

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  2. Warum hab ich jetzt Hunger?
    Salbei ist nach Rosmarin und Basilikum mein liebstes Kraut. das 5. Bild ist einfach toll.
    LG
    Astrid

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  3. Oh ja, liebe Jutta, genauso mag ich das auch.... Salbei zum einen wirklich auch als Tee (und zwar in rauen Mengen), aber auch in Butter geschwenkt zu irgendwelchen Pasta-/Gnoccigerichten...soooo fein. Auch zu Raviolis mag ich es sehr. Oder Gefühlt in ner Hähnchenbrust zusammen mit Schinken und Käse... und ein leckeres Sößchen dazu... hach.... Mir gehts gerade wie Astrid: warum hab ich jetzt eigentlich so dolle Hunger??? :)

    Liebe Grüße
    Pamy,

    die gleich mal an ihren mega Salbeibusch im Garten geht und ein bisschen was abzupfen geht :)

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  4. Liebe Jutta,
    he, ganz was interessantes....ich habe noch nie mit Salbei gekocht, nur getrunken...und der Tee ist wirklich grauenvoll...darum kann ich mir Salbei im Essen gar nicht vorstellen. Aber nach deinen Bildern sammelt sich echt Wasser im Mund und ich muss das Gericht unbedingt mal ausprobieren!
    Dir wünsche ich einen schönen Wochenstart und alles Liebe
    Karen

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  5. Hört sich lecker an...! Zum Glück habe ich schon was gegessen...;-). Ich schätze den Salbei ja vor allem bei Erkältungen...ist nicht so "scharf" wir das Zeug, was sonst so angeprießen wird...;-). Eine schöne Woche noch! LG Lotta.

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  6. ...nein, ich kann mir den Geruch nicht vorstellen, liebe Jutta,
    denn Salbei habe ich noch nie angebraten...vielleicht aus den gleichen Teegründen?...aber so wie du jetzt schwärmst, werde ich das mal probieren...im Garten wächst er schließlich sogar...die Gnocchi kommen bei meiner Familie bestimmt gut an, den Kartoffelklöße mögen sie am nächsten Tag gerne gebraten und das ist ja ähnlich...danke fürs Appetit machen ;-),

    liebe Grüße
    Birgitt

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  7. Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass es bei mir Gnocchi gab liebe Jutta, das muss sich jetzt aber schnell ändern! Vor allem die Salbeibutter hat jetzt Lust geweckt.... Mmh ❤️
    Liebste Grüße
    Christel

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  8. Mit Sicherheit eines der Rezepte, die hier im Hause sehr geliebt wird. Im Garten wachsen gleich mehrere Sorten Salbei. soooo lecker!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  9. und ich vergaß, deine freitagsrosen zu kommentieren... schön sind sie!
    ehrlich, ich hab nur einmal gnocchi selbst gemacht und weil die so gründlich misslungen waren (totalauflösung im heißen wasser!!), nie wieder. vielleicht ändere ich das jetzt mal nach deinem rezept und der unmenge an salbei, der hier im garten wächst!
    liebe grüße, mano

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  10. Liebe Jutta,
    Du wirst lachen - ich mag Salbei-Tee!
    Ich weiß nicht warum, aber irgendwie finde ich ihn ganz okay. Also, ich trinke ihn nicht oft, aber wenn, dann ....
    Im Essen hatte ich Salbei dafür noch nie. Bis jetzt!! :-)
    Vielen Dank für Dein Rezept, wird gleich von mir gespeichert.
    Alles Liebe
    ANi

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  11. Mmmmhhh.. schaut das lecker aus, Jutta!! Aber nein, heute koche ich nicht! Auch wenn Deine Gnocchis in Salbeibutter mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Beide Kinder sind nicht zum Essen da - der Große ist in Köln (Schulausflug) und der Kleine isst heute in der Schule. Mein GG kommt wann er will, dann kann er auch kochen wann er will ;))) Ich bin heute erschöpft, vom Lächeln, vom innerlichen Verzweifeln (Aber Mama, darüber haben wir doch schon gesprochen?!! Papa??? Ich weiß von nix!) und "gut" gemeinten Tantenratschlägen. Am liebsten würde ich die Decke über den Kopf ziehen, meine irren blauen Augen (kicher! Du bist echt süß!!) schließen und mich vor der Welt verstecken. Aber nein, gleich muss ich wieder los.. seufz!! Ganz liebe Grüße, Nicole (die die neue Landlust noch ungelesen zu Hause hat! Vielleicht.. nachher??!!)

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    1. P.S. Deine Fotos sind mal wieder einfach wunderschön. Alleine schon der kleine Salbeistrauß.. hachz!!

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  12. Ein tolles Rezept, Salbei wächst bei uns im Garten und Kartoffeln hab ich im Haus...kann losgehen...ach ja, Pflücksalat ist auch vorhanden...:-)!
    LG Katja

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  13. Mmmhhh, das Risiko der Sucht gehe ich ein! Das sieht ja mal super lecker aus! Danke für die Kochinspiration.
    Liebste Grüße
    Kerstin B.

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  14. Ich geh kaputt...das hab ich grade erst bei dir gesehen! Gnocchi liebe ich! Und Salbei! Großes Kino! Ich könnte die jetzt sofort essen! Und zack! Hab ich direkt wieder was für meine verfressene Bande heute Mittag! Winkewinke Anne

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  15. Liebe Jutta,
    das Rezept gefällt mir sehr!
    Ich liebe Salbei auch so und werde es unbedingt ausprobieren :-)
    Ganz viele liebe Grüße
    sendet Urte :-)

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