29. Februar 2016


Der besondere Tag!







Kommt gut in die Woche - alle!

Montagsgrüße
Jutta


 

28. Februar 2016


Kindermund


Vor zwei Tagen. Meine Tocher liegt mit einer fetten Erkältung im Bett.
Mein Vierjähriger telefoniert mit einem Freund von uns. Es geht um ein Treffen.
Sohnemann: "Meine Schwester kann leider nicht mitkommen, die ist zur Zeit ganz ungesund!"






So ist es ;-))

Also, eine große Portion Vitamine für alle heute!


Sonntägliche Grüße
Jutta


 

25. Februar 2016

 

Moment mal... 


Vielen Dank für die vielen Kommentare zum gestrigen Thema "Telefonieren - ja oder nein". 
Es war interessant zu lesen, wie ihr dazu steht. Und hier kommt schon mein monatlicher Rückblick.







 

Minikleiner Monatsrückblick



Gesehen: Einen Faschingsumzug,  ein Theaterstück  - "Unsere Frauen" (unfassbar, ICH habe es ausgesucht, obwohl 
Mathieu Carrière mitspielte, den ich so gar nicht mag - das hatte ich glatt übersehen. Doch siehe da, ich fand ihn richtig gut) 
und eine Burlesquetanz-Show. Na wenn das keine außergewöhnliche Mischung ist!

Gehört: Weiterhin Marc-Uwe Kling. Diesmal "Die Känguruh-Offenbarungen". Trifft wirklich meinen Humor und außerdem 
mag ich seine Stimme. Die passt perfekt zum Text. Dazu Musik von klassisch bis Hip Hop.

Gelesen: "Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne." Schön, ernüchternd und zum Nachdenken anregend. Und so wahr!

Getan: Auf den Frühling gewartet. Tu ich immer noch.

Gegessen: Wenig Schokolade, obwohl ich diesmal nicht offiziell "faste". Und ich habe es fast geschafft, mich an Sushi 
zu "überfressen" ;-) Außerdem dies und das ausprobiert und beides für sehr lecker befunden!

Getrunken: Hauptsächlich Wasser, ein bißchen Sekt, ein bißchen Caipirinha.

Geärgert: Das Übliche.
 
Gelacht: Über Talkshows, meine Kinder und während unseres "Mütter"-Stammtischs.

Gedacht: Werteverfall, Abschaffung des Bargelds (?), Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, Zunahme der Rechtsradikalität, 
Kriege, Waffenhandel... manchmal möchte ich gar nicht denken.
 
Geplant: Möglichst viele toll blühende Pflanzen im Garten unterzubringen.
 
Gekauft: Ritterschwerter. Ha, da staunt ihr was? Und nun ratet mal, welche Party mein Kleiner demnächst feiern wird.

Geklickt: Was für eine "Reihe".






Der März naht - und mit ihm der Frühling?


Februargrüße
Jutta


Verlinkt mit Birgitts Monatscollagensammlung



 

24. Februar 2016

 

Ungläubiges Staunen


Letzthin habe ich mir mal wieder ein paar Zeitschriften gekauft.
Und dann habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe doch tatsächlich das Editorial gelesen.
Da musste ich dann lernen, dass es mittlerweile als unschicklich gilt zu telefonieren! 
Im ersten Moment verstand ich nur Bahnhof (so alt bin ich schon) und dachte "Hä, warum nicht und was denn sonst?" 
Doch gleich wurde ich aufgeklärt. Der moderne Mensch von heute telefoniert nicht mehr, 
sondern whatsappt oder schickt eine SMS. Aha.





Okay, ich bin ganz sicher nicht das Maß aller Dinge - ich weigere mich beispielsweise Whatsapp auf meinem 
Mobiltelefon zu installieren, weil mir die Nutzungsbedingungen so gar nicht behagen - eine Prinzipiensache. 
Und ja, dadurch bin ich teilweise bereits eine Außenseiterin, einiges wäre damit leichter. 

Und ja, ich hasse es SMS zu schreiben, weil ich es einfach anstrengend finde (und ich ständig auf die Nachbartaste tippe).
Auch ein Smartphone konnte keine Abhilfe schaffen. Zudem sitze ich fast den ganzen Tag am Laptop, also nichts einfacher 
als eine Email zu schreiben. Ja, ich ziehe eine Email auch manchmal einem Telefonat vor, weil es schneller geht, weil 
derjenige die Infos dann direkt vor sich hat oder weil ich der Person Zeit geben möchte, selbst zu entscheiden, 
wann sie meine Frage beantworten möchte. Aber dass man nun nicht mehr telefonieren soll?




Mal ganz ehrlich, ist das nicht oft viel einfacher? Selbst wenn man whatsappt? Da gehen ewig Nachrichten zu 
einem (oft banalen) Thema hin und her, das binnen einer halben Minute am Telefon geklärt wäre. Und wo bleibt 
das Zwischenmenschliche? Klar, kann ich ich lustig oder ironisch schreiben, aber ist es nicht schön, die Stimme 
der Freundin zu hören? Einfach mit ihr zu plauern, vom Hundertsten ins Tausendste kommen, gerade in 
einer Zeit, wo man sich sowieso viel zu selten sieht?




Ganz ehrlich, ich war entsetzt über das Editorial. Und dann musste ich an eine ehemalige Kollegin denken, die eigentlich 
ganz nett war - auch uneigentlich. Und über die ich mich sehr wunderte, als sie mal erwähnte, dass sie nach der Arbeit 
(nein, sie hatte keinen Job, bei dem sie viel kommunizieren musste) mit niemandem mehr sprechen wolle. 
Generell sei ihr Besuch lästig und Besuch der "schmutzt" erst recht. Erstaunlich dachte ich mir damals. 

Aber okay, in ihrem Haus stand auch nichts herum - außer Möbel. Keine Deko, keine Kerzen., keine Pflanzen... nichts. 
Nicht einmal die Fernsehzeitschrift ;-)) Das fand ich auch etwas spooky.




Langer Text heute, ich weiß. Habt ihr es überhaupt bis hierhin geschafft?
Wie seht ihr das? Ich bin ehrlich interessiert, wird heute wirklich nicht mehr telefoniert?? 

Neugierige Grüße
Jutta


 

23. Februar 2016


Wenn der Opa mit dem Sohne


... in die Werkstatt verschwindet, dann kommt schon mal sowas hier raus.





Über die Dimensionen des Segels lässt sich streiten (schmunzel), 
aber ansonsten bin ich restlos begeistert. Nicht nur ich...




Am Bug ist ein extralanges Seil befestigt, damit das Boot die Weiten der Ozeane erkunden kann 
(und der Besitzer trotzdem stolzer Schiffseigentümer bleiben kann).




Und weil es heute so grau und trist ist, schicke ich noch 
ein bißchen Gute-Laune-Farben mit.




Übrigens, ich habe mir schon mal vorsorglich die Zehennägel lackiert. 
Zwar fällt momentan ein zarter Schneeregen vom Himmel, 
aber ich bin bereit, der Frühling kann kommen!


Launige Dienstagsgrüße
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag



19. Februar 2016


friday-flowerday


Eigentlich wollte ich diese Woche gar keine frischen Blumen kaufen. Irgendwie war mir nach Aussetzen. 
Doch dann lud meine Tochter eine Horde Freundinnen ein (irgendein dubioser Plan sollte ausgetüftelt werden) 
und dafür wollte sie alles hübsch herrichten. 

Ganz aufgeregt war sie, die Süße, weil so viele Mädchen sonst nur am Geburtstag kommen. 
Da wurden ihre Lieblingsbecher auf dem Tisch drappiert, dazu bunte Strohhalme und ihre Zimmerpflanze 
(die erstaunlicherweise immer noch lebt) und ich wurde gebeten, ihnen einen Obstschale auf den Tisch zu stellen. 


 


 Und während ich... äh ich meine Supermom einen Kuchen für die Meute backte und Obst hübsch kleinschnitt, 
dachte ich mir, dass ein kleiner Strauß, statt der Zimmerpflanze doch bestimmt viel netter aussehen würde.




Naja, hinterher fragt man sich ja schon, was einen da geritten hat. 
Wieso derartig unterstützen, wenn man als Dank wildes Gekreische, ständiges kicherndes Erscheinen 
im Arbeitszimmer und sonstiges Generve erhält? (von wegen sie bleiben im Kinderzimmer...)
Ist das ein Muttergen??




 Aber immerhin bin ich so zu Blumen gekommen, denn nach ihrem Treffen 
habe ich diese aus dem Zimmer geholt und auf den Esstisch gestellt.
So hat die ganze Familie etwas davon.




Sieht das nicht wirklich fast nach Geburtstag aus?




Unser bunter Strauß darf heute zu Holunderbluetchen.
Ich hoffe, ich kann mich dort wieder an vielen, bunten Tulpen erfreuen.


Bunte Freitagsgrüße
Jutta - mittlerweile wieder erholt ;-)



17. Februar 2016


Wort des Monats


Die Idee zu blümerant kam mir letzten Freitag, als ich den flowerday-Post verfasste.
Keine Ahnung warum, aber plötzlich kam mir als Schlusswort "blümerante Grüße" in den Sinn.






Da blümerant aber ja nunmal gar nichts mit Blumen zu tun hat, schrieb 
ich es nicht, doch das Wort ließ mich nicht mehr los. 

Bei "blümerant" denke ich einerseits direkt an Blümchentapeten und Kaffeetassen mit altmodischem Dekor 
und andereseits an meine Tante. Ich überlege gerade ernsthaft, ob sie dieses Wort wirklich benutzt hat, 
aber ja, ich glaube schon. Sie wohnt in Niederbayern und vielleicht sagt man das da öfters? 

Ich bilde mir ein, sie sagen zu hören: "Mir ist ganz blümerant" und dann hat sie erstmal nach einem 
Sekt für ihren Blutdruck verlangt. Eigentlich habe ich doch eine liebenswerte Verwandtschaft ;-) 

Kennen die Jüngeren unter euch dieses Wort überhaupt?
Es bedeutet unwohl, übel, flau, schwach.
So ein schönes Wort für so einen unschönen Zustand, was?


Wohlige Grüße
Jutta


P.S. An die Oma vom Kasperl bei "Räuber Hotzenplotz" muss ich übrigens auch noch denken!

Verlinkt mit Mittwochs mag ich... Worte!


 




 

16. Februar 2016


In den Bergen


Erinnert ihr euch daran
Mein Sohn bekam einen Berge-Gondel-Adventskalender, weil er Gondeln und Lifte so liebt.
Die liebt er natürlich auch nach Weihnachten noch und daher habe ich sie nun ins Kinderzimmer geholt. 
Wenn er jetzt im Bett liegt, sieht er genau darauf.




 
Damit sie nicht einsam herumhängen müssen, gab es eine kleine Bergkulisse dazu.
Und wenn mein Kleiner Spaß daran hat, kommen noch eine Blockhütte, ein paar Tannen und Bergsteiger dazu. 
Ein fließendes Projekt quasi. 




Die schneebedeckten Berggipfel erinnern mich daran, dass für heute Schnee angesagt ist.
Noch ist nichts davon zu sehen, im Gegenteil, den ganzen Vormittag war es herrlich sonnig.
Wir warten ab...


Grüße aus der Heidi-und-Almöhi-Welt
Jutta



Verlinkt mit Creadienstag und Meertje


 

15. Februar 2016


Es strudelt sich


Heute zeige ich euch mal meine letzte lukullische Kreation.
Nein, nichts Großartiges, ein schnelles feines Mittagessen.





Und zwar einen Lauch-Rote Bete-Strudel.
Dafür habe ich erst Lauch kleingeschnitten, ihn in etwas Öl angebraten und mit Salz, Pfeffer und - wie ich finde 
ganz entscheidend - Fenchelsamen gewürzt. Seit ich bei einem Fischkochkurs (ewig her, zusammen mit 
meinem Mann, ach war das damals toll) Fenchelsamen kennenlernen durfte, liebe ich ihn sehr. 




 Während der Lauch vor sich hinschmurgelt, schneidet man vorgekochte Rote Bete 
sowie Schafskäse klein und gibt dann alles auf den ausgerollten Blätterteig.
Zusammenrollen und ab in den Ofen damit. Wer will, macht sich noch einen kleinen Salat dazu.




Sehr, sehr lecker! Sage zumindest ich. Meine Mann meinte, die Mischung wäre schon etwas eigen. 
Als ich ihn dann als "wohl eher konservativen Esser" bezeichnete, erwiderte er, ich wäre nicht kritikfähig. 
Pfh... aber probiert es einfach selbst.





Der letzte Kuchen den ich ich hier zeigen wollte, hat es leider nicht bis zum Foto geschafft. 
Es ist ja unsäglich, wieviel Kuchen in so kleine Menschen hineinpasst. Wirklich unvorstellbar.


Habt einen schönen Tag, esst was Feines und geniesst den nahenden Frühling!

Weiterhin wild-mischende Grüße
Jutta - Kritikfähigkeit in Person!




12. Februar 2016


friday-flowerday


Mir ist nach pink! 
Und zwar in Form einer ganz besonderen Ranunkel und Wachsblümchen.





Geplant war eine blau-lilane Anemone. 
Gab es NATÜRLICH nicht (ich hatte nichts anderes erwartet...)
Macht nichts, meine Pracht in pink mag ich auch. 

 


 Sie versüßt mir übrigens meine Arbeit und 
steht thront direkt auf meinem Schreibtisch.




 Und jetzt klicke ich mal eben zu Holunderbluetchen rüber 
und sehe mir an, was euch den heutigen Tag versüßt.




Und damit geht eine Woche Faschingsferien auch schon wieder vorüber. Schade!


Blumige Freitagsgrüße
Jutta



11. Februar 2016


Dir gehört mein ganzes Herz! - Valentins-DIY


Valentins-DIY habe ich es eigentlich nur genannt, weil das zeitlich gerade so schön passt.
Denn eigentlich feiern wir hier Valentinstag gar nicht und Liebesbekundungen sollte man 
auch nicht nur auf einen einzigen Tag reduzieren, finde ich.





So ein Kärtchen am Frühstückstisch, neben dem Bett oder heimlich in den Reisekoffer oder 
in die Arbeitstasche des Liebsten geschmuggelt, versüßt doch den ganzen Tag. 
Und das sogar ganz ohne Kalorien - auch in der Fastenzeit ;-))



 
Wie ich es gemacht habe, ist ja (nahezu) selbsterklärend. 
Ich habe die Karte gestaltet und ausgedruckt. Dann den Rand des Herzes mit einer 
Prickelnadel eingestochen und die Punkte wild mit dem Faden verbunden. 
Schon ist er fertig, der kleine Liebesbeweis.




Habt einen schönen Tag!

Rosarote Grüße
Jutta


P.S. Auch kleine Kinder finden so eine Karte übrigens toll.
Vielleicht mit einem anderen Text (auch wenn der eigentlich SO wahr ist!)