7. Oktober 2015


Veräpfelt


Neben meinen geliebten Kastanien und Kürbissen, gehören ja auch Äpfel zum Herbst. 
(Und à propos Äpfel, wenn ihr amüsante Weisheiten zum Apfel erfahren wollt, bitte hier klicken ;-))





Und da ich euch versprochen hatte, diesen leckeren Apfelkuchen (nochmals) zu präsentieren und 
nicht nur den Mund wässrig zu reden schreiben, habe ich heute ein feines Apfelkuchenrezept dabei.
 Mit zweierlei Böden! Ja, ich gebe zu, es ist ein klein wenig aufwendiger (ganz schlechter Start in 
ein erfolgreiches "Verkaufsgespräch", hm), aber es lohnt sich! Echt!! 




Und hier kommt auch schon das Rezept:

Für den Mürbteigboden knetet ihr 180g Mehl, 90g Butter, 40g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und ein Ei zu 
einem schönen Teig. Dann buttert ihr eine Springform aus und verteilt den Teig darin (und etwas am Rand). 
Ich habe es mit den Händen gemacht, man kann ihn aber natürlich auch ausrollen. 
Zuletzt wird der Teig in der Form für etwa 30 min. kalt gestellt.

In der Zwischenzeit hackt man 110g Walnüsse fein. 
Für den Rührteig rührt man 50g Zucker, wieder ein Päckchen Vanillezucker und 100g Butter zusammen, bis sich 
der Zucker aufgelöst hat. Dann gibt man nach und nach 3 Eier hinzu und zum Schluss noch 60g Mehl,  
einen TL Backpulver und die Walnüsse. 




Nun heizt man den Backofen auf 180 Grad vor und läßt etwa 30g Butter schmelzen.
Drei Äpfel werden geschält, geviertelt und an der Außenseite mehrmals mit dem Messer 
eingeschnitten (ohne ganz durchzuschneiden).

Dann gibt man den Rührteig auf den Mürbteigboden, legt die Äpfel mit der Schnittseite nach unten darauf, 
bepinselt sie noch mit der flüssigen Butter und bestäubt alles mit ein wenig Puderzucker.
Auf der zweiten Schiene von unten wird der Kuchen dann etwa 40 Minuten gebacken.

Wer möchte kann den fertigen Kuchen noch mit (ca. 3 EL) erhitzem Apfelgelee bepinseln.


Und fertig ist er!
Ich muss nicht erwähnen, dass er lauwarm am allerbesten schmeckt?
 




Der Kuchen war übrigens wieder genauso schnell aufgefuttert wie letztes Mal. 
Ob das nun am Kuchen oder an der verfressenen Familie liegt, sei mal dahingestellt... ;-))




Hier übrigens noch der (erwähnte) Ausblick von meinem Schreibtisch
 - mit Sonne natürlich noch schöner -
Ich liebe ihn!




 Ach ja... und noch ein Tipp.. alsoooo, falls sich gleich mehrere Rezepte auf der gleichen Seite befinden, 
immer schön schauen, ob man noch nach dem richtigen Rezept backt. Nur so, nicht das dies mir passiert wäre....


Schmausende Apfelgrüße
Jutta




Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    wo hast du die Kastanien her? Grrr! Hier sind sie alle weg. Bis ich komme, sind sie entweder von den
    Autos zerquetscht, oder schon aufgelesen. Schöön sieht das aus.
    Ja und der Apfelkuchen den könnt ich jetzt auch verdrücken. Den kenne ich , der heißt bei uns
    versoffener Apfelkuchen, weil er mit den Äpfeln so tief einsinkt.
    Das gefällt mir.

    Mit ganz lieben Grüßen Eva

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    1. Also die letzte Kastanie ist aus dem Schulhof meiner Tochter. Gestern, als ich sie abholen kam, haben gerade zwei Kinder Bälle in den Baum geschossen und es kam allerhand runter. Und da habe ich - ganz unmamamäßig - mir auch schnell eine geschnappt, denn bei Kastanien hört der Spaß auf ;-))
      Ich bin doch so eine Liebhaberin davon.
      Liebe Grüße
      Jutta

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  2. Liebe Jutta,
    wunderschön deine Kastanienbilder.....
    Und dein Apfelkuchen sieht aber so was von lecker aus.....
    Lass ihn dir schmecken.....
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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  3. Das ist ja der Apfelkuchenklassiker, den auch meine Ma gebacken hat.....Aber du weißt ja, ich kann nicht backen, dafür nähen. Selber schuld, wenn ich mir Blogs mit Rezepten anschaue...
    :-D
    LG
    Astrid

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  4. Ach wäre ich doch nur nicht so talentfrei was die Küchenarbeit angeht ;). Der Kuchen sieht super lecker aus - so schöne Bilder!! Sollte ein Stückchen ürbig bleiben, ich würde mich auf jeden Fall opfern ;)!! ... Lasst es euch schmecken und lieben Dank für das Rezept!!
    Liebste Grüße
    Nadja

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  5. ...dein Ausblick ins Grüne ist toll, liebe Jutta,
    da könnte an glatt das Arbeiten am Schreibtisch vergessen...vielleicht lieber ein Stück lauwarmen Apfelkuchen genießen? gerne,

    lieber Gruß Birgitt

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  6. Passt doch wunderbar zusammen, Äpfel und die ganz aktuelle Walnüsse. Lecker.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Manchmal ist es ja gerade die Mischung, die etwas reizvoll macht...;-))). LG Lotta.

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  8. Oh, wie heimelig, hier "herbstet" es in den tollsten Farben und der Apfelkuchenduft, den können wir uns richtig gut vorstellen.

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  9. Der Blick aus Deinem Fenster ist einfach großartig, liebe Jutta!! Wie kannst Du da in Ruhe arbeiten.. guck zweifelnd!! Ich jedenfalls könnte das nicht ;)) ich würde jede Minute sehnsüchtig nach draußen blicken!! Ob das wohl der Grund für die Milchglasfenster in unserem kleinem Büro sind? Muss ich morgen mal meinen Chef fragen ;)) Deine BIlder sind so wunderbar heimelig, liebe Jutta! Die Kastanien, der Kuchen.. mmhhh.. Apfelkuchen mit Sahne.. ohje.. jetzt will ich auch noch einen Kaffee dazu!! Und schon wieder die hübsche Tortenplatte.. grummel!! Jutta, hab' vielen Dank für Deine heutigen llieben Worte. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Seifenoprige Grüße ;)))) Nicole

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  10. Immer her mit leckeren Apfelkuchenrezepten liebe Jutta ;)) Ich liebe ja Apfelkuchen ....♥ Deine Herbstbilder sind mal wieder soo schön... ich hab hier ja auch so einen genialen Ausblick auf rote Dahlien vor alten Schuppen... einfach herrlich, da lässt es sich doch gleich viel leichter arbeiten, nicht wahr?!
    Ganz liebe Grüße
    Christel

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  11. Liebe Jutta,

    dein Kuchen schaut aus, wie "gemalen"... ;)
    Würde meine Oma zumindest jetzt sagen... :)
    Traumhaft und äußerst Appetit anregend!
    Und ja, natürlich schmeckt er am besten lauwarm!!!
    Und noch einmal ja: Dein Ausblick aus dem Fenster ist ja traumhaft...
    Diese Herbstfärbung... WOW!!!

    Liebsten Gruß
    Julia

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  12. Ich sitze hier sabbernd, vielen Dank auch!
    Boah, hört sich das LECKER an. Und sieht auch so aus. S.o.l.e.c.k.e.r.
    Was für einen wunderbunten Ausblick du hast, ganz schön schön.
    Und jetzt ist Schluss, ich muss mich von der Bewunderei erholen. Und sabbern.
    Liebe Grüße!
    Frauke

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