19. März 2015


Wort des Monats






Also mal ehrlich, welches Wort würde besser in den Frühling passen?
Klingt es nicht irre beschwingt und glücklich?

Wenn ICH frohlocken höre, fühle ich mich gleich ganz leicht und sehe Engel auf einer Wolke schweben. 
Womöglich habe ich 'nen Knall, aber tatsächlich kenne ich dieses Wort nur aus christlichen Liedern oder Bibeleinträgen (?).

Dabei ist es nicht nur positiv. Ich dachte es heißt jauchzen und jubeln
Das tut es auch, aber nicht nur. Es heißt ebenfalls "lebhafte Schadenfreude empfinden", das ist natürlich nicht so nett.

Und nun meine monatliche Frage: 
Hat irgendjemand dieses Wort schon einmal benutzt und wenn ja, in welchem Zusmmenhang?
Und welche Assoziation habt ihr (irgendjemand mir Engeln dabei???...)?


Frohlockende Grüße
Jutta


P.S. Was meinen gestrigen Bastelkurs anbelangt, kann ich nur sagen: also 30 Kinder sind echt viel!! ;-))
Hat aber Spaß gemacht, war interessant und Kinder sind einfach toll.
Hinterher merkte ich allerdings, dass mir irre heiß und ich halb am Verdursten war. 
(also war es womöglich doch stressiger als gefühlt ;-))




Kommentare:

  1. Ich kenne das Wort "frohlocken" aus Bachs'Weihnachtsoratorium...und muss zugeben, im Alltag habe ich es bisher noch nicht verwendet...sollte man vielleicht tun...damit das Herz öfter hüpft...;-). LG Lotta.

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  2. Es ist sicher kein Alltagswort und ich kenne es auch hauptsächlich im Kontext von "frohlockenden" Engeln. Aber ich finde es passt wunderbar zum Frühlingsgefühl und ihm gebührt einen Ehrenplatz hier und jetzt.
    Liebe Grüsse,
    Claudine

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  3. Ja genau, "jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage..." Deswegen wird mir bei dem Wort auch eher weihnachtlich! Aber das es etwas mit Schadenfreude zu tun hat, wusste ich auch nicht! Hhm!
    Doch bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen wird mir schon frohlockig zu Mute, zegegeben!
    Gros bisou
    Sandra

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  4. Interessant, ich kenne das auch nur in einem kirchlichen Zusammenhang, und dann noch vom Münchner im Himmel, kennt man den überhaupt außerhalb Münchens? Das ist eine Geschichte von Ludwig Thoma über einen typischen Münchner Grantler, der in den Himmel kommt und dort frohlocken soll, was ihm ausgesprochen schwer fällt, zum Wegwerfen komisch. Den Film dazu gibt's sicher auf YouTube, unbedingt anschauen!
    Und in meiner Teeniezeit hatte ich mit ein paar Freundinnen eine Phase, in der wir absichtlich möglichst altmodische Wörter benutzten, da war frohlocken auch dabei, allerdings selbstredend immer nur im positivsten Sinn.
    Zur Zeit frohlocke ich auch über den schönen Frühling, hoffentlich bleibt er noch eine Zeit lang so. Und dass zu so einem kurzen Post so ein langer Kommentar möglich ist, hätte ich auch nicht gedacht, da siehst du mal, wie du uns zum Nachdenken anregst!
    Einen wunderschönen Tag wünscht dir
    Karin

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  5. FROHLOCKEN. Also, ich wäre froh über Locken, liebe Jutta!! So eine schimmernde, sanft gelockte Löwenmähne. Hach, was wäre das schön!! Und was habe ich? Einen kurzen Pixie. Praktisch und morgens schnell erledigt.. grins!! Ähem, ich komme vom Thema ab. Ich habe dieses Wort tatsächlich nicht in meinem normalen Sprachgebrauch.. kicher! Aber ich werde versuchen es heute mindestens einmal einzubauen. Versprochen! Liebste Grüße, Nicole

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  6. Ein schönes Wort. Ich liebe Wörter, danke, dass du mir dieses wieder in Erinnerung gerufen hast. Ich benutze es viel zu selten. Ein bißchen steckt die Schadenfreude ja schon drin, aber vielleicht eher im Sinne von "necken" im hervor-locken... LG mila

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  7. ...sofort habe ich an die Engel gedacht, liebe Jutta,
    als ich das Wort las...aber die Schadenfreude-Bedeutung kenne ich auch...

    lieber Gruß Birgitt

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  8. ...frohlocken habe ich wohl noch nie benutzt. Ich kenne das Wort schon, aber dafür niemanden, bei dem ihc das Wort ohne Strinrunzeln verwenden könnte ;)

    Aber wenn frphlocken, dann bin ich über meine Locken froh :)

    Liebste Grüße,
    Stefanie

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  9. Frohlocken - das ist einmal das Bachsche Weihnachtsoratorium ( " jauchzet, frohlocket" ) wie bei Lotta, und zum anderen der Münchner im Himmel wie bei Karin...ein tolles Spektrum , finde ich.
    Die pejorative Bedeutung kannte ich nicht...
    GLG
    Astrud

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  10. Frohlocken!! Das ist wundervoll und dein Ostertisch gefällt mir ausgezeichnet. Süß, die Häschen als Serviettenringe.
    GGL
    Elisabwrh

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  11. ich liebe altmodische worte und benutze sie eh gerne. frohlocken ist auch gelegentlich dabei und an engel hab ich dabei nie gedacht!
    herzlichst, mano

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  12. Frohlocken erinnert mich total an Weihnachten und Engelchen. Hihi...
    Schöne Grüße, Michaela :-)

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  13. Liebe Jutta,
    mich erinnert frohlocken auch an Engel und Weihnachten.
    Ich muss aber auch sagen, dass ich es auch schon im Sinne von "lebhafte Schadenfreude empfinden" benutzt habe, aber auf eine nett gemeinte Art.
    Liebe Grüße,
    Kerstin M.

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