8. Januar 2015

 

Schmückendes


So, nachdem ich gestern Frau Friedas alias Nicoles Schmuck bewundert habe, 
raffe ich mich heute auch noch auf, um bei Lottas schöner Aktion mitzumachen.

Leider habe ich keine netten Schmuckkästchen zu bieten, sondern steriles Acryl. Daneben eine Kiste, die eigentlich 
für Kerzen gedacht war und ein paar Nägel. Nicht wirklich romantisch, aber das ist mein Schmuck auch nicht. 
Eher geradlinig, nur selten verspielt. Früher mochte ich ausschließlich silber. Mittlerweile gefällt mir auch gold an mir recht gut. 




Ich bin kein Mensch der jeden Morgen neben seinem Schmuck steht und sich überlegt, was er anlegt (hin und wieder nehme 
ich mir das vor, aber es hält immer nur sehr kurz an), insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass ich jahrelang nur kleine Perlenohrringe trug (die waren unkompliziert und passten zu allem. Und nein, ich finde sie nicht langweilig oder spießig).





Nachdem ich das geändert habe, bin ich nun aber ständig am Suchen. Also genauer am Verlieren. 
Fragt mich nicht wie und warum, aber ich neige dazu Ohrringe zu verlieren. Immerhin nur die. Keine Ketten, keine Ringe.

Übrigens, wollt ihr mal was ganz Schauderhaftes hören oder braucht ihr Argumente, weswegen 
euer Kind noch 10 Jahre mit dem Ohrlochstechen warten sollte? Hier ist beides!




Bei meiner Tochter verschwand diesen Herbst ein Ohrringverschluss im Ohr! 
So ein normaler Kleiner, für Steckohrringe. Ohne (für mich) ersichtliche Vorankündigung war er plötzlich weg.
Meine Tochter kam nach dem Schwimmen nach Hause und meinte "Mama, ich habe den Verschluß verloren". 
Also wollte ich den Ohrring aus ihrem Ohr ziehen, um ihn nicht zu verlieren. Aber sie schrie auf. Ich drehte den Ohhring. Locker. 
Also zog ich wieder. Wieder Geschrei. Beim Tasten fühlte ich dann etwas im Ohr, aber ich hielt 
es für ausgeschlossen, dass dies der Verschluss sein könnte.

 Naja, war er letztendlich aber. Verschluss von Ohr aufgefressen. Oder eingesogen!
Nach einem Arzttermin wurde beschlossen das Teil mit Narkose und Pipapo anzugehen und ich 
vereinbarte etliche Temine. Termin beim Kinderarzt, Vorkontrolltermin und OP. 
Doch einige wenige Tage vorher, als ich nochmal nachsehen wollte, da spitzte der Verschluss plötzlich wieder ein bißchen heraus. Das war ein Gefühl wie Ostern und  Weihnachten zusammen, ich war so glücklich. Und zack, war der Verschluß herausgezogen. Seitdem ist sie Einohr-Trägerin ;-))

Sachen gibt's.... 
Dann lieber verlieren!


Ohrringgeplagte Grüße
Jutta


Kommentare:

  1. Liebe Jutta, ich freue mich sehr, dass du uns Einblicke in deine Schmuckvorlieben gibst! Deine Schmuckkiste finde ich übrigens ziemlich praktisch, denn so kann man sehen, was "frau" so hat und es gerät nicht in Vergessenheit! Die Ohrring-Verschluß-Geschichte kommt mir bekannt vor...;-). Auch hier ohne OP und gimpflich verlaufen...LG Lotta.

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  2. OMG! Die Ohrringgeschichte ängstigt mich! Ich bin doch eine von den faulen Trägerinnen und lass die Stecker eh immer drin, bei Hängern schlaf ich aber auch oft mit ihnen ein und wache nachts auf, wenn sie mich dann plagen und pieksen. Ich hoffe es geht dem Tochterkind besser. Vielleicht hilft es ja, dass sie sich nie irgendwelche anderen Körperteile durchlöchern lassen möchte ;)

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  3. Diese Kästchen von M*uji bewahren ja auch meinen Schmuck, ich finde sie nicht nüchtern, sondern sehr schön.-
    Deine Ohrsteckergeschichte ist ja erschreckend. Habe ich noch nie gehört...
    Alles Liebe!
    Astrid

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  4. Ach, du Schreck.. im Ohr??!! Aaargh.. die arme Maus!! Ich zucke schon alleine bei der Vorstellung mitleidig zusammen. Ich habe schon mit einem Jahr Ohrringe bekommen, ungefragt. Meine Mutti fand das einfach schick.. als ich dann nach und nach weitere dazustechen ließ, war der Teufel los.. dabei hat sie doch damit angefangen... schüttel den Kopf!! Dein Bernsteinring, in Silber gefasst, ist sehr schön.. der ist mir schon bei Deinem Dackel-Blusen-Bild aufgefallen (also, es ist doch sehr verwunderlich, was ein Foto so alles beherbergen kann, oder?!). Liebste Grüße, Nicole (die ganz rosa im Gesicht geworden ist, als sie hier ihren Namen las. Danke und Bussi!)

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  5. Das gleiche ist der Freundin meiner Tochter such mal passiert, scheint also nicht so selten zu sein. Ich bin eine sehr sporadische Ohrringträgerin, so dass ich jedes Mal die Löcher wieder neu durchstechen muss und dann immer mit roten Ohrläppchen rumlaufe. Ich trage eigentlich fast nur Ringe und ganz selten einmal eine Halskette.
    liebe Grüße, Dani (die sich sehr über deinen lieben Kommentar von dir gefreut hat)

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  6. dein ringfoto ist zauberhaft!
    ich habe keine ohrlöcher mehr. mir wurden als 4jährige (!!) welche gestochen und ich glaube, das fand ich nicht so toll, denn in der damaligen zeit waren die methoden rauer als heute. die löcher sind später wieder zugewachsen und haben aber knorpelige stellen hinterlassen. vielleicht steckt ja auch ein verschluss drin?? jedenfalls wollte ich nie neue haben.
    gut für deine tochter, dass sie um eine op herumgekommen ist!!
    liebe grüße, mano
    und danke für deinen netten kommentar - ich freu mich immer so sehr!!

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  7. in dieser schmuckschatulle ist auch 'mein' schlingenring...:)))
    geschichte mit gutem ende...lg

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