29. Oktober 2014


Kindertrubel


Gestern sprangen hier zwei 3-Jährige, ein 6-Jähriger und zwei 7-Jährige herum.
Erst dachte ich "Aha, jetzt fängt das wieder an, mit den Kleinen. Mit den gegenseitigen Besuchen". 
Bei meiner Großen und ihren Freundinnen muss man ja nichts mehr machen, außer vielleicht 
ab und an nach dem Rechten sehen und Nahrung und Flüssigkeit reichen. 




Als sie klein waren, war es noch ganz anders. Man musste trösten, besänftigen, Streit schlichten, 
für gute Laune sorgen, Spielideen vorschlagen und und und. Man war die ganze Zeit beschäftigt. 
Und nun fängt mein Kleiner an, Besuch zu bekommen. Doch sieh' einer an. Alle fünf spielen harmonisch miteinander! 
Außer ab und zu durchzählen, ob noch alle anwesend sind, muss ich nichts machen.




Solange es so läuft, genieße ich es sehr, den Kindertrubel im Haus.
Erinnert mich an meine Kindheit. Wir wohnten zwischen zwei Sackgassen und waren immer eine Bande von 5-8 Kindern. 
Man ging einfach hinaus und spätestens 10 Minuten später war jemand da. So ist es heute ja meist nicht mehr.




Im Sommer ist es hier manchmal noch so. 
Vor allem, wenn mal wieder alle Kinder im Inlinerfieber sind. Und ich freue mich schon auf den Tag, 
wenn ich meinen Kleinen einfach mitschicken kann und nicht die ganze Zeit wie eine Idiotin
mit ihm um den Block rennen muss ;-))
(denn wir wohnen nicht zwischen zwei Sackgassen). 




Ähhh, also diesen Text wollte ich schreiben. 
Und DANN.... dann hat ein Kind seinen "Stinker" in die Hose gemacht, das andere daraufhin ein bißchen Pipi daneben, 
dann eins dem anderen voll auf die Nase geschlagen, woraufhin ein anderes Kind dem Übeltäter das dafür 
benutzte Spielzeug aus der Hand reissen wollte...

Dahin waren Ruhe und Harmonie. Wann werden sie nochmal abgeholt? ;-))
(Ist natürlich nur Spaß!)


Aber eine Frage stelle ich mir nach wie vor:
Wieso spielen die Kinder bei uns eigentlich IMMER in allen Zimmern und besonders gerne im Schlafzimmer?


Soll einer die Kinder verstehen...

Belustigte Grüße
Jutta 



Kommentare:

  1. Oh, letztere Frage kann ich dir nicht beantworten...;-)
    Mit mir haben die Kinder auch immer gerne gebastelt...
    LG
    Astrid

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  2. Ach ja, liebe Jutta!
    Ich erinnere mich genau, wie stressig diese Zeit teilweise war.
    Irgendwas ist doch immer mit kleinen Kindern, oder? Aber zumindest muss es sehr schön bei Euch gewesen sein - sonst hätten beide Kinder nicht vergessen, aufs stille Örtchen zu gehen! ;-)
    Die Basteleien der (oder Deiner?) Kinder sind auch sehr schön. Etwas ganz besonderes! :-)
    Ganz liebe Grüße an Dich!
    ANi

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  3. Hallo Jutta,
    da ging es ja hoch her! ;-))
    Die Bastelarbeiten, ich nehme an Deiner Kinder, sind total süß geworden.
    Liebe Grüße, Kerstin

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  4. Ist es nicht schade, liebe Jutta, dass es nicht mehr so einfach ist, jemanden einfach auf die Schnelle zum Spielen zu finden?? Bei mir war es ähnlich, wie bei Dir. Tür auf und raus auf die Straße, es waren immer Kinder (!) zum Spielen bereit. Heute muss man mit den Muttis Termine ausmachen, wie oft höre ich: Nein, da geht es nicht, da muss Hansi zum Sport und nein, da geht es auch nicht. Ich will nicht sagen, bei uns ist groß anders. Meine Jungs haben auch so ihre Termine. Pfadfinder, Musikschule. Aber irgendwie vermisse ich die Leichtigkeit des Kindseins.. snief!!
    Herzlichst, Nicole
    Die Kürbisse sind einfach spitze!!

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  5. Liebe Jutta,

    ich stelle mir das schon echt blöd vor, wenn man NICHT zwischen zwei Sackgassen wohnt und sich selber um seine Kinder kümmern muss :)
    Das finde ich übrigens mittlerweile auch sehr schade, dass alles so anonym geworden ist und man in seiner Nachbarschaft eigentlich keinen kennt. Obwohl es hier sehr viele Familen gibt und auch alle sehr nett sind, ist es irgendwie nicht mehr so wie früher. Naja. Das wissen wir ja "Früher war mehr Lametta" :D

    Liebste Grüße,
    Stefanie

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  6. Ach wie passend...das Thema haben wir auch gerade. Der Grosse ist jetzt zehn und wir haben ihn die letzte von den zwei Wochen aus der Ferienbetreuung / dem Hort rausgenommen. Habe ich früher des öfteren Verabredungen mit Eltern und deren Kinder getroffen, serviere ich ihm diese "Dates" mit Kumpels nicht mehr auf dem Silbertablett sondern fordere ihn aktiv auf, die Leute anzurufen - denn ich bin ehrlich - zusammen mit einer seit über einer Woche kränkelnden Tochter geht es mir auf Dauer enorm auf die Nüsse, wenn ständig die Frage kommt "was machen wir". Denn diese Frage zielt (leider) auf nervige Computer/Nintendo/Handysessions hinaus, was zur Folge hat, daß ich hin dann mit seinem Fahrrad, seinem Roller oder nur mit seinem Fussball aus der Wohnung "werfe" und siehe da: kaum draussen, schon ist der Anschluss an die Kumpels gefunden - mal mit mal ohne Übernachtung. Kurzum: unsere Kiddies müssen immer etwas zu ihrem Glück des Draussens rumgurken und Spielen gezwungen werden.
    Wenn das Wetter schlecht ist, hab ich auch gern Kinder um mich rum - aber auch hier gilt: ich freue mich dann irgendwann auch sehr, wenn es wieder weniger werden. Auch wenn es die Jahre immer entspannter wurde und wir als Eltern quasi eher ein Störfaktor in den Kinderzimmern sind.
    Du siehst - ich könnte hier noch Ewigkeiten schreiben und machen und tun, aber das Grundlegende ist gesagt. Und ja, bevor einer möppert: ich mache viel mit meinen Kids und geniesse es sehr, aber ich nehme mir auch gezielt die Freiheit, nein zu sagen, wenn ich weiß, dass um die Ecke tolle Beschäftigung auf die Zwerge wartet. Sie brauchen letztendlich immer nur einen Stupps. ... Lg

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  7. Liebe Jutta,
    hihi, hört sich nach einem aufregenden Tag an! Vielen lieben Dank für Deinen äußerst amüsanten Post, ich musste sehr grinsen! Erinnert mich auch an meine Kindheit, da war immer was los auf der Straße... Liebe Grüße zu Dir und einen entspannten Abend!!! Tanja

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  8. Du sprichst mir aus der Seele, was das Betreuen, Bespaßen der Jüngsten plus ihrer Spielkameraden angeht. Bei den beiden größeren ist wirklich schon sehr entspannt! Bei uns im Haus wohnen 16 Kinder und wir haben einen großen Gemeinschaftsgarten, weit weg von der Straße, da können alle zusammen spielen! Das heißt, auch ohne Verabredung gibt's immer jemanden, mit dem man Fußi, Tischtennis, Pferd... spielen kann. Das ist echt eine Riesenerleichterung für Kinder und Eltern ;) Liebe Grüße zu dir, Ulli

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  9. Ach Jutta, das war ja mal wieder super lustig! :-)) Anscheinend fühlen sich die Kinder bei euch einfach wohl! Das ist doch auch ein gutes Zeichen! Wir waren früher immer ganze Cliquen und sind mit den Rädern losgedüst. Ich musste immer nach Hause, wenn die Straßenlaternen angingen! Und wir haben ganz viel im Wald gespielt und in Höhlen gehockt...! Wenn ich heute tagsüber allein durch das Waldstück gehe, gruselts mich schon etwas! Schönen Abend und viele liebe Grüße
    Anne

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  10. Das hört sich turbulent an - ein Kinderbande im Schlafzimmer! Was machen die da? In den Betten hüpfen, aus den Laken eine Höhle bauen, sich mit Kissenfedern beschmeißen, ... Hui, das wäre etwas!
    Liebe Grüße
    Cora

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  11. haha, das klingt lustig!

    vielleicht das nächste mal ab in den garten ;-)

    alles gute,

    A.

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  12. Smile!!! Ich muss total schmunzeln! :-) Das ist das Leben mit Kindern. Du sagst es! Du schreibst total lustig und humorvoll von eurem Alltag. Großartig! Ich fühle mich, als wäre ich mittendrin bei euch. Es gleicht immer wieder einer Achterbahnfahrt - oder?! Total verrückt! Das ist anscheinend gerade das Schöne!
    Ganz, ganz liebe Grüße und einen wunderbaren Tag euch... Michaela :-)

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  13. Liebe Jutta, na weil es in allen Zimmern und besonders im Schlafzimmer besooooonders schön ist !! ;O) .....

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