19. Juni 2018

Autogeschichten oder zu viele Fakten über Autos und mich

Jetzt muss ich ziemlich schmunzeln, denn als ich Astrids Monatsmotto las, fand ich ihren Post zwar sehr interessant, aber für mich selbst erschien mir das Thema nicht ergiebig genug. Ich hatte nie eine besondere Beziehung zu meinen Autos (war hauptsächlich froh, dass sie da waren) und mittlerweile besitze ich noch nicht mal ein eigenes.
Doch beim Schreiben fielen mir dann so viele Erlebnisse ein, dass ich fürchte, diesen ellenlangen, schreiblastigen Post wird niemand zu Ende lesen.


Nun denn...





1. Als ich meinen Führerschein bestand, hatte ich noch kein eigenes Auto. Mein damaliger Freund jedoch schon (einen Peugeot 205, wie so viele damals) und so fuhren wir direkt zwei Wochen nach meiner Prüfung nach Griechenland. Natürlich über den Autoput durch das damalige Jugoslawien und spätestens als ich völlig überfordert durch das 5-spurige Thessaloniki fuhr (wo alle wild hupten und bei rot schon langsam losfuhren) war ich mir nicht sicher, ob mein Freund mutig oder tollkühn war, mit einem Neuling wie mir gleich so eine Strecke zu fahren.

2. Mein erstes Auto - der ausrangierte Mazda meiner Eltern - fuhr ich gemeinsam mit meiner Schwester. 
Das dumme war, dass sie zwei Stunden entfernt wohnte. Aber da wir das Auto nur zum Spaß brauchten, 
klappte das eigentlich ganz gut. Mal war es einen Monat bei mir, dann wieder bei meiner Schwester. 
Wir hatten kein Problem uns zu arrangieren, war es doch einfach ein glücklicher Zugewinn.


Aufgenommen bei Dauphin Speed Event

3. Ein Auto vor der Tür zu haben, bedeutete für mich schon in "jungen" Jahren Freiheit, selbst wenn es nur vor dem Haus stand und man gar nicht wegfuhr. Alleine die Möglichkeit "zu können"reichte. Das lag vielleicht auch daran, dass wir auf dem Land wohnten und man abends oder am Wochenende nur recht schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln weg kam (und heim schon gar nicht mehr).

4. Irgendwann schenkten mir meine Eltern dann einen "Lancia Y Fire" und ich war überglücklich. 
Mein Lancia war weinrot und alleine wenn ich aus meiner (endlich eigenen) Wohnung auf ihn hinuntersah, war ich einfach nur seelig und fühlte mich frei und unbeschwert. Jederzeit wegfahren zu können, wohin auch immer, toll. Den nächsten Sommer verbrachte ich somit auch hauptsächlich am See (statt für die Uni zu lernen). Und wenn ich jetzt gerade an ihn denke, an diesen kleinen, billigen Wagen, da wird es mir ganz warm ums Herz. Tolle Zeit war das.

5. Meine Schwester gurkte noch eine ganze Weile mit dem Mazda herum, auch als der Auspuff kaputt war 
und das Ding einen Höllenlärm machte (meine Güte, war das peinlich!!).
Und übrigens, meine Autos hatten nie Namen und ich habe leider auch kein Fotos von ihnen gefunden.


Aufgenommen bei Dauphin Speed Event


6. Blöderweise hatte dieses Auto irgendeinen Defekt und begann plötzlich immer mal wieder stehenzubleiben - vorzugsweise bei regnerischem Wetter. Dann stand man ein Weilchen am Seitenstreifen und dann konnte man wieder weiterfahren (einmal hielt ein Pärchen an und bot mir seine Hilfe an. Und ich: "Nein, kein Problem, es braucht ein bißchen, dann fährt es wieder" - was die sich wohl gedacht haben?). Es war mehrer Male (für teuer Geld) in Werkstätten, doch es wurde nie herausgefunden woran das lag. Im Berufsverkehr oder an engen Stellen - wie oft habe ich gebetet, das es bittebitte nicht jetzt stehenbleiben möge. Und ich hatte Glück, ich stand zwar oft am Rand (es kündigte sich kurz voher mit einem Ruckeln an), doch nie an blöden oder gefährlichen Ecken. Ich wäre dieses Auto zu gerne losgeworden, doch wusste ich nie wie - ohne Schwindelei. Wer kauft so ein Auto und lügen wollte ich nicht (behandle andere so wie du behandelt werden möchtest...). Meine Freundin brachte die Erlösung. Sie hatte sich für ein Weilchen mein Auto geliehen und eines Tages fuhr ihr einer rein und zwar so, dass es ein Totalschaden war. Was war ich froh!! Endlich war ich dieses Auto los und konnte mir ein neues kaufen.

7. Jetzt hätte ich bei meiner Aufzählung fast meinen Citroen vergessen. Ernsthaft, ich hatte ihn gar nicht mehr 
auf dem Schirm. Als ich ein neues Auto kaufen und ihn "drangeben" wollte verdrehte der Verkäufer die Augen 
als er erfuhr, dass es sich dabei um einen Citroen AX handelte. Sarkastisch meinte er: "Vielleicht 
auch noch in weiß?" und als ich dies bejahen musste, stöhnte er auf.
Schon lustig, wenn man bedenkt, dass weiß nun eine Trendfarbe bei Autos ist (oder ist das schon wieder vorbei?). 

8. Zum Neukauf bzw. Verkauf kam es dann doch erstmal nicht, allerdings sprang es irgendwann nicht mehr an. Da ich meist mit dem Auto meines Freundes unterwegs war, fand ich das nicht schlimm und ließ es einfach stehen. Irgendwann setzte es Moos an den Fenstern an und unter dem Auto wuchs Gras (nirgendwo sonst). 
Als eines Tages der Reifenstand markiert war, wurde klar, dass ich was unternehmen sollte.
Mein böszüngiger Freund schlug vor, ihn mit meinen zahreichen Flohmarktkisten zu beladen und ihn  
mitsamt der Kartons am Trödelmarkt zu verkaufen. Unverschämtheit!




9. Ich habe ihn dann doch "konservativ" über eine Annonce verkauft. Ich kann mich kaum noch erinnern, aber ich weiß, dass ich ihn als fahruntüchtig inseriert hatte. Der potentielle Käufer kam, sah  sich das Auto an, stieg ein, drehte den Zündschlüssel um und mein kleines Auto sprang an!! Große Überraschung allerseits. Aber ich war zu froh, das Gefährt los zu sein, als mir den Kopf wegen eines evnetuell höheren Preises zu zerbrechen.

10. Den Lancia und den Citroen hatte damals mein Vater besorgt (ich wäre mit jedem Auto glücklich gewesen), 
nun stand ich erstmals selbst vor der Kaufentscheidung. Plötzlich waren Autos ein interessantes Thema für mich und ich las erstmalig die Autoseiten in der Zeitung. Ich sah mir ein paar Autos an und schließlich überredete mich mein Freund zu einem Golf (guter Wiederverkaufswert). Eigentlich hatte ich Golfs immer abgelehnt, weil den "schließlich jeder fuhr", so ein langweiliges Auto wollte ich keinesfalls, aber nach längeren Überlegungen 
kaufte ich ihn dann doch. 
An das Argument des Verkäufers, ein Dreitürer wäre viel praktischer - falls man mal Kinder hätte - 
weil die Türen größer sind, musste ich noch häufiger denken. Was für ein Quatsch...
Jedenfalls war das ein völlig neues Fahrgefühl. Fast neu (Jahreswagen), gut ausgestattet und mehr PS. Toll.
Den Verkäufer fand ich damals (trotzdem) richtig nett, aber ich weiß noch dass er Adolf hieß, 
was ich merkwürdig fand. 




11. Mir war es immer wichtig für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Deswegen beherbergte mein Auto von diversen Werkzeugen, über Regenschirme, einen anständig großen Wagenheber (denn wer kann mit diesen kleinen, im Auto befindlichen, schon Räder lösen) Stifte, Karten etc. etc. alles mögliche im Kofferraum. Im Winter lege ich gerne eine Decke rein und als meine Kinder klein waren, befand sich immer ein Babygläschen im Handschuhfach (welches ich dann erst sehr viel später wiedergefunden habe ;-))

12. Mein letztes Auto habe ich tatsächlich im Internet verkauft, ohne dass es der Käufer vorher gesehen hätte (außer ein paar Bildern). Fand ich ja schon ein bißchen irre, aber hat alles gut geklappt. Komischerweise war ich unglaublich froh, als das Auto weg war. Es hätten wieder Reparaturen angestanden und irgendwie fühlte ich mich darin nicht mehr hunderprozentig sicher. "Mein nächstes Auto (es ist allerdings keines geplant) wird ein Elektroauto" sage ich immer.

13. Autohäuser sind für mich der wahre Graus. Alleine schon die schlechte Luft darin und auch mit Verkäufern habe ich nicht unbedingt gute Erfahrungen gemacht (und das bei diesen hochpreisigen Waren!).
(Ausnahmem bestätigen die Regel!)

14. Als Kind lag ich während der Fahrt manchmal hinten auf der Hutablage (und meine Schwester war immer neidisch, weil sie schon zu schwer dafür war). Heute absolut unvorstellbar!!! 




15. Habt ihr euren Gegenüber (sofern man ihn kannte) früher auch immer gezwickt, wenn ihr eine grüne Ente gesehen habt? Kennt ihr das? Ich freue mich immer noch, wenn ich eine Ente sehe (muss auch nicht grün sein) 
und heute ist das auch ein sehr seltener Anblick.


16. Und weil ich gerade so in Fahrt (Wortspiel!) bin, gibt es auch noch eine Nummer 16.
Radio höre ich fast ausschließlich beim Autofahren und ich bin ein großer, theoretischer Fan von Carsharing. 
Leider gibt es das hier im Ort nicht.

So, nun hat sich's aber ausgefahren.


Autolastige Dientagsgrüße
Jutta



15. Juni 2018

Freitags-Lilablassblau

Und schon wieder Freitag.

Nach den bisherigen bunten Wochen geht es bei uns heute etwas gedeckter zu.
Irgendwie denke ich dabei ständig an provenzalische Lavendelfelder, auch wenn der Lavendel
nur in getrocknet-liegender Form vorkommt.
Vielleicht ist das aber auch nur die Sehnsucht...





Der Morgen ist heute wieder sonnig und das Wochenende steht bevor. 
Das sind auf alle Fälle schon mal zwei Gute-Laune-Gründe.




Und am Samstag wird es hoffentlich 
auch richtig warm, denn ich möchte unbedingt den neuen Rasensprenger ausprobieren. 
Den habe ich natürlich nicht wirklich für den Rasen gekauft (da ist ohnehin Hopfen und Malz verloren), 
sondern zur familiären Erfrischung. Steht lediglich zu befürchten, dass es die Erfrischung zu wörtlich 
nimmt und am Ende nur noch die Kinder drunter stehen ;-))




Nun aber erstmal einen schönen Freitag!

Blumige Grüße
Jutta


Verlinkt mit Holunderbluetchen

12. Juni 2018

Party, Party, Party!

Ja, da lag ich letztes Jahr ziemlich daneben - als ich dachte es würde sich um die letzte Kinderparty mit
Spielen & Co. handeln. Denn meine Tochter wollte sehr wohl eine Feier mit Partyspielen und Draussen-Aktivität.
Und nach ein paar Überlegungen kam das dabei heraus.


 


Aber erstmal hereinspaziert!



 



Ach ja, eine Premiere gab es aber doch. Es war die erste Party bei der ich inständig hoffte, dass mindestens 
ein Kind absagen würde. Normalerweise bedauere ich jede Absage, aber nachdem mir meine Tochter diesmal 
mehr Gäste als eigentlich vereinbart aus den Rippen leierte, musste ich beim Betrachten unseres Esstisches feststellen, dass selbst mit gutem Willen nicht alle Mädchen hinpassen würden ;-)) Ich zitterte also, war kurz beruhigt, als drei absagten und spontan wieder beunruhigt, weil zwei plötzlich wieder zusagten und eine wackelte. 
Am Ende war es dann ein Gast weniger und wir passten gerade so an den Tisch, puh!






Die Mädels - erstmals zusammengwürfelt aus mehreren Schulen und Orten - starteten gleich mit einer Vorstellungsrunde es es war sofort klar, dass sie gut harmonieren und keine untergehen würde. 
Da wurde gekichert und geplaudert... und das in einer Lautstärke... im Ernst, das schaffen 20 Jungs nicht! 

Beim anschließenden Eisbuffet (das wird langsam Tradition) ging es so weiter. Meine Mann und ich schüttelten ungläubig die Köpfe und überlegten schon, sie einfach drei Stunden am Tisch sitzen zu lassen ;-))
Aber nein, stattdessen schickten wir sie raus zur Fotorallye, wo sie allerhand Bildmaterial finden und sich Motive überlegen mussten. Und sie hatten wirklich richtig witzige und clevere Ideen.
 Es sind viele tolle Fotos dabei herausgekommen.




Dann ging es im Garten mit Tic Tac Toe weiter. Mit Kreidespray hatte ich die Kästchen auf den Rasen gemalt und 
in Schwerstarbeit Luftballons mit Mehl befüllt (von wegen ganz einfach - glaube niemals einem Tutorial). 
Bevor ich lange erkläre wie es geht, hier ein Film wie das funktioniert (hätte ich mir mal früher ansehen sollen, bunte Tücher hätten es auch getan und ich hätte mir das Putzen meiner Küche hinterher erspart! ;-))
Kam jedenfalls bestens an! Die Kinder haben es mit vollem Einsatz gespielt.

Wir haben es am nächsten Tag nochmal zu viert gespielt und puh, das war ganz schön schweißtreibend! 


  


Nach diesen Aktivitäten, ging es ans Chillen und die Mädchen konnten sich mit diversen Säften 
und Früchten Cocktails mixen (die extra vorbereiteten Eiswürfel mit Beeren und Blüten hatte ich 
natürlich vergessen), sich an der Snackbar bedienen und auf dem Sofa lümmeln. 
Dabei spielten sie Wahrheit oder Pflicht und der Lärmpegel stieg wieder ins Unermessliche. 



 


Ich - gut drauf, aber durch die Schwüle und den Lärm ermattet - wollte eigentlich das geplante DIY ausfallen lassen, aber mein Mann drängte mich und mein Töchterchen wäre bestimmt auch entäuscht gewesen, also auf. 
Und siehe da, plötzlich waren alle ganz still und konzentriert und arbeiteten eifrig und lange an den mit Nagellack marmorierten Tassen (glücklicherweise hielt das Wetter und wir konnten auf der Terrasse werkeln - möchte nicht wissen, wie es sonst bei 11 Nagellacktassen im Haus gerochen hätte).




Danach gab es zur Auflockerung diese lustigen "Bierdeckelgesichter"
Ich sah sie kürzlich per Zufall und fand sie wirklich witzig. 
Und nicht nur ich. Die Mädchen kringelten sich.




Ja und dann gab es die obligatorischen Minipizzen und ein bißchen Rohkost und schon wurden die ersten Gäste abgeholt. Zwei blieben noch ein bißchen länger - als sanften Ausstieg für das Ex-Geburtstagskind ;-))

Ich war wieder völlig erholt und sehr zufrieden und dann kuschelte ich mich mit meinen beiden Süßen noch auf's Sofa und wir ließen den Tag mit einer Familiensendung ausklingen. Perfekt!




Und was bleibt? Schöne Erinnerungen und die Girlande im Garten ;-))
Naja... und die Neugierde, was sich mein Töchterlein wohl nächstes Jahr zur Feier wünscht.


Zum Abschluss habe ich noch eine kleine Rabeneltern-Anekdote am Rande. 
Mein Sohn war anfangs auf einer anderen Geburtstagsparty und musste zwischendrin abgeholt werden. 
Ich unkte unentwegt: "Oje, wir werden ihn vergessen. Bestimmt werden wir ihn vor lauter Trubel vergessen." 
Mein Mann: "Quatsch, ich hole ihn dann." Tja und mit Schrecken fiel uns dann 40 Minuten zu spät auf, 
dass wir das Abholen doch vergessen hatten...


Kunterbunte Feiergrüße
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag


5. Juni 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick

 

Ein wenig spät diesmal. Das ist unserem halbwegs spontanen Urlaub geschuldet, 
aber ich will mich darüber mal nicht beschweren ;-))







Gesehen: "Powerhouse". Ein Ballett mit Choreographien von Hofesh Shechter, Alexander Ekman und meinem Liebling Goyo Montero. 
Ich hatte mir überlegt, meiner Mutter zum Muttertag Karten dafür (also eine davon wäre für mich gewesen ;-)) zu schenken, ließ es dann aber, weil ich dachte, die Inszenierung wäre vielleicht zu trist und grau für sie. Und dann kam meine Mutter an eben diesem Muttertag zu mir, 
packte einen Zeitungsauschnitt von dem Ballett aus und fragte: Jutta, wollen wir da gemeinsam hingehen?
Und eine tolle Ausstellung in Salo (im Italienurlaub). "Italianissima", mit 80 Werken italienischer Künstler aus dem 20. Jahrhundert. Und dank Audioguide waren meine beiden Kinder auch ganz andächtig dabei. Das hat mir fast NOCH besser gefallen.

Gehört: Vogelgezwitscher und Plätschern (und Kindergeschrei).

Gerochen: Unglaublich viele, leckere und süßliche Düfte aus der Natur.

Gelesen: "Die störrische Braut" von Anne Tyler (das erste Buch von ihr, das mich nicht "gepackt" hat. Und dabei habe ich - in der Bücherei - sooo lange darauf gewartet). Und "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" von Alex Capus.

Gegessen: Weiterhin Spargel, diesmal hauptsächlich als Salat, weil wir entdeckten, dass unser Metzger einen richtig feinen fix und fertig anbietet, lecker Gegrilltes und weltbestes Kaffee- (wähle ich sonst nie, könnte aber meine neue Sucht werden) und Pistazieneis.

Getrunken: Eisgekühltes Wasser mit etwas Limette (ich liiiiebe diesen Geruch!). Prosecco, Cappuccino und kühles Bier.

Geärgert: Niente. Zumindest fällt mir gerade nichts ein.

Gefreut: Über meine beiden Süßen (und ihren Vater), weil sie mir wieder so ein schönes Muttertagsfrühstück gezaubert und dazu 
noch den weltschönsten Wiesenblumenstrauß gepflückt haben. Und dass unser Urlaub so herrlich entspannend war.

Gelächelt: Als ich neulich jemanden anrief. Ich war mir nicht sicher, ob ihm mein Name direkt etwas sagt, deshalb fügte ich erklärend hinzu "Ich bin die Freundin von N." Und als ich es ausgesprochen hatte, fiel mir ein, dass ich mit N. doch schon jahrelang verheiratet bin. ;-)) 

Gewundert: Unsere Telefone gingen plötzlich beide nicht mehr. Ich rief im Kundenservice an, die Dame fand nichts und meinte, ich solle die Zuordnung der Nummern überprüfen. Tat ich, die Telefone blieben trotzdem still und mausetot. Dann sollte ein Mitarbeiter kommen. Ich (ähem) wischte nochmal schnell den Staub von der Box (sie steht in der hintersten Ecke) und überprüfte dabei nochmals die Telefone. Alles tot. Der Servicemitarbeiter kam herein, ging zum Telefon, nahm es in die Hand und es funktionierte! Kann mir das mal bitte jemand erklären??

Gelacht: Als ich neulich ein ganz einfaches, aber superleckeres Mittagessen zubereitete (Pasta mit frischen Cocktailtomaten, getrockneten Tomaten, Basilikum, Butter und Parmesan) und es eigentlich gerne für IG fotografiert hätte (denn es sah unglaublich lecker und frisch aus), es dann aber aus "pädagogischen" Gründen ließ und meine Tochter an den Tisch kam und meinte: "Mama, das sieht so schön aus. Warte ich muss das fotografieren." Fotografierte und postete es.

Gedacht: Die kleine Maus auf unserer Terrasse ist zwar grundsätzlich ganz süß, aber trotzdem nicht wirklich erstrebenswert. Zum einen bin ich unglaublich schreckhaft, bei allem was um mich plötzlich herumkrabbelt und mir ist auch mit Schrecken aufgefallen, dass sie locker in unseren Keller kommen könnte, hätte ich nicht ein Gitter am Kellerfenster angebracht (aus Angst vor Spinnen, die kommen da aber trotzdem rein). und natürlich zur offenen Terrassentür. Erinnert mich an unsere Balkonmaus, damals in der Stadt. Und typisch, erst neulich, beim Gartenhäuschenaufräumen habe ich blöderweise die Lebendfalle weggeworfen.   

Geseufzt: Nahezu neun Jahre wohne ich nun schon hier und acht Jahre lang, war nie die Einfahrt zu unserem Haus blockiert. Aber neuerdings steht STÄNDIG jemand in der Einfahrt. Komisch, komisch.

Getan: Muttertag und den Geburtstag meiner Tochter gefeiert, endlich mal wieder den Feuerkorb benutzt und feines Stockbrot und Riesenmarshmallows darauf "gegrillt". Dazu gab es noch ein paar Sandwiches und Feines zum Trinken. Schön war das. Und dann sind wir halbwegs spontan in den Urlaub gefahren und ich habe ihn sooo genossen!

Geplant: Mehr Feuerkorbabende! So einfach, so familiär, so wunderbar! Und (am besten dazu) gegrillter Fisch. Ganz unbedingt und ganz bald!

Gekauft: T-Shirts in rauhen Mengen.

Geklickt: Ich stehe ja eigentlich nicht auf Ballonfiguren. Aber diese hier finde ich doch witzig.









Übrigens, die Kommentarfunktion ist wieder geöffnet!

(Quasi-) Maigrüße
Jutta


Verlinkt mit Birgitts Monatscollagen 



22. Mai 2018

Partytime! Einladungen zum 11. Geburtstag

Und wieder mal ist es so weit. Der Geburtstag meines Mädchens naht!
Genau wie beim Sohn feiern wir diesmal mottolos (um genau zu sein, wissen wir noch nicht mal was wir
überhaupt machen werden ;-)), aber für die Einladungen habe ich mir etwas Nettes ausgedacht.





Kleine Wimpel, die man auseinanderfalten kann
(bei uns muss ja immer alles interaktiv sein - fällt mir gerade auf). 






 Das heißt man öffnet einfach die Klammer und zieht die Einladung dann auseinander.




Auf der Rückseite befinden sich dann noch die benötigten Informationen.




Die Einladungen wären also schon mal erledigt.
Nun müssen mir "nur" noch passende Aktivitäten für die vielen netten und mit elf
doch schon sehr coolen Mädchen einfallen...




Sonnige Maigrüße
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag 



18. Mai 2018

Wiese in der Vase

... habe ich seit Muttertag. Da bekam ich nämlich diesen riesigen und wunderschönen Wiesenstrauß von meinen Kindern geschenkt. Mit Hilfe des Papas heimlich gepflückt und mich am Frühstückstisch damit erfreut.





Und auch wenn gleich zu Beginn einiges abgefallen ist (und ich nicht wissen möchte wieviele Kleinsttiere nun
in meinem Wohnzimmer leben), ist der Strauß immer noch schön und hält sich prächtig.




Und damit verabschiede ich mich nicht nur ins Wochenende, sondern direkt in die Pfingstferien!

Launige Grüße
Jutta


Verlinkt mit Holunderbluetchen