10. Juli 2018

Blümchen und Blaubeeren

Eigentlich müsste es sogar heißen: Brombeeren, Blümchen und Blaubeeren, denn diese drei Dinge
habe ich vorgestern glücklich vom Selbstpflückfeld mitgebracht. Aber vor allem ich möchte euch heute
das Rezept meiner Blaubeermuffins verraten, die ich bereits vor einigen Tagen auf IG postete.
Die schmecken nämlich fluffig-leicht-und-lecker (und außerdem habe ich Nicole das Rezept versprochen!).





Was ich mit meiner neuen Ernte mache (außer einfach so wegnaschen), weiß ich noch gar nicht genau.
Vielleicht mal wieder meinen geliebten Blaubeer-Polentakuchen.




Aber erstmal wieder zurück zu den köstlichen Heidelbeermuffins. 
Die sind ratzfatz gemacht und richtig lecker.
Und natürlich auch für ein sommerliches Picknick geeigent!

Rezept für 12 Muffins

Zuerst wird der Teig zubereitet und der Ofen auf 170 Grad vorgeheizt.
Dann mischt ihr 125g Butter und 110g Zucker und gebt einzeln (also zwischendrin umrühren) zwei Eier hinzu.
Ist es schön vermischt, gebt ihr noch 250g Mehl, 1 TL Natron, 1 TL Backpulver, eine Prise Salz
sowie 160ml Buttermilch hinzu und rührt alles zu einem glatten Teig.

Diesen gebt ihr nun in die ausgelegten Muffinförmchen und legt nun
ca. 200g Blaubeeren darauf (am besten leicht in den Teig drücken).

Zuletzt werden noch die Streusel gemacht.
Dazu nehmt ihr 20g Butter, 15g Zucker, 50g Mehl und eine richtig gute Prise (oder drei) Salz und
vermengt das ganze zu einer krümeligen Masse, mit der ihr nun noch die Muffins bestreut.

Ab in den Ofen damit und nach etwa 15-20 Minuten sind die feinen Heidelbeer-Streusel-Muffins fertig.

Wir haben sie direkt - nur für euch - einem Bauchwehtest unterzogen und können euch versichern,
ja, man kann sie auch schon lauwarm essen! ;-)



 



Einen schönen Dienstag euch allen!

Grüße mit Backduft
Jutta



Verlinkt mit Creadienstag



3. Juli 2018

Kindermund... oder Beziehungstrends

Laut Promiklatsch geht der Trend ja ganz klar zum jüngeren Mann. Davon weiß mein Kleiner zwar (noch) nichts, handelt aber intuitiv "richtig". Oder wieso sonst verliert mein 7-Jähriger sein Herz immer an 11-Jährige
- etwa weil seine Schwester gleichaltrige Freundinnen hat?

Neulich lag er schon im Bett und plötzlich bat er mich: "Mama, mach mal Fotos von mir, für 
meine Hochzeit." Dann durfte ich ihn mit seinem heißgeliebten Kuschelhund fotografieren und er meinte: "Mama, die blendest du bei meiner Hochzeit ein." Sehr vorausschauend, dieser 7-Jährige, oder? Und dabei war er noch nicht mal auf einer Hochzeit, bei der (Kinder-)Bilder vom Brautpaar gezeigt wurden.


Und hier hat mir mein Kleiner eine Kaffeemaschine gebaut. Nett, oder?


Vielleicht ist er aber auch einfach im Liebesrausch, denn er hat sich frisch verliebt. 
Eine Schulfreundin meiner Tochter hat am Nachmittag ihrer Geburtstagsparty sein Herz erobert. 
Und gleich am nächsten Tag bastelte er für sie eine Girlande (mit den beiden Anfangsbuchstaben ihrer Namen - zufällig auch noch die gleichen) und dem Alter darauf sowie einen Ring.

Und auch für klare Verhältnisse hat er direkt gesorgt. Seiner vorherigen Liebe (ebenfalls eine Kameradin 
meiner Tochter) schrieb er am gleichen Tag noch einen Brief. Genauer, er ließ ihn schreiben, 
von der Freundin, die noch am längsten auf der Party  blieb ;-))


 


Hach mein Süßer, da muss er wohl noch ein bißchen üben...
Wobei für ihn "zweite Wahl" etwas durchaus Postitives zu sein scheint. Neulich fragte er mal wieder: 
"Mama, heiratest du mich?" Und als ich ihn daran erinnerte, dass ich doch schon verheiratet bin, meinte er: 
"Aber Mama, ich bin deine zweite Wahl, oder?" Und als ich das bejahte, war er zufrieden.

Jaja, die Liebe...

Jetzt darf er aber erstmal alle Energie in das Zirkusprojekt seiner Schule stecken, das findet nämlich diese 
Woche statt und ich freue mich schon sehr auf die Vorstellung, wo er als Feuerschlucker & Fakir auftritt.


Sonnige Grüße von der Liebesinsel
Jutta




29. Juni 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick

 

 






Gesehen: Eindeutig zu wenige Fußballspiele..., ein richtig schönes Stück der Theatergruppe an der Schule meiner Tochter  (ne, 
die Tochter selbst hat gar nicht mitgespielt - und es war trotzdem toll ;-)) und "Dekade", ein Ballett, genauer "eine Werkschau mit 
tänzerischen und choreographischen Höhepunkten aus den Produktionen der letzten zehn Jahre – vom abstrakten Tanzstück 
bis hin zum Handlungsballett, von Soli bis hin zu Gruppennummern."
Na wenn das mal kein breites Spektrum abdeckt!

Gehört: Donnergrollen. Noch nie habe ich so häufig Donnergrollen (meist aus der Ferne) gehört wie in diesem Monat (um genau 
zu sein, in den ersten beiden Wochen).

Gelesen: "Leere Herzen" von Juli Zeh. Gefällt mir richtig gut, weiß auch nicht, warum ich dafür so lange brauche (und ich bin gerade mal 
bei der Hälfte).

Gegessen: Meine neueste Eisentdeckung (zufällig für das Eisbuffet der Kinderparty gekauft): Schokowindbeutel von Cremissimo. 
Lecker, vor allem wenn es schon halb geschmolzen ist. Und dann noch ganz viele Blaubeeren (zum gößten Teil selbstgepflückt) 
und Nicecream. Seit meine Tochter einen youtube-Kanal mit "gesunden Snacks" entdeckt hat, ist sie neuem Essen plötzlich viel 
aufgeschlossener (siehe Punkt "Gewundert"). Mal sehen, wie lange das anhält.

Getrunken: Cafe Frappé, Mineralwasser mit Holunderblütensaft und Zitrone, Prosecco und alkoholfreies Radler.

Geärgert: Dass die Nachbarskatze unseren Garten neuerdings als Toilette benutzt. Katzenleckerlis sind jetzt ein für allemal gestrichen 
(dafür habe ich mir drei neue Wasserspritzpistolen zugelegt, ha!)

Gefreut: Über eine gelungene Geburtstagsparty und so viele schöne Sonnentage (am Anfang des Monats... seufz). 
Und über reife Himbeeren im Garten.

Gelächelt:  Mein Kleiner und seine Freunde haben einen neuen Club gegründet: "Die fünf Walderdbeeren." Ist das nicht süß? 
Und heute Morgen, als er sehr, sehr ausgiebig Zähne putze. Ich trieb ihn ein bißchen an und er war empört. "Mama, ich möcht schließlich 
tolle weiße Zähne haben!". Dann sah er in den Spiegel und meinte: "Die sind jetzt schön weiß geworden. Aber in meinem Mund sieht es etwas chaotisch aus, ich glaube ich brauche mal 'ne Spange." (Treffender hätte ich es nicht formulieren können ;-))) P.S. ist es nicht grausam, wenn die feinen, kleinen und so geraden Milchzähne ausfallen und schiefe Monsterzähne hinterherkommen? 

Gedacht: Es kommt ALLES wieder. Nicht nur das frühe Aufstehen (und ich dachte, dies wäre nach meiner eigenen Schulzeit für immer beendet), nein, jetzt muss ich mich auch wieder mit Mathe rumschlagen. GRÄSSLICH! Daran habe ich natürlich überhaupt nicht gedacht, 
als ich mich für Kinder entschied.

Geseufzt: Meine Tochter ist schon so ein Herzchen. Da hat sie auf Youtube einen Film über gesunde Snacks gefunden und war schwer begeistert. Also ist sie, zusammen mit einer Freundin, losgestiefelt, um einzukaufen und zu "backen", nämlich gesunde Brownies. 
Diese fand sie oberlecker. Und als ich die Zutatenliste entdeckte, war ich mehr als überrascht. Walnüsse, Datteln und Kakao. 
Also Walnüsse und Datteln hasst sie eigentlich... Aber wenn die Youtuberin cool genug ist...

Geschmunzelt: Über den Satz meines Kleinen. "Also entweder habe ich gewonnen oder du verloren".

Gefunden: Einen interessanten Artikel, heute in der Zeitung. Über Vogelvergrämung. Ha, jetzt guckt ihr oder? So nennt man dauerhaftes Verscheuchen von Tieren, ohne ihnen Schaden zuzufügen (ob es das auch für Katzen gibt??) Dabei lässt man Falken über Kirschplantagen kreisen, um die diebischen Vögel fernzuhalten. Interessant, was es alles gibt. 

Getan: Mystery shopping. Hab ich zuetzt in meiner Studentenzeit - also vor etwa 300 Jahren gemacht. Und einen schönen Ausflug mit der Klasse meines Kleinen. Fast alle Familien waren dabei und es war richtg nett.

Geplant: Endlich mal einen Arzttermin auszumachen. 

Gekauft: Eine Strohtasche. Wenn man sie trägt, fühlt man sich direkt sommerlich-leicht.
(In unserer Region muss man momentan leider mit solchen Tricks arbeiten, um einen Hauch Sommerfeeling zu bekommen).

Geklickt:  Klasse Poster.







Was das Fußball-WM-Desaster betrifft, meine Tochter hat sich nun einfach eine neue Mannschaft gesucht. Kolumbien. 
Ich finde das keine schlechte Idee und werde mich nun auch mal auf die Suche machen ;-))


Junigüße
Jutta


 


22. Juni 2018

Blümchenfreitag

Was für ein Morgen!
Ich wurde heute 1 1/4 Stunden zu spät vom meinem Töchterchen geweckt (blöd, wenn man nachts
das Bett wechselt und den Wecker stehen lässt) und dann wurde es erstmal sehr hektisch.
Wobei ich meine Süße wirklich bewundere, wie man sich in höchstens 5 Minuten fertig machen und
seine Schultasche packen kann. Aber irgendwie bekomme ich meine Augen jetzt immer noch
nicht richtig auf, obwohl ich doch viel länger geschlafen habe, als üblich.





Besser ich hole mir gleich noch eine weitere Tasse Kaffee. 
Aber erst zeige ich euch meine Sommerblümchen. Heute mal aus dem Garten meiner Eltern. 
Bunt und fröhlich, so dürfen sie nun unseren Esstisch zieren.




Und dann wird der Tag erstmal sportlich. 
Zuerst absolviere ich mein traditionelles Freitagstraining, später hat mein Kleiner 
einen Spendenlauf in der Schule. Da heißt es kräftig anfeuern, wobei das eigentlich 
gar nicht schlau ist, denn je mehr er läuft, desto ärmer werde ich ;-))




Und dann bin ich auf das Wochenendewetter gespannt.
Es soll ja eiskalt werden. Noch ist es sonnig bei uns, warten wir's ab.

Kunterbunte Blumengrüße
Jutta


Verlinkt mit Holunderbluetchen




19. Juni 2018

Autogeschichten oder zu viele Fakten über Autos und mich

Jetzt muss ich ziemlich schmunzeln, denn als ich Astrids Monatsmotto las, fand ich ihren Post zwar sehr interessant, aber für mich selbst erschien mir das Thema nicht ergiebig genug. Ich hatte nie eine besondere Beziehung zu meinen Autos (war hauptsächlich froh, dass sie da waren) und mittlerweile besitze ich noch nicht mal ein eigenes.
Doch beim Schreiben fielen mir dann so viele Erlebnisse ein, dass ich fürchte, diesen ellenlangen, schreiblastigen Post wird niemand zu Ende lesen.


Nun denn...





1. Als ich meinen Führerschein bestand, hatte ich noch kein eigenes Auto. Mein damaliger Freund jedoch schon (einen Peugeot 205, wie so viele damals) und so fuhren wir direkt zwei Wochen nach meiner Prüfung nach Griechenland. Natürlich über den Autoput durch das damalige Jugoslawien und spätestens als ich völlig überfordert durch das 5-spurige Thessaloniki fuhr (wo alle wild hupten und bei rot schon langsam losfuhren) war ich mir nicht sicher, ob mein Freund mutig oder tollkühn war, mit einem Neuling wie mir gleich so eine Strecke zu fahren.

2. Mein erstes Auto - der ausrangierte Mazda meiner Eltern - fuhr ich gemeinsam mit meiner Schwester. 
Das dumme war, dass sie zwei Stunden entfernt wohnte. Aber da wir das Auto nur zum Spaß brauchten, 
klappte das eigentlich ganz gut. Mal war es einen Monat bei mir, dann wieder bei meiner Schwester. 
Wir hatten kein Problem uns zu arrangieren, war es doch einfach ein glücklicher Zugewinn.


Aufgenommen bei Dauphin Speed Event

3. Ein Auto vor der Tür zu haben, bedeutete für mich schon in "jungen" Jahren Freiheit, selbst wenn es nur vor dem Haus stand und man gar nicht wegfuhr. Alleine die Möglichkeit "zu können"reichte. Das lag vielleicht auch daran, dass wir auf dem Land wohnten und man abends oder am Wochenende nur recht schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln weg kam (und heim schon gar nicht mehr).

4. Irgendwann schenkten mir meine Eltern dann einen "Lancia Y Fire" und ich war überglücklich. 
Mein Lancia war weinrot und alleine wenn ich aus meiner (endlich eigenen) Wohnung auf ihn hinuntersah, war ich einfach nur seelig und fühlte mich frei und unbeschwert. Jederzeit wegfahren zu können, wohin auch immer, toll. Den nächsten Sommer verbrachte ich somit auch hauptsächlich am See (statt für die Uni zu lernen). Und wenn ich jetzt gerade an ihn denke, an diesen kleinen, billigen Wagen, da wird es mir ganz warm ums Herz. Tolle Zeit war das.

5. Meine Schwester gurkte noch eine ganze Weile mit dem Mazda herum, auch als der Auspuff kaputt war 
und das Ding einen Höllenlärm machte (meine Güte, war das peinlich!!).
Und übrigens, meine Autos hatten nie Namen und ich habe leider auch kein Fotos von ihnen gefunden.


Aufgenommen bei Dauphin Speed Event


6. Blöderweise hatte dieses Auto irgendeinen Defekt und begann plötzlich immer mal wieder stehenzubleiben - vorzugsweise bei regnerischem Wetter. Dann stand man ein Weilchen am Seitenstreifen und dann konnte man wieder weiterfahren (einmal hielt ein Pärchen an und bot mir seine Hilfe an. Und ich: "Nein, kein Problem, es braucht ein bißchen, dann fährt es wieder" - was die sich wohl gedacht haben?). Es war mehrer Male (für teuer Geld) in Werkstätten, doch es wurde nie herausgefunden woran das lag. Im Berufsverkehr oder an engen Stellen - wie oft habe ich gebetet, das es bittebitte nicht jetzt stehenbleiben möge. Und ich hatte Glück, ich stand zwar oft am Rand (es kündigte sich kurz voher mit einem Ruckeln an), doch nie an blöden oder gefährlichen Ecken. Ich wäre dieses Auto zu gerne losgeworden, doch wusste ich nie wie - ohne Schwindelei. Wer kauft so ein Auto und lügen wollte ich nicht (behandle andere so wie du behandelt werden möchtest...). Meine Freundin brachte die Erlösung. Sie hatte sich für ein Weilchen mein Auto geliehen und eines Tages fuhr ihr einer rein und zwar so, dass es ein Totalschaden war. Was war ich froh!! Endlich war ich dieses Auto los und konnte mir ein neues kaufen.

7. Jetzt hätte ich bei meiner Aufzählung fast meinen Citroen vergessen. Ernsthaft, ich hatte ihn gar nicht mehr 
auf dem Schirm. Als ich ein neues Auto kaufen und ihn "drangeben" wollte verdrehte der Verkäufer die Augen 
als er erfuhr, dass es sich dabei um einen Citroen AX handelte. Sarkastisch meinte er: "Vielleicht 
auch noch in weiß?" und als ich dies bejahen musste, stöhnte er auf.
Schon lustig, wenn man bedenkt, dass weiß nun eine Trendfarbe bei Autos ist (oder ist das schon wieder vorbei?). 

8. Zum Neukauf bzw. Verkauf kam es dann doch erstmal nicht, allerdings sprang es irgendwann nicht mehr an. Da ich meist mit dem Auto meines Freundes unterwegs war, fand ich das nicht schlimm und ließ es einfach stehen. Irgendwann setzte es Moos an den Fenstern an und unter dem Auto wuchs Gras (nirgendwo sonst). 
Als eines Tages der Reifenstand markiert war, wurde klar, dass ich was unternehmen sollte.
Mein böszüngiger Freund schlug vor, ihn mit meinen zahreichen Flohmarktkisten zu beladen und ihn  
mitsamt der Kartons am Trödelmarkt zu verkaufen. Unverschämtheit!




9. Ich habe ihn dann doch "konservativ" über eine Annonce verkauft. Ich kann mich kaum noch erinnern, aber ich weiß, dass ich ihn als fahruntüchtig inseriert hatte. Der potentielle Käufer kam, sah  sich das Auto an, stieg ein, drehte den Zündschlüssel um und mein kleines Auto sprang an!! Große Überraschung allerseits. Aber ich war zu froh, das Gefährt los zu sein, als mir den Kopf wegen eines evnetuell höheren Preises zu zerbrechen.

10. Den Lancia und den Citroen hatte damals mein Vater besorgt (ich wäre mit jedem Auto glücklich gewesen), 
nun stand ich erstmals selbst vor der Kaufentscheidung. Plötzlich waren Autos ein interessantes Thema für mich und ich las erstmalig die Autoseiten in der Zeitung. Ich sah mir ein paar Autos an und schließlich überredete mich mein Freund zu einem Golf (guter Wiederverkaufswert). Eigentlich hatte ich Golfs immer abgelehnt, weil den "schließlich jeder fuhr", so ein langweiliges Auto wollte ich keinesfalls, aber nach längeren Überlegungen 
kaufte ich ihn dann doch. 
An das Argument des Verkäufers, ein Dreitürer wäre viel praktischer - falls man mal Kinder hätte - 
weil die Türen größer sind, musste ich noch häufiger denken. Was für ein Quatsch...
Jedenfalls war das ein völlig neues Fahrgefühl. Fast neu (Jahreswagen), gut ausgestattet und mehr PS. Toll.
Den Verkäufer fand ich damals (trotzdem) richtig nett, aber ich weiß noch dass er Adolf hieß, 
was ich merkwürdig fand. 




11. Mir war es immer wichtig für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Deswegen beherbergte mein Auto von diversen Werkzeugen, über Regenschirme, einen anständig großen Wagenheber (denn wer kann mit diesen kleinen, im Auto befindlichen, schon Räder lösen) Stifte, Karten etc. etc. alles mögliche im Kofferraum. Im Winter lege ich gerne eine Decke rein und als meine Kinder klein waren, befand sich immer ein Babygläschen im Handschuhfach (welches ich dann erst sehr viel später wiedergefunden habe ;-))

12. Mein letztes Auto habe ich tatsächlich im Internet verkauft, ohne dass es der Käufer vorher gesehen hätte (außer ein paar Bildern). Fand ich ja schon ein bißchen irre, aber hat alles gut geklappt. Komischerweise war ich unglaublich froh, als das Auto weg war. Es hätten wieder Reparaturen angestanden und irgendwie fühlte ich mich darin nicht mehr hunderprozentig sicher. "Mein nächstes Auto (es ist allerdings keines geplant) wird ein Elektroauto" sage ich immer.

13. Autohäuser sind für mich der wahre Graus. Alleine schon die schlechte Luft darin und auch mit Verkäufern habe ich nicht unbedingt gute Erfahrungen gemacht (und das bei diesen hochpreisigen Waren!).
(Ausnahmem bestätigen die Regel!)

14. Als Kind lag ich während der Fahrt manchmal hinten auf der Hutablage (und meine Schwester war immer neidisch, weil sie schon zu schwer dafür war). Heute absolut unvorstellbar!!! 




15. Habt ihr euren Gegenüber (sofern man ihn kannte) früher auch immer gezwickt, wenn ihr eine grüne Ente gesehen habt? Kennt ihr das? Ich freue mich immer noch, wenn ich eine Ente sehe (muss auch nicht grün sein) 
und heute ist das auch ein sehr seltener Anblick.


16. Und weil ich gerade so in Fahrt (Wortspiel!) bin, gibt es auch noch eine Nummer 16.
Radio höre ich fast ausschließlich beim Autofahren und ich bin ein großer, theoretischer Fan von Carsharing. 
Leider gibt es das hier im Ort nicht.

So, nun hat sich's aber ausgefahren.


Autolastige Dientagsgrüße
Jutta



15. Juni 2018

Freitags-Lilablassblau

Und schon wieder Freitag.

Nach den bisherigen bunten Wochen geht es bei uns heute etwas gedeckter zu.
Irgendwie denke ich dabei ständig an provenzalische Lavendelfelder, auch wenn der Lavendel
nur in getrocknet-liegender Form vorkommt.
Vielleicht ist das aber auch nur die Sehnsucht...





Der Morgen ist heute wieder sonnig und das Wochenende steht bevor. 
Das sind auf alle Fälle schon mal zwei Gute-Laune-Gründe.




Und am Samstag wird es hoffentlich 
auch richtig warm, denn ich möchte unbedingt den neuen Rasensprenger ausprobieren. 
Den habe ich natürlich nicht wirklich für den Rasen gekauft (da ist ohnehin Hopfen und Malz verloren), 
sondern zur familiären Erfrischung. Steht lediglich zu befürchten, dass es die Erfrischung zu wörtlich 
nimmt und am Ende nur noch die Kinder drunter stehen ;-))




Nun aber erstmal einen schönen Freitag!

Blumige Grüße
Jutta


Verlinkt mit Holunderbluetchen