30. September 2019

Moment mal...

Kleiner Monatsrückblick

Heute (erstmal) mit nur einer Collage. Mein unglaublich liebenswürdiger Laptop funktioniert mal wieder nicht und so habe ich derzeit keinen Zugriff auf meine Septemberbilder. Langsam gewöhne ich mich an computertechnischen Kummer... (nein, nicht wirklich!)
  
 


Gesehen: Die ersten herbstverfärbten Blätter. Ich bin da jedes Jahr hin und weg und finde das Herbstlaub einfach wunderschön. 
Und bei "gesehen" fällt mir ein, dass ich mal wieder ins Kino könnte... (neuer Monat, neuer Plan!)

Gehört: Barbaradio. Sehr unterhaltsam. Leider werden beim Interview Waffeln gegessen. Das sieht man nicht, aber man hört es (bin ja 
bei jeglicher Essensassoziation sehr anfällig). Na und nun ratet, was ich dann JEDES Mal ganz dringend brauche ...eben, WAFFELN! 
Ein Glück, dass ich seit letzten Monat so ein tolles Waffeleisen und -rezept habe.

Gelesen: "Lotta Schultüte: Mit dem Rollstuhl ins Klassenzimmer" von Sandra Roth.

Getrunken: Federweißer. Und seit Jahren mal wieder - mit Freude - Hagebuttentee.

Gegessen: Wie schon erwähnt Waffeln (selbstgemacht und gekauft). Und natürlich Kürbisgerichte und Suppen.

Geschmunzelt: Über mich selbst. Ich bemerke immer wieder wie ich um senfgelbe Klamotten herumschlawenzel. Das eine Teil
mal in die Hand nehme, übers andere sanft darüberstreiche. Ich kann mich einfach nicht damit abfinden, dass mir senfgelb nicht steht.

Genervt: Die so früh einsetzende Dunkelheit. Damit komme ich wirklich schlecht zurecht. Und es wird ja noch viel schlimmer.

Getan: Unzählige Kerzen im Haus verteilt. Hin und wieder fängt mein Sohn an, möglichst alle anzuzünden ("wir machen es uns romantisch"), dann wird mir auch im übertragenen Sinne ganz heiß.

Gewundert: Der nachbarliche Apfelbaum (der zu weiten Teilen zu uns rüberhängt) trägt dieses Jahr keine einzige Frucht. 
Das ist grundsätzlich nicht schlimm, in gewisser Weise sogar ganz hilfreich, da die Äpfel immer viel zu früh und ungenießbar abgeworfen werden, sodass sie hauptsächlich Arbeit verursachen. Aber dennoch ist es komisch und sogar ein klein wenig traurig. 
Ansonsten sieht er aus wie immer. Hm. Bin auf nächstes Jahr gespannt.

Gelächelt: Jahrelang hat die Tochter Erdnüsse (nicht nur die) verweigert und ganz plötzlich ist sie süchtig danach.

Gedacht: Wahnsinn, jetzt war meine 12-Jährige (mit ihren Freundinnen) bei ihrer ersten Demo. Ich war da doch einige Jahre später dran.

Geplant: Schöne, lange Herbstspaziergänge (mit Picknick oder Einkehr) im goldenen Oktober.

Gestaunt: Und enttäuscht gewesen, über die Tatsache, dass der Anteil der Mehrwegflaschen (weiterhin) zurückgeht. Gerade in Zeiten der "Fridays for future"-Bewegung sollte man doch meinen, dass Menschen vermehrt zu Mehrwegflaschen greifen. Nein, dem ist leider nicht so. Und dabei wäre diese Umstellung so einfach! Aber wie auch neulich auf IG gezeigt, wir sind leider noch weit davon entfernt. 
Dabei wäre ein gut funktionierendes Mehwerwegsystem so wichtig.

Gelacht: Jede Menge. Mit meinen Kindern, auf Feiern, ich glaube das war ein freundlicher Monat.

Geschaudert: "Mampf it". Dieser Name, schlimm, schlimm, schlimm. Schon die deutsch-englische Mischung finde ich grässlich 
und dann noch "mampf". Möchte man da wirklich essen?

Gefreut: Fast ein bißchen über ein Foto, welches mich 15 € gekostet hat, schwarz-weiß und reichlich unscharf ist. Aber ich bin darauf 
echt gut getroffen (vielleicht liegt's auch an der Unschärfe ;-)).

Gekauft: Einen Pulli in einem tollen rostbraun. Blöderweise habe ich beim Auspacken erst bemerkt, dass ich mir den letztes Jahr schon gekauft habe... Tja, Farbvorliebe bleibt Farbvorliebe.

Geklickt: Bei Ranli kann man gerade wunderschöne Herbstimpressionen bewundern.



Hoffen wir nun auf einen 'Goldenen Oktober'.
Septembergrüße
Jutta 





15. September 2019

Wunderschöne Herbstzeit

*enthält Werbung

Ach Herbst. Mit deinem wunderbar sanften Licht, den gedeckten Farben und der Kuschelzeit.
Mir geht es wie vielen, der Herbst ist meine liebste Jahreszeit - auch wenn es mir alljährlich schwerfällt,
den luftigen und lichtdurchfluteten  Sommer ziehen zu lassen.


 


Nun unternehmen wir wieder schöne Herbstspaziergänge mit anschließendem Obstcrumble und heißem Kakako. Oder aber wärmendes Soulfood. Eintöpfe, Currys und Suppen liebe ich besonders.

Doch Herbst heißt leider auch wieder Erkältungszeit (und wie ich auf IG gelesen habe, hat es bereits einige erwischt). Glücklicherweise wurde ich die letzten Jahre halbwegs verschont, was vielleicht auch 
ein bißchen an meiner gesunden Ernährung liegt.

 


Meinen Tag starte ich meist mit selbstgemachtem Müsli, mit Haferflocken, Leinsamen, Joghurt, 
Quark und viel Obst. Zum Schluss kommt noch ein Schuss Leinöl (wie hier) darüber, dass soll ja
besonders gesund sein und ich mag es auch gerne.

 


Und noch ein kleines Ritual habe ich - vorzugsweise in Herbst und Winter. 
Ich trinke abends gerne einen warmen Holundersaft (hier). Irgendwann las ich, dass ein Glas Holunder beim Einschlafen hilft und Einschlafhilfe habe ich häufiger mal nötig. Zwar spüre ich nicht wirklich einen Effekt,
aber ich fühle mich in der kalten Jahreszeit einfach wohl damit. Hat so was Heimeliges,  Wärmendes. 
Und man hat zudem das Gefühl sich etwas Gutes zu tun. Ich mag das.


 


Fehlt nur noch die wichtigste Sache, um "herbstfest" zu werden. Handcreme! Spätestens an meinen Händen bemerke ich das Sinken der Temperaturen. Sie werden sofort rauh (fragt mich nicht, warum das so ist). 
Im Sommer komme ich prima ohne klar, aber ab September heißt es cremen, cremen cremen. 

Deswegen findet  man bei mir auch in jedem Zimmer und in jeder Tasche eine Handcreme. Ich habe schon die verschiedensten probiert und creme meist mit unterschiedlichen Marken. 
Gerne habe ich diese hier (pst, momentan im Angebot!) oder welche von Weleda und Lavera,
ebenfalls aus der Shop Apotheke.

 


So, das waren sie auch schon, meine Herbst-Tipps.
Viele Artikel, die den Herbst verschönern, findet ihr übrigens hier
Da hat man mit einer einzigen Bestellung alles beisammen.

Ich wünsche euch allen einen ganz wunderbaren, farbenfrohen und kuscheligen Herbst!


Herbstfreudige Grüße
Jutta




2. September 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick


 




Gesehen: Acht Enten! Ich wiederhole A C H T!!! Und ich spreche von den Autos! Holland scheint ein wahres Enten-Eldorado zu sein. 
Ich schätze so viele 2CVs sah ich in den letzten 10 Jahren nicht.

Gehört: Möwen- und Krähengeschrei. Und streitende Kinder (die waren noch viel lauter).

Gelesen: "Mittagsstunde" von Dörte Hansen. Das Buch passte prima, denn genau wie im letzten Buch, kamen viele plattdeutsche Sätze darin vor. Und die wiederum ähnelten dem holländisch vor Ort (Urlaub) sehr. Momentan lese ich "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" von John Green.

Getrunken: Wasser, Kaffee, Bier und Eierlikör (nein, den habe ich eigentlich gegessen, weil er so dickflüssig war).

Gegessen: Wahnsinnsleckere Pfannkuchen. Einmal süß, einmal salzig. Plane nun ein Pfannkuchenbistro in Deutschland zu eröffnen, 
so etwas fehlt bei uns ganz eindeutig!

Genervt: Das extreme Gestreite meiner Kinder. Momentan scheint es seinen Höhepunkt erreicht zu haben und es muss sich dringend etwas ändern. Und ehrlicherweise hat es uns auch den einen oder anderen Urlaubsmoment ziemlich verdorben.

Getan: Mal wieder im Klettergarten herumgekraxelt - dank meiner Tochter natürlich. Es ist wirklich jedes Mal das selbe. Ich habe erst so überhaupt keine Lust, würde am liebsten gar nicht mitkommen und dann macht es mir so Spaß. Allerdings habe ich mir diesmal gleich bei der "Trainingsstrecke" einen echt heftigen blauen Fleck an der Hüfte zugezogen. Der wurde von Tag zu Tag schlimmer und meine Kinder konnten ihn irgendwann gar nicht mehr ansehen, ohne zu erschaudern. Radfahren waren wir auch mehrere Tage und ich habe es sehr genossen. An so ein Hollandrad muss man sich ja schon erst mal gewöhnen, aber dann ist es ungemein entspannend (kann man mit den Dingern eigentlich auch schnell fahren oder kommt es einem nur langsamer vor?) Und zu guter Letzt habe ich nach Jahrzehnten mal wieder Billiard gespielt. Mit der ganzen Familie - und bestimmt nicht das letzte Mal (nachdem die Kinder begeistert waren). Als Jugendliche war ich mit meiner Clique fast jedes Wochenende beim Billiard und ich erinnere mich an meinen Mathelehrer, der darüber völlig entsetzt war, als wir davon erzählten. Für ihn war Billiard etwas für halbseiden Ganoven im Hinterzimmer (dabei war der damals noch gar nicht so alt).

Gewundert: Wie schlecht sich doch Erwachsene mit tierischer Fortpflanzung auskennen. Beim Besuch eines Maislabyrinths mussten diverse Fragen beantwortet werden. U.a. wie passiert es, dass kein Küken im Ei ist (richtige Anwort: "es gibt keinen Hahn am Hof"). Da haben doch etliche Eltern ihren Kindern erzählt, dass in jedem Ei ein Küken wäre. Und eine Dame, die ich dort "aufklärte" sah mich mehrmals verständnislos an und fragte mehrmals nach. Hm...

Geschüttelt (den Kopf): Ich war bei einer Hochzeit und das Brautpaar hat wirklich den gesamten Nachmittag damit zugebracht Fotos zu schießen. Ausschließlich. Stundenlang! 1.000 Fotos und kein Erlebnis, wie schade.

Gelächelt: Wie schon erwähnt, sind meine Kinder derzeit anstrengend, weshalb ich nun mal mein einziges Erziehungsbuch hervorgeholt habe. (Es ist von Uta Allgaier, deren Blog ich früher hin und wieder las und die mir schon so manch guten Gedankenanstoß schenkte). Zwei Tage später baute sich mein Sohn vor mir auf und erklärte entrüstet, dass er auf keinen Fall Yoga machen werde. Es stellte sich heraus, dass ihm das Buch aufgefallen war und er darin herumgeblättert hatte (und irgendwo steht wohl was über Yoga. Keine Ahnung, ich bin ja erst auf den vordersten Seiten). Und auch meine Tochter fragte einen Tag später nach, was ich mit dem Buch wolle. Jedenfalls musste ich über ihre Entrüstung wiklich grinsen. Mir war gar nicht bewußt, dass sie meine Bücher überhaupt wahrnehmen, aber diese kleinen Kröten haben ihre Augen und Ohren wirklich überall!

Gedacht: Es fehlt den Menschen ganz generell an Mut, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Geplant: Ganz viele wunderbare Herbstgerichte mit (meinem geliebten) Kürbis, Maronen und Co.

Gelacht: Mit meinen Kindern, beim Geschichtenerzählen im Stau. Manchmal, bei Reisen oder Wanderungen machen wir folgendes "Spiel". Einer ist der Erzähler und die anderen dürfen ihm drei Worte vorgeben, die dieser in seine Geschichte einbauen muss. Anfangs will meist niemand so recht (anstrengende Hirnarbeit), aber nach ein paar Runden kloppen wir uns fast darum. Und als ich mit meinen Kindern letztes Mal im Stau stand, wurden die Geschichten irgendwann so abwegig und abstrus, dass wir nur noch prusteten und lachten.

Gefreut: Über die tollen Radwege im Urlaub. Die waren einfach perfekt. Flach (für mich ein Paradies), großflächig angelegt und schön. Gerade als Familie herrlich zu fahren. Und über die vielen Häschen auf der Ferienanlage. Überhaupt über unsere Ferienunterkunft. Ich war anfangs sehr skeptisch gewesen und es war richtig gut.

Gekauft: Tatsächlich ein neues Waffeleisen (siehe letzten Monatsrückblick "Geplant"). Und liebe TAC, ich habe es mit "deinem" Rezept eingeweiht und die Waffeln wurden perfekt! Danke nochmals!

Geklickt: Nicholas Palmquist. Ein toller Tänzer. Ich finde bei ihm sieht die Choreo immer einen Tick ausdrucksstärker aus.






Und nun freue ich mich auf einen sonnig-milden, wunderschön-gemütlichen September.
Ich freue mich auf Wohlfühlgerichte und Herbstfarben.

Adieu-August-Adieu-Sommer-Grüße
Jutta 





31. Juli 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick

 


 



Gesehen: Juhu!!! Ein Eichhörnchen in unserem Garten. Ein braunes! Dazu drei Frösche und einen Igel! Also für unseren Garten 
sehr erstaunlich, aber schön.

Gehört: Meine erste selbst erstellte Playlist, ohoo! Und ein Sasha-Konzert, was eigentlich recht verwunderlich für mich ist (nicht 
wirklich meine Musik). Aber im Rahmen der BR-Radltour war er (kostenlos) im Nachbarort und es war einfach eine wunderbare Stimmung. Lauer Sommerabend, nicht zu viel Gedränge, nette Atmosphäre. Hat richtig gut getan.

Gelesen: "Großmama packt aus" von Irene Dische. Bin aber immer noch ganz am Anfang - war kein Lesemonat.

Getrunken: Weiterhin eisgekühltes Mineralwasser. Naja und zwischendrin das ein oder andere Bierchen oder Proseccochen.

Geärgert: Die Nachbarn. Mal wieder. Kein Ende in Sicht. Mir völlig unverständlich wie manche Menschen ticken (und ihre eigenen Handlungen überhaupt nicht reflektieren (können). Ihre neuester "Clou": Salz-Essigwasser in meine Rosen zu schütten. Schön, gell?

Geseufzt: Über meine ständige Müdigkeit. 

Getan: Jede Menge Abschieds- und Sommerfeste gefeiert. Mal wieder im strömenden Regen am Fußballfeld gestanden und ansonsten den Sommer und schöne Biergärten genossen. Ach ja... und das Wichtigste - wir haben gestern unseren Sommerurlaub gebucht!! Also diesen, 2019!! (#wirdjedesjahrschlimmer).

Gestaunt: Als beim DHL-Auto vor mir plötzlich ein Paket herausfiel. Dem grimmigen Blick der Fahrerin zu urteilen (und die Art und Weise 
wie sie die Tür wieder schloss), hatte sich wohl die seitliche Tür selbständig geöffnet.

Gefragt: Ist es normal, dass bei der Krankengymnastik die ersten 5 Minuten dafür draufgehen, dem Physiotherapeuten erstmal zu erklären, was bisher gemacht wurde? Sind dafür nicht eigentlich die Karteikärtchen? Oder verstehe ich da was nicht?

Gewundert: Dass eine Flasche unseres Bier-Sixpacks leer war. Ordnungsgemäß verkront, aber leer. Also sowas habe ich noch nie erlebt.
Und als ich das Fernsehprogramm in der Zeitung las und es exakt das gleiche vom Vortag war (zumindest die paar Sendungen, an die ich mich erinnern konnte). Lustigerweise hatte ich gerade am Vortag das Fernsehprogramm genau studiert und mir auch einen Film angesehen. Ich war also sehr verwirrt und sah erstmal auf's Datum (hatte ich die Zeitung vom Vortag in der Hand? Nein, Donnerstag... War heute Donnerstag? Wirklich? Doch! War ich verrückt? Hellseherin? Kurz grübelte ich, dann nahm ich mir die Wochenprogrammzeitschrift zur Hand (die ebenfalls wöchentlich der Zeitung beiligt) und sah nach. Okay, es war Donnerstag und die Zeitung hatte sich glatt verdruckt und das Programm vom Vortag wiederholt! Auch noch nie erlebt.

Gelächelt: Über meinen Kleinen. Als der neulich den Film "Burg Schreckenstein" ansah, lachte er so dermaßen anhaltend, laut und losgelöst (scheint exakt seinen Humor getroffen zu haben), dass man einfach mitlächeln musste.

Gedacht: Für unsere Kinder sind kernlose Trauben mittlerweile so normal, dass mein  Kleiner neulich völlig irritiert auf zwei Kerne in seiner leeren Vesperbox zeigte und fragte: "Mama, schau mal was in meinen Trauben war. Weißt du was das ist?"
Und Wahnsinn, wie manche Erwachsene nach Lob lechzen. Die fahren dann in der 30er-Zone nur 23 km/h, damit der angezeigte Smiley auch ja grün ist und lächelt (auch wenn weit und breit kein Fußgänger unterwegs ist).So erkläre ich mir dieses Verhalten zumindest.

Genervt: Dass die Edelstahlflasche meiner Tochter nach dem Turnier unauffindbar war, obwohl wir zu dritt mehrmals die ganze Anlage abgegrast haben. Und dass ich es zum dritten Mal innerhalb einer Woche geschafft habe, die kochende Milch auf dem Herd zu vergessen. Bravo. Ich sollte von meiner Idee "warme Milch in den Kaffee" wieder Abstand nehmen. 

Geplant: Die letzten Waffeln bzw. der Waffelteig war der totale Reinfall. Schon die erste klebte an und nach mühsamen Putzen passierte das mit der zweiten gleich wieder. Selbst als ich den Teig dann vorsichtig in der Pfanne anbriet, wurde es nichts. Und dass dieser Teig irgendwie niederträchtig war, zeigen auch die Folgen. Natürlich habe ich das Waffeleisen nach diesem Disaster nicht gleich sauber gemacht (ich ahnte ja schon schlimmes). Tja und als ich mich zwei (vielleicht auch erst vier (??), böse, böse...) Tage später ans ausführliche Putzen machen wollte, zerbrach das Waffeleisen direkt. Und nicht am Gelenk, sondern zwischendurch. Irgendjemand muss da Zement untergemischt haben... Also, geplant: neues Waffeleisen kaufen (und mich erinnern nach welchem Rezept ich den letzten Teig zubereitet habe und dieses dann sofort VERNICHTEN!!).

Gelacht: Am meisten mit meinen Kindern und bei der Rede auf einem 50. Geburtstag.

Gefreut: Über ein gelungenes Schuljahr. Schön, dass alles gut geklappt hat und nun auch bei uns die Ferien anstehen. 
Und ich glaube, ich habe einen richtig guten Allgemeinarzt gefunden. Yeah! Danke Marion!

Gekauft: Hauptsächlich Wassermelone.

Geklickt: Novemberregen. Neben dem Namen liebe ich ihren Schreibstil. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und tolle Worte. Wie neulich "unziemlich". Wo sonst kann man dieses Wort bitte noch lesen?






So, auf in einen hoffentlich sommerlich-schönen August!
Und heute schicke ich noch einen besonderen Gruß an eine liebe Bloggerfreundin! 

Juligrüße 
Jutta





28. Juni 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick
 





Gesehen: Die Berge. So schön, wenn man auf dem Balkon sitzt und direkt Berge sieht.

Gehört: Ein schönes (wenn auch von der Raumtemperatur unerträglich heißes) Schulkonzert.

Gelesen: "Ich, Jonas genannt Pille und die Sache mit der Liebe" von Brigitte Werner. Ein ganz wunderbares Buch, in das ich mich direkt verliebt habe. Mit einer so schönen, bildhaften Sprache und Sätzen, die man mehrmals lesen möchte. Eigentlich ein Kinderbuch, welches 
mir meine Tochter ausgeliehen hat, als ich (ewig) auf den Abschleppdienst warten musste (und natürlich keinen Lesestoff bei mir hatte). 
Leider hatte ich es Zuhause vergessen, als wir in den Urlaub fuhren (und mich maßlos geärgert). Daher bin ich gleich am ersten Urlaubstag 
in ein Buchgeschäft geeilt (denn Lesen gehört für mich untrennbar zum Urlaub dazu) und dort entdeckte ich "Der Zopf" von Laetitia Colombani, von dem ich schon irgendwo im Netz interessiert gelesen hatte. Auch dieses Buch mochte ich sehr. 

Getrunken: Mineralwasser - ausschließlich eisgekühlt. Ja, ich weiß, es heißt, man soll im Sommer gar nicht eisgekühlt trinken, 
aber ich kann nicht mehr anders. Und hin und wieder Schorlen, mit Maracuja- oder Johannisbeersaft. 

Gegessen: Die Beeren der Felsenbirne im morgendlichen Müsli. Immer frisch gepflückt nach meiner Gießrunde. Und ungemein pralle, 
also wirklich pralle Kirschen. Wassermelone sowieso.

Geärgert: Dass Essen momentan so schnell schlecht oder überreif wird. Und das die Haut meines Unterams beim Erdbeerpflücken 
ziemlich allergisch reagiert hat.

Geseufzt: Vor Glück. Als wir bei einer Wanderung im Garten einer wunderschönen Hütte saßen und uns über die leckeren und 
riesig großen Portionen hermachten. 

Geschockt: Über eine Taube, die uns auf der Autobahn ins Auto flog. Das tat einen Riesenschlag auf der Windschutzscheibe und hinterließ kleine Federn und Spritzer. Da herrschte erstmal einige Minuten ungewöhnliche Stille im Auto. Erst hinterher bemerkten wir, dass der erste Aufprall wohl schon auf der Motorhaube stattfand. Das ist wirklich nicht der Monat unseres (fast neuen) Autos: erst der Reifenschaden und 
drei Tage später eine dicke Beule von der Taube.
Noch schockierender war allerdings das Erlebnis am See, während unseres Urlaubs. Wir kamen gerade an und spazierten den Uferweg entlang, da hörten und sahen wir einen jungen Mann im Wasser. Ziemlich laut rief er irgendwas, nein eigentlich gab er nur komische Laute von sich. Erst dachte ich an einen übermütigen Jungspund, dann eher an einen Behinderten (manche Menschen mit Behinderungen tun das ja). 
Aber irgendwie war es doch komisch und so langsam beschlich einen das Gefühl, dass was nicht stimmt. Ein Mann, der auch gerade gekommen war, fing an schneller zu gehen und seinen Rucksack abzustreifen und plötzlich ging der Mann im Wasser kurz unter, da war wohl allen klar, "Himmel, der macht keinen Spaß, der ertrinkt!" Eine Frau am Ufer eilte zu ihm und der Mann mit dem Rucksack ebenso. Der Fastertrinkende war gar nicht weit vom Ufer entfernt und schnell ins seichte Wasser gezogen, aber ich bekomme noch jetzt Gänsehaut, wenn ich das schreibe. Alleine die Vorstellung, wie er in Todesangst um Hife ruft (seine "Laute" sollten wohl "Help" heißen) und ganz viele Menschen außenrum ihn einfach nur "ewig" anstarren . schauderhaft. Der Vorfall ging mir wirklich ewig nicht mehr aus dem Kopf.

Getan: Düfte wahrgenommen. Ernsthaft, noch nie habe ich olfaktorisch so den Sommer wahrgenommen wie dieses Jahr. Eine echte Freude.
Gute 3 1/2 Stunden im Kletterwald verbracht, hoch in den Wipfeln. Hat riesig Spaß gemacht und ich habe mich abends kein bißchen gewundert, dass ich meine Beine spürte. Meine Tochter kletterte übrigens (angstfrei und sportlich) die schwarze (schwerste) Route. Als einzige der Familie. Sie hatte mich zwar überredet mitzumachen, doch, ähm, ja , also... ich musste aufgeben! 
Und à propos sportlich. Ich mache immer noch (nahezu täglich) meine kleinen Übungseinheiten, aber das Ganze hat sich deutlich gewandelt. Ich sehe keinerlei körperlichen Fortschritt mehr (müsste wohl meine Trainingseinheiten verlängern und verstärken - wozu ich nicht bereit bin) und während es früher so war, dass ich mich nach dem Sport immer gut fühlte, fühle ich mich nun nur noch schlecht, wenn ich mal nichts oder meiner Meinung nach zu wenig gemacht habe. Doof, oder? Na das war ja mal 'ne schöne Idee mit dem Sporteln!

Gegruselt: Ich habe neulich einen Artikel über die Pest gelesen und war reichlich erstaunt, dass es Pest noch immer gibt. Ich dachte, 
die wäre sozusagen ausgestorben, aber weit gefehlt!

Gewundert: Dass es bei der kirchlichen Hochzeit meines Neffen andere Trauzeugen gab, als bei der standesamtlichen vor einem Jahr. Ich dachte man hätte immer die gleichen. Hat das schon mal jemand erlebt (oder selbst so praktiziert?) Und dass eine der Fürbitten rein 
um den Klimaschutz ging, habe ich auch noch nicht erlebt. 

Gelächelt: Als mein Kleiner auf der Hochzeit beim Buffet meinte "Ich habe eine leckere Tomatensuppe gesehen, die nehme ich mir" und 
ich ihn nach dem ersten Schöpfer bremsen musste - handelte es ich doch um das Himbeer-Tralala-Dressing für den Salat. 

Gedacht: Und warum wird bei Kreditkarten eine PIN eigeführt und Zahlen mit EC-Karte geht dagegen nun ohne alles, sprich Unterschrift oder Pin (ohne dass ich das gewollt oder irgendwo zugestimmt hätte)??

Geplant: Nunja, so langsam - auch wenn wir in Bayern wohnen und noch ein paar Wochen Zeit haben - sollten wir wohl mal unseren Sommerurlaub (wirdjedesjahrschlimmer) planen!
Ach ja und mal wieder Gazpacho machen. Wann, wenn nicht jetzt.

Gelacht: Ebenfalls am See. Als wir gerade gemütlich im Tretboot über den See gondelten, hüpfte plötzlich eine Horde junger Männer (bestimmt 10-12) laut johlend und völlig nackt von einer erhöhten Terrasse in den See.

Gefreut: Dass dieses Jahr wieder alle Hortensien blühen. Seit eine Gieß-Urlaubsvertretung es mal mit der Gartenpflege nicht so genau genommen hat und einige Pflanzen halb oder ganz vertrocknet waren, reagierten einige Hortensien mit mehrjährigem Blühausfall. Aber das scheint nun überwunden (jetzt nur nichts falsch machen!).

Gekauft: Einen neuen Schlauch und eine Gießkanne. Die Alten waren hinüber. Und natürlich noch ein Sommerkleid, denn davon kann man 
nie genug haben!

Geklickt: "Herr Grün kocht" (aus irgendeinem Grund sage ich vor meinem geistigen "Hirn" übrigens immer Gün, statt Grün, keine Ahnung warum). Jedenfalls mag ich seine Rezepte und seine Art diese vorzustellen. Na und wer hätte nicht gerne einen Sommerwunschkuchen?






Weiterhin einen schönen Sommer!

Heiße Junigrüße
Jutta 





4. Juni 2019

Kinderparty - Krimidinner

Wer war es? Das war die zentrale Frage in den ersten Partystunden, denn wir hatten
- wie schon angekündigt - zum Krimidinner geladen.





Der Geburtstag selbst war völlig entspannt, aber zuvor...
Da durfte meine Tochter endlich mal mehr Gäste einladen als sonst, weil das gekaufte Krimidinner 
entsprechend viele Rollen vorsah und dann kam eine Absage nach der nächsten. Okay, wir waren diesmal 
auch reichlich spät mit den Einladungen dran, aber just an diesem Tag war wohl einfach viel los. 

Erst dachte ich mir "Schade, dann muss eine,...zwei Rolle(n) wegfallen", irgendwann raufte ich mir nur 
noch die Haare, zumal ich - weil das Design des Krimispiels echt hässlich war - von den Tisch- bis 
zu den Beweiskarten alles neu gestaltet und bereits ausgedruckt hatte.





Aber hilft ja nix, also neues Spiel gekauft und im nachhinein vielleicht sogar ganz glücklich darüber gewesen, 
denn ich glaube es war um Längen besser.

Erst hatte ich mir überlegt, gleich mit den Einladungen, auch die Rollen zu verteilen (ein Glück, dass ich das 
mal gelassen habe), fragte mich aber, ob das womöglich zu Unsicherheiten führen könnte (von wegen, "oje,
was muss ich da alles tun, kann ich das überhaupt?") und außerdem meinte mein Töchterlein, dass ihre
Freundinnen dann bestimmt untereinander spingsen. 

Ich überlegte mir, stattdessen selbst eine kleine "Verkleidungskiste" herzurichten und die Rollen erst 
beim Krimidinner selbst zu verteilen. Doch glücklicherweise entdeckte ich zwei Tage vorher (beim 
Durchlesen meines Gastgeberheftchens), dass es für dieses Spiel auch Links mit den entsprechenden Rollenvorstellungen, Bekanntmachung der anderen Charaktere und Verkleidungstipps gab
und so wurden diese Hinweise doch noch vorher veschickt.




Und ich bin so froh darüber, denn die meisten Mädchen hatten sich großartig verkleidet 
und es war eine echte Freude ihnen die Tür zu öffnen!




Dann ging es los. 
Die Mädchen fanden sich zuerst unterschiedlich gut in ihre Rollen und in die Situation ein 
(manchen möchte man fast eine Schauspielkarriere ans Herz legen ;-)) Von Runde zu Runde wurde 
es besser und lustiger und ich glaube, es hat wirklich allen gut gefallen. 

Ich selbst saß mit am Tisch, gab hin und wieder Hinweise heraus oder läutete die nächste Runde ein und durfte - nachdem ein Gast für ein Weilchen weg musste - selbst in eine Rolle schlüpfen. Hat wirklich Spaß gemacht und ich war fast ein wenig enttäuscht, als das Mädchen wieder zurückkam und ich die Rolle wieder hergeben musste.




Als "Dinner" (in unserem Fall eigentlich Lunch) hatte ich mir ein Menue ausgesucht, welches gut 
vorzubereiten ist und allen schmeckt. Es gab vorneweg Bruschetta, als Hauptspeise Spaghetti 
mit Bolognese bzw. Tomatensauce und als Nachtisch noch Vanille- und Schokopudding. Mochten alle. 

Stilgerecht wurde es von unserem "Charles" (meinem Mann) serviert. 
(Den Namen 'Charles' behielt mein Mann dann die ganze Party über ;-))




Da meine Tochter  - trotz des Krimis - unbedingt noch "draussen was unternehmen wollte", gab es 
im Anschluss noch eine Rallye durch unseren Ort (mit zerschnittenen Fotos, die man zusammenpuzzlen musste, 
um Orte zu finden, mit GPS-Daten als Hilfe, Zusatzaufgaben wie spezielle Fotomotive oder ein gefilmtes Geburtstagsständchen von Fremden und noch einigen "Quizfragen". Erstmalig alles von meinem Mann ausgearbeitet (ich glaube er war sehr erstaunt, wieviel Arbeit das macht ;-)). 




Nach der Rallye stürzten sich die Mädchen dann erst übers Kuchenbuffet (war in kürzester Zeit leer), 
bevor sie sich in ihre "Chill-Ecke" lümmelten und Spiele wir Wahrheit und Pflicht und dergleichen spielten 
(und dabei alle Chips und Wassermelonenvorräte auffutterten). 

Obwohl es bereits unsere zeitlich mit Abstand längste Feier war, gab es noch eine Verlängerung oben drauf. 
Und mit Minipizzen und Bowle ging schließlich ein wirklich wunderschöner Tag mit herrlichem Wetter zu Ende.


Eine Stunde waren die Kinder draussen unterwegs, aber ich habe es natürlich nicht geschafft...


... (weil gemütlich am Sofa) Fotos zu machen. Nur schnelle Handyfotos in der Küche waren drin


Nach der Hälfte des Geburtstags habe ich leider - wie jedes Mal -  vergessen Fotos zu machen. 
Wann wird aus mir endlich mal eine anständige Bloggerin? ;-)))




So, nun haben wir fast ein Jahr Verschnaufpause, bevor die nächste Kinderparty ansteht.
Mal sehen, was uns dann einfällt...


Feierfreudige Dienstagsgrüße
Jutta


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