31. Juli 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick

 


 



Gesehen: Juhu!!! Ein Eichhörnchen in unserem Garten. Ein braunes! Dazu drei Frösche und einen Igel! Also für unseren Garten 
sehr erstaunlich, aber schön.

Gehört: Meine erste selbst erstellte Playlist, ohoo! Und ein Sasha-Konzert, was eigentlich recht verwunderlich für mich ist (nicht 
wirklich meine Musik). Aber im Rahmen der BR-Radltour war er (kostenlos) im Nachbarort und es war einfach eine wunderbare Stimmung. Lauer Sommerabend, nicht zu viel Gedränge, nette Atmosphäre. Hat richtig gut getan.

Gelesen: "Großmama packt aus" von Irene Dische. Bin aber immer noch ganz am Anfang - war kein Lesemonat.

Getrunken: Weiterhin eisgekühltes Mineralwasser. Naja und zwischendrin das ein oder andere Bierchen oder Proseccochen.

Geärgert: Die Nachbarn. Mal wieder. Kein Ende in Sicht. Mir völlig unverständlich wie manche Menschen ticken (und ihre eigenen Handlungen überhaupt nicht reflektieren (können). Ihre neuester "Clou": Salz-Essigwasser in meine Rosen zu schütten. Schön, gell?

Geseufzt: Über meine ständige Müdigkeit. 

Getan: Jede Menge Abschieds- und Sommerfeste gefeiert. Mal wieder im strömenden Regen am Fußballfeld gestanden und ansonsten den Sommer und schöne Biergärten genossen. Ach ja... und das Wichtigste - wir haben gestern unseren Sommerurlaub gebucht!! Also diesen, 2019!! (#wirdjedesjahrschlimmer).

Gestaunt: Als beim DHL-Auto vor mir plötzlich ein Paket herausfiel. Dem grimmigen Blick der Fahrerin zu urteilen (und die Art und Weise 
wie sie die Tür wieder schloss), hatte sich wohl die seitliche Tür selbständig geöffnet.

Gefragt: Ist es normal, dass bei der Krankengymnastik die ersten 5 Minuten dafür draufgehen, dem Physiotherapeuten erstmal zu erklären, was bisher gemacht wurde? Sind dafür nicht eigentlich die Karteikärtchen? Oder verstehe ich da was nicht?

Gewundert: Dass eine Flasche unseres Bier-Sixpacks leer war. Ordnungsgemäß verkront, aber leer. Also sowas habe ich noch nie erlebt.
Und als ich das Fernsehprogramm in der Zeitung las und es exakt das gleiche vom Vortag war (zumindest die paar Sendungen, an die ich mich erinnern konnte). Lustigerweise hatte ich gerade am Vortag das Fernsehprogramm genau studiert und mir auch einen Film angesehen. Ich war also sehr verwirrt und sah erstmal auf's Datum (hatte ich die Zeitung vom Vortag in der Hand? Nein, Donnerstag... War heute Donnerstag? Wirklich? Doch! War ich verrückt? Hellseherin? Kurz grübelte ich, dann nahm ich mir die Wochenprogrammzeitschrift zur Hand (die ebenfalls wöchentlich der Zeitung beiligt) und sah nach. Okay, es war Donnerstag und die Zeitung hatte sich glatt verdruckt und das Programm vom Vortag wiederholt! Auch noch nie erlebt.

Gelächelt: Über meinen Kleinen. Als der neulich den Film "Burg Schreckenstein" ansah, lachte er so dermaßen anhaltend, laut und losgelöst (scheint exakt seinen Humor getroffen zu haben), dass man einfach mitlächeln musste.

Gedacht: Für unsere Kinder sind kernlose Trauben mittlerweile so normal, dass mein  Kleiner neulich völlig irritiert auf zwei Kerne in seiner leeren Vesperbox zeigte und fragte: "Mama, schau mal was in meinen Trauben war. Weißt du was das ist?"
Und Wahnsinn, wie manche Erwachsene nach Lob lechzen. Die fahren dann in der 30er-Zone nur 23 km/h, damit der angezeigte Smiley auch ja grün ist und lächelt (auch wenn weit und breit kein Fußgänger unterwegs ist).So erkläre ich mir dieses Verhalten zumindest.

Genervt: Dass die Edelstahlflasche meiner Tochter nach dem Turnier unauffindbar war, obwohl wir zu dritt mehrmals die ganze Anlage abgegrast haben. Und dass ich es zum dritten Mal innerhalb einer Woche geschafft habe, die kochende Milch auf dem Herd zu vergessen. Bravo. Ich sollte von meiner Idee "warme Milch in den Kaffee" wieder Abstand nehmen. 

Geplant: Die letzten Waffeln bzw. der Waffelteig war der totale Reinfall. Schon die erste klebte an und nach mühsamen Putzen passierte das mit der zweiten gleich wieder. Selbst als ich den Teig dann vorsichtig in der Pfanne anbriet, wurde es nichts. Und dass dieser Teig irgendwie niederträchtig war, zeigen auch die Folgen. Natürlich habe ich das Waffeleisen nach diesem Disaster nicht gleich sauber gemacht (ich ahnte ja schon schlimmes). Tja und als ich mich zwei (vielleicht auch erst vier (??), böse, böse...) Tage später ans ausführliche Putzen machen wollte, zerbrach das Waffeleisen direkt. Und nicht am Gelenk, sondern zwischendurch. Irgendjemand muss da Zement untergemischt haben... Also, geplant: neues Waffeleisen kaufen (und mich erinnern nach welchem Rezept ich den letzten Teig zubereitet habe und dieses dann sofort VERNICHTEN!!).

Gelacht: Am meisten mit meinen Kindern und bei der Rede auf einem 50. Geburtstag.

Gefreut: Über ein gelungenes Schuljahr. Schön, dass alles gut geklappt hat und nun auch bei uns die Ferien anstehen. 
Und ich glaube, ich habe einen richtig guten Allgemeinarzt gefunden. Yeah! Danke Marion!

Gekauft: Hauptsächlich Wassermelone.

Geklickt: Novemberregen. Neben dem Namen liebe ich ihren Schreibstil. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und tolle Worte. Wie neulich "unziemlich". Wo sonst kann man dieses Wort bitte noch lesen?






So, auf in einen hoffentlich sommerlich-schönen August!
Und heute schicke ich noch einen besonderen Gruß an eine liebe Bloggerfreundin! 

Juligrüße 
Jutta





28. Juni 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick
 





Gesehen: Die Berge. So schön, wenn man auf dem Balkon sitzt und direkt Berge sieht.

Gehört: Ein schönes (wenn auch von der Raumtemperatur unerträglich heißes) Schulkonzert.

Gelesen: "Ich, Jonas genannt Pille und die Sache mit der Liebe" von Brigitte Werner. Ein ganz wunderbares Buch, in das ich mich direkt verliebt habe. Mit einer so schönen, bildhaften Sprache und Sätzen, die man mehrmals lesen möchte. Eigentlich ein Kinderbuch, welches 
mir meine Tochter ausgeliehen hat, als ich (ewig) auf den Abschleppdienst warten musste (und natürlich keinen Lesestoff bei mir hatte). 
Leider hatte ich es Zuhause vergessen, als wir in den Urlaub fuhren (und mich maßlos geärgert). Daher bin ich gleich am ersten Urlaubstag 
in ein Buchgeschäft geeilt (denn Lesen gehört für mich untrennbar zum Urlaub dazu) und dort entdeckte ich "Der Zopf" von Laetitia Colombani, von dem ich schon irgendwo im Netz interessiert gelesen hatte. Auch dieses Buch mochte ich sehr. 

Getrunken: Mineralwasser - ausschließlich eisgekühlt. Ja, ich weiß, es heißt, man soll im Sommer gar nicht eisgekühlt trinken, 
aber ich kann nicht mehr anders. Und hin und wieder Schorlen, mit Maracuja- oder Johannisbeersaft. 

Gegessen: Die Beeren der Felsenbirne im morgendlichen Müsli. Immer frisch gepflückt nach meiner Gießrunde. Und ungemein pralle, 
also wirklich pralle Kirschen. Wassermelone sowieso.

Geärgert: Dass Essen momentan so schnell schlecht oder überreif wird. Und das die Haut meines Unterams beim Erdbeerpflücken 
ziemlich allergisch reagiert hat.

Geseufzt: Vor Glück. Als wir bei einer Wanderung im Garten einer wunderschönen Hütte saßen und uns über die leckeren und 
riesig großen Portionen hermachten. 

Geschockt: Über eine Taube, die uns auf der Autobahn ins Auto flog. Das tat einen Riesenschlag auf der Windschutzscheibe und hinterließ kleine Federn und Spritzer. Da herrschte erstmal einige Minuten ungewöhnliche Stille im Auto. Erst hinterher bemerkten wir, dass der erste Aufprall wohl schon auf der Motorhaube stattfand. Das ist wirklich nicht der Monat unseres (fast neuen) Autos: erst der Reifenschaden und 
drei Tage später eine dicke Beule von der Taube.
Noch schockierender war allerdings das Erlebnis am See, während unseres Urlaubs. Wir kamen gerade an und spazierten den Uferweg entlang, da hörten und sahen wir einen jungen Mann im Wasser. Ziemlich laut rief er irgendwas, nein eigentlich gab er nur komische Laute von sich. Erst dachte ich an einen übermütigen Jungspund, dann eher an einen Behinderten (manche Menschen mit Behinderungen tun das ja). 
Aber irgendwie war es doch komisch und so langsam beschlich einen das Gefühl, dass was nicht stimmt. Ein Mann, der auch gerade gekommen war, fing an schneller zu gehen und seinen Rucksack abzustreifen und plötzlich ging der Mann im Wasser kurz unter, da war wohl allen klar, "Himmel, der macht keinen Spaß, der ertrinkt!" Eine Frau am Ufer eilte zu ihm und der Mann mit dem Rucksack ebenso. Der Fastertrinkende war gar nicht weit vom Ufer entfernt und schnell ins seichte Wasser gezogen, aber ich bekomme noch jetzt Gänsehaut, wenn ich das schreibe. Alleine die Vorstellung, wie er in Todesangst um Hife ruft (seine "Laute" sollten wohl "Help" heißen) und ganz viele Menschen außenrum ihn einfach nur "ewig" anstarren . schauderhaft. Der Vorfall ging mir wirklich ewig nicht mehr aus dem Kopf.

Getan: Düfte wahrgenommen. Ernsthaft, noch nie habe ich olfaktorisch so den Sommer wahrgenommen wie dieses Jahr. Eine echte Freude.
Gute 3 1/2 Stunden im Kletterwald verbracht, hoch in den Wipfeln. Hat riesig Spaß gemacht und ich habe mich abends kein bißchen gewundert, dass ich meine Beine spürte. Meine Tochter kletterte übrigens (angstfrei und sportlich) die schwarze (schwerste) Route. Als einzige der Familie. Sie hatte mich zwar überredet mitzumachen, doch, ähm, ja , also... ich musste aufgeben! 
Und à propos sportlich. Ich mache immer noch (nahezu täglich) meine kleinen Übungseinheiten, aber das Ganze hat sich deutlich gewandelt. Ich sehe keinerlei körperlichen Fortschritt mehr (müsste wohl meine Trainingseinheiten verlängern und verstärken - wozu ich nicht bereit bin) und während es früher so war, dass ich mich nach dem Sport immer gut fühlte, fühle ich mich nun nur noch schlecht, wenn ich mal nichts oder meiner Meinung nach zu wenig gemacht habe. Doof, oder? Na das war ja mal 'ne schöne Idee mit dem Sporteln!

Gegruselt: Ich habe neulich einen Artikel über die Pest gelesen und war reichlich erstaunt, dass es Pest noch immer gibt. Ich dachte, 
die wäre sozusagen ausgestorben, aber weit gefehlt!

Gewundert: Dass es bei der kirchlichen Hochzeit meines Neffen andere Trauzeugen gab, als bei der standesamtlichen vor einem Jahr. Ich dachte man hätte immer die gleichen. Hat das schon mal jemand erlebt (oder selbst so praktiziert?) Und dass eine der Fürbitten rein 
um den Klimaschutz ging, habe ich auch noch nicht erlebt. 

Gelächelt: Als mein Kleiner auf der Hochzeit beim Buffet meinte "Ich habe eine leckere Tomatensuppe gesehen, die nehme ich mir" und 
ich ihn nach dem ersten Schöpfer bremsen musste - handelte es ich doch um das Himbeer-Tralala-Dressing für den Salat. 

Gedacht: Und warum wird bei Kreditkarten eine PIN eigeführt und Zahlen mit EC-Karte geht dagegen nun ohne alles, sprich Unterschrift oder Pin (ohne dass ich das gewollt oder irgendwo zugestimmt hätte)??

Geplant: Nunja, so langsam - auch wenn wir in Bayern wohnen und noch ein paar Wochen Zeit haben - sollten wir wohl mal unseren Sommerurlaub (wirdjedesjahrschlimmer) planen!
Ach ja und mal wieder Gazpacho machen. Wann, wenn nicht jetzt.

Gelacht: Ebenfalls am See. Als wir gerade gemütlich im Tretboot über den See gondelten, hüpfte plötzlich eine Horde junger Männer (bestimmt 10-12) laut johlend und völlig nackt von einer erhöhten Terrasse in den See.

Gefreut: Dass dieses Jahr wieder alle Hortensien blühen. Seit eine Gieß-Urlaubsvertretung es mal mit der Gartenpflege nicht so genau genommen hat und einige Pflanzen halb oder ganz vertrocknet waren, reagierten einige Hortensien mit mehrjährigem Blühausfall. Aber das scheint nun überwunden (jetzt nur nichts falsch machen!).

Gekauft: Einen neuen Schlauch und eine Gießkanne. Die Alten waren hinüber. Und natürlich noch ein Sommerkleid, denn davon kann man 
nie genug haben!

Geklickt: "Herr Grün kocht" (aus irgendeinem Grund sage ich vor meinem geistigen "Hirn" übrigens immer Gün, statt Grün, keine Ahnung warum). Jedenfalls mag ich seine Rezepte und seine Art diese vorzustellen. Na und wer hätte nicht gerne einen Sommerwunschkuchen?






Weiterhin einen schönen Sommer!

Heiße Junigrüße
Jutta 





4. Juni 2019

Kinderparty - Krimidinner

Wer war es? Das war die zentrale Frage in den ersten Partystunden, denn wir hatten
- wie schon angekündigt - zum Krimidinner geladen.





Der Geburtstag selbst war völlig entspannt, aber zuvor...
Da durfte meine Tochter endlich mal mehr Gäste einladen als sonst, weil das gekaufte Krimidinner 
entsprechend viele Rollen vorsah und dann kam eine Absage nach der nächsten. Okay, wir waren diesmal 
auch reichlich spät mit den Einladungen dran, aber just an diesem Tag war wohl einfach viel los. 

Erst dachte ich mir "Schade, dann muss eine,...zwei Rolle(n) wegfallen", irgendwann raufte ich mir nur 
noch die Haare, zumal ich - weil das Design des Krimispiels echt hässlich war - von den Tisch- bis 
zu den Beweiskarten alles neu gestaltet und bereits ausgedruckt hatte.





Aber hilft ja nix, also neues Spiel gekauft und im nachhinein vielleicht sogar ganz glücklich darüber gewesen, 
denn ich glaube es war um Längen besser.

Erst hatte ich mir überlegt, gleich mit den Einladungen, auch die Rollen zu verteilen (ein Glück, dass ich das 
mal gelassen habe), fragte mich aber, ob das womöglich zu Unsicherheiten führen könnte (von wegen, "oje,
was muss ich da alles tun, kann ich das überhaupt?") und außerdem meinte mein Töchterlein, dass ihre
Freundinnen dann bestimmt untereinander spingsen. 

Ich überlegte mir, stattdessen selbst eine kleine "Verkleidungskiste" herzurichten und die Rollen erst 
beim Krimidinner selbst zu verteilen. Doch glücklicherweise entdeckte ich zwei Tage vorher (beim 
Durchlesen meines Gastgeberheftchens), dass es für dieses Spiel auch Links mit den entsprechenden Rollenvorstellungen, Bekanntmachung der anderen Charaktere und Verkleidungstipps gab
und so wurden diese Hinweise doch noch vorher veschickt.




Und ich bin so froh darüber, denn die meisten Mädchen hatten sich großartig verkleidet 
und es war eine echte Freude ihnen die Tür zu öffnen!




Dann ging es los. 
Die Mädchen fanden sich zuerst unterschiedlich gut in ihre Rollen und in die Situation ein 
(manchen möchte man fast eine Schauspielkarriere ans Herz legen ;-)) Von Runde zu Runde wurde 
es besser und lustiger und ich glaube, es hat wirklich allen gut gefallen. 

Ich selbst saß mit am Tisch, gab hin und wieder Hinweise heraus oder läutete die nächste Runde ein und durfte - nachdem ein Gast für ein Weilchen weg musste - selbst in eine Rolle schlüpfen. Hat wirklich Spaß gemacht und ich war fast ein wenig enttäuscht, als das Mädchen wieder zurückkam und ich die Rolle wieder hergeben musste.




Als "Dinner" (in unserem Fall eigentlich Lunch) hatte ich mir ein Menue ausgesucht, welches gut 
vorzubereiten ist und allen schmeckt. Es gab vorneweg Bruschetta, als Hauptspeise Spaghetti 
mit Bolognese bzw. Tomatensauce und als Nachtisch noch Vanille- und Schokopudding. Mochten alle. 

Stilgerecht wurde es von unserem "Charles" (meinem Mann) serviert. 
(Den Namen 'Charles' behielt mein Mann dann die ganze Party über ;-))




Da meine Tochter  - trotz des Krimis - unbedingt noch "draussen was unternehmen wollte", gab es 
im Anschluss noch eine Rallye durch unseren Ort (mit zerschnittenen Fotos, die man zusammenpuzzlen musste, 
um Orte zu finden, mit GPS-Daten als Hilfe, Zusatzaufgaben wie spezielle Fotomotive oder ein gefilmtes Geburtstagsständchen von Fremden und noch einigen "Quizfragen". Erstmalig alles von meinem Mann ausgearbeitet (ich glaube er war sehr erstaunt, wieviel Arbeit das macht ;-)). 




Nach der Rallye stürzten sich die Mädchen dann erst übers Kuchenbuffet (war in kürzester Zeit leer), 
bevor sie sich in ihre "Chill-Ecke" lümmelten und Spiele wir Wahrheit und Pflicht und dergleichen spielten 
(und dabei alle Chips und Wassermelonenvorräte auffutterten). 

Obwohl es bereits unsere zeitlich mit Abstand längste Feier war, gab es noch eine Verlängerung oben drauf. 
Und mit Minipizzen und Bowle ging schließlich ein wirklich wunderschöner Tag mit herrlichem Wetter zu Ende.


Eine Stunde waren die Kinder draussen unterwegs, aber ich habe es natürlich nicht geschafft...


... (weil gemütlich am Sofa) Fotos zu machen. Nur schnelle Handyfotos in der Küche waren drin


Nach der Hälfte des Geburtstags habe ich leider - wie jedes Mal -  vergessen Fotos zu machen. 
Wann wird aus mir endlich mal eine anständige Bloggerin? ;-)))




So, nun haben wir fast ein Jahr Verschnaufpause, bevor die nächste Kinderparty ansteht.
Mal sehen, was uns dann einfällt...


Feierfreudige Dienstagsgrüße
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag
 

30. Mai 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick







 
Gesehen: Oh-oh. Bisher war ich ja völlig serienfrei, aber diesmal hat's mich erwischt. "This is us" habe ich zufällig entdeckt und wurde 
sofort süchtig. Böse Sache. Vor allem weil es Staffel 3 nicht mehr kostenlos gab und ich mich natürlich nicht stoppen konnte.

Gehört: Ein bißchen "Hotel Matze", sonst eigentlich recht wenig. 

Getrunken: Unmengen an Kaffee, Rhabarbersaftschorle und Haselnussschnaps (habe beschlossen überhaupt nur noch Haselnuss-
schnaps zu trinken. Also als Schnapssorte, nicht ausschließlich ;-))

Gegessen: Hühnersuppe. Extra für mich von meiner Mutter gekocht. Die habe ich nämlich leider seit Jahrzehnten nicht mehr gegessen 
und das neulich bei meiner Mutter erwähnt. Ich schätze die Erinnerung an Hühnersuppe ist deshalb so positiv, weil es die an genau dem Tag gab, als eine entfernte Verwandte nach längerem Besuch wieder abreiste. Diese amerikanische Großcousine (etwas älter als ich - ich ging damals noch in die Grundschule) liebte Süßigkeiten und hatte ausreichend Geld, um jeden Tag Unmengen davon in unserem ortsansässigen Lädchen zu kaufen (für mich damals völlig unvorstellbar). Mir gab sie immer großzügig ab, was ich an sich ziemlich toll fand. Aber nach tagelangem Süßigkeiten-"Overflow" war ich regelrecht gierig nach "gesundem" Essen. 
(Gerne erinnere ich mich auch an die großen, ungläubigen Augen der Kassiererin in dem Minilädchen, als meine Großcousine (oder was immer sie genau ist) jeden Tag auflief, irre Mengen an Süßkram kaufte und sich dann auch noch auf englisch (!) zu verständigen versuchte.)

Griesgrämg geguckt: Weil ich im Mai tatsächlich noch eine Erkältung bekam (wo ich den ganzen langen Winter gesund überstanden hatte). Immerhin ganz praktisch, dass mein Kleiner zu dieser Zeit im Schullandheim war (und ich kurz zuvor dieser Seriensucht verfallen war).

Geärgert: Nicht wirklich geärgert, aber es gibt Hinweise darauf, dass sich wieder ein Ameisenvolk in meinen Lavendelkübel eingenistet hat. Hätte nicht sein müssen.

Gestaunt: Was aus dem ehemaligen Hortgärtchen (nun Schulgarten) geworden ist (siehe oben). Und über eine lange Rabatte voller Allium am Straßenrand unseres Ortes (mit richtig dicken Blütenkugeln). So eine "öffentliche" Bepflanzung habe ich noch nie gesehen.

Geseufzt: Die ganze Zeit dachte ich mir "Nein, ich warte noch mit den Pfingstrosen, sonst sind die Blüten schon vor dem Muttertag (= geplante Muttertagstischdeko) aufgeblüht. Und dann wurde ich krank, kam nicht in den Blumenladen und als ich es endlich schaffte, gab es die Pfingstrosen natürlich nur als feste, unaufgeblühte Knospenköpfe. Seufz. Toll sah das natürlich nicht aus. Und als ob das nicht gereicht hätte, gingen die beiden schönsten, richtig dicken (und teuren) Pfingstrosen dann überhaupt nicht mehr auf, sondern verwelkten als "Knospe". Pfh!

Gefreut: Als ich meinen kleinen Schatz nach einer Woche Schullandheim wieder in meine Arme schließen konnte (solange waren wir noch nie getrennt) und dass es ihm richtig gut gefallen hat. Und zuvor über die Fotos, die überraschenderweise geschickt wurden. Das hat richtig gut getan (und Marion, falls du das liest: Vielen Dank für alles, du bist eine grandiose Elternsprecherin!)

Getan: Mich kriminalistisch betätigt. Zur Geburtstagsparty meiner Tochter laden wir diesmal zum Krimidinner und ich bin schon sehr gespannt. Dummerweise haben gerade dieses Jahr einige Freundinnen abgesagt und nun muss ich mal sehen, wie ich das am besten handle. 

Gewundert: Dass mein Kleiner die mitgenommenen Süßigkeiten wieder aus dem Schullandheim mit nach Hause brachte.

Gelächelt: Über meine Eltern. Die wollten neulich auf Shoppingtour gehen, doch es wurde eher eine Reise in die Vergangenheit. Beide Läden, die sie aufsuchen wollten, gibt es seit Jahren (Jahrzehnten) nicht mehr. Der eine ist weggezogen und der andere wurde ganz aufgelöst. Und sie wollten tatsächlich in beide hintereinander. 

Gedacht: Ich kann wirklich nicht (in keinster Weise) verstehen, wie es sein kann, das bereits mehrere Gerichtsurteile in Bezug auf Krebserkankungen durch Glyphosat zu Lasten von Monsanto ausgingen und dieses Mittel trotzdem heiter weiter auf unsere Felder gespritzt wird (das kann ich grundsätzlich schon nicht verstehen).

Geplant: Jede Menge, aber alles noch streng geheim.

Gelacht: Über meinen Kleinen, als er neulich meinte: "Jetzt bleib mal halbwild!" (was immer das genau bedeuten mag)

Gelitten: Unter dem schlechten Wetter. Jaaaa, Regen ist wichtig, aber hin und wieder hätte es auch einfach nur nachts regnen können und die Temperaturen müssen deswegen ja auch nicht auf Wintermodus umsteigen.

Gekauft: Sommerliches und natürlich Partydeko!

Geklickt: Die "aktuellen Pflückbedingungen" des nächstgelegenen Erdbeerfelds. Wann kann ich mir endlich Erdbeeren holen? 
(Normalerweise bin ich eher zu spät dran, aber noch ist nichts zu holen, grummel).






Wonnige Maigrüße
Jutta




28. Mai 2019

Kinderparty - Einladungskarten zum Aufrubbeln

Neues (Lebens-) Jahr - neue Feier.
Dieses Mal veranstalten wir zum Kindergeburtstag meiner 12-Jährigen ein Krimidinner, weshalb die Einladungen
ein bißchen blutrünstiger sein durften (najaaaa, die bunten Punkte lockern doch ziemlich auf).




 
Und weil meine beiden Süßen mittlerweile recht verwöhnte "Einladungskartenkinder" sind, 
durften es auch diesmal nicht einfach Karten sein, sondern sie mussten - wie immer - einen interaktiven Part aufweisen. Also gibt es ein Rubbelfeld, unter dem sich der eigentliche Grund der Einladung versteckt.




Das Rubbelfeld lässt sich ganz einfach herstellen. 
Dafür durchsichtige Klebefolie - Klebebandroller oder Bücherfolie (die lässt sich leichter zuschneiden) - auf das entsprechende Feld kleben und dann mit einer Mischung aus 3 Teilen Acrylfarbe und 1 Teil Spüli mehmals überstreichen. Immer schön trocknen lassen und schon ist das Rubbelfeld fertig.




Da es unser erstes Krimidinnerspiel ist, bin ich schon ganz hibbelig aufgeregt, wie es wohl wird.
Da ich aber bislang nur Gutes darüber gehört habe, freue ich mich schon sehr.

Und nun werde ich mir noch ein paar Leckereien und sonstige Zeitvertreibe überlegen, mit denen ich 
die Horde Mädchen noch verwöhnen kann.


 


Habt einen schönen, vielleicht kreativen Dienstag!

Grüße vom Tatort
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag


28. April 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick


Himmel, der April ging tatsächlich NOCH schneller um als der März (obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist). 
Jetzt habe ich fast ein bißchen Angst vor dem Mai...





 
Gesehen: Diesen interessanten Film. Aufmerksam wurde ich durch einen Reportage meines geliebten (und nach langer Zeit mal
wieder gekauften) SZ-Magazins. Auch interessant, der Ansatz mit der Spaltung der Gesellschaft in "Somewheres" und "Anywheres" 
sowie die daraus resultierende Erklärung für die sich leider ausbreitende Rechtsradikalität.
Und so viel wunderbares, frisches Grün (ich liebe es!). Vor einem dunklen Gewitterhimmel strahlt es richtig. Der Frühling ist so schön!

Gehört: Aufgrund der Ferien unfassbar viel Kindergeschrei. Wieso habe ich zwei so Hitzköpfe? Und dabei sind sie so zauberhaft, 
wenn sie zusammen etwas unternehmen.

Gelesen: Ich hänge tatsächlich immer noch bei "Frühlingsglück und Gartenzauber" und ein Ende ist nicht in Sicht.
 

Getrunken: Ich habe kühle, frühlingshafte Weißweinschorle in mein Repertoire aufgenommen.

Gegessen: Noch KEINEN Spargel. Ein Skandal!!

Geärgert: Nicht wirklich geärgert, aber es gibt Hinweise darauf, dass sich wieder ein Ameisenvolk in meinen Lavendelkübel eingenistet hat. Hätte nicht sein müssen.

Gefreut: Ganz klar über die Natur und die Osterferien. 
Und über das "romantische Frühstück" (O-Ton Sohn), mit dem mich mein Kleiner im Bett verwöhnt hat. Kakao, Orangensaft (und wirklich nur ein ganz kleiner Teil davon geriet auf's Bett ;-)) und Obst. Dazu heruntergelassene Jalousien und gedämpftes Licht (zwecks der Romantik - woher hat er das?) und eine "Drei Ausrufezeichen"-CD.

Geärgert: Dass es natürlich genau dann regnen musste (und zwar heftigst), als ich mal wieder am Fußballfeldrand stand. Hätte ruhig noch 
ein Stündchen warten können.

Getan: Geputzt, aussortiert und umgeschlichtet. Und das ambitionsloseste Osterfest ever gefeiert.

Gegruselt: Vor dem "Übergangsauto", welches wir ein Weilchen hatten. Dieser sogenannte Spurhalteassistent, verzog mir dreimal gefährlich den Lenker. Ich traute mich schon gar nicht mehr einhändig zu fahren. Beim zweiten Mal hatte ich genug und kramte an der nächsten Ampel im Handschuhfach, um das Handbuch herauszuholen ("wo stellt man diesen Höllen-Assistenten ab?!") Und was fand ich? Eine CD/DVD!! Ohne Worte (hatte gerade keinen Laptop dabei). Und dann auch noch Automatik. Tschüss, spritziges Fahren, willkommen unliebsame Assoziationen!

Gewühlt, Auf-: Dass meine Eltern tatsächlich von sogenannten Enkelbetrügern ausgenommen werden sollten. Sie sind ihnen aber nicht auf den Leim gegangen. Leider wurde die Betrüger aber nicht gefasst - das wäre was gewesen!

Gegrinst: Kinder im Jahr 2019 beim Kreuzworträtsel. "Mama, meinst du das stimmt? Dann geb ich das mal ein."

Gedacht: Da wirste erwachsen und denkst du kannst selbstbestimmt leben. Und dann kaufste dir ein Auto mit dem neuesten Schnickschnack und schon geht die Gängelei wieder los (nur mal so laut gedacht). Aber mal konkret, bin ich eigentlich die Einzige, die von etlichen "Features" der neuesten Autos genervt ist?
Und was für eine schlaue Frage vom SZ-Magazin. Da bin ich richtig ins Grübeln gekommen.

Geplant: Mir baldmöglichst etwas Flieder abzuschneiden (auch wenn er nicht lange in der Vase hält).

Gelacht: Während unserer schönen Wanderung an Karfreitag. Unter anderem bei dieser Situation. Überhaupt hat mir dieser Ausflug 
in die Natur so gut getan!

Gelitten: Mit meinem Kleinen. Also der Armbruch meines Kleinen hätte echt nicht sein müssen. Da fallen doch recht viele (Ferien-)Aktivitäten erstmal weg. Aber immerhin hat er nun einen anderen "Verband", denn beim ersten war der Arm direkt am Körper (Bauch) fixiert, da fiel selbst die zweite Hand komplett weg und es war auch nicht sehr komfortabel (obwohl Kinder ja mit solchen Situationen immer erstaunlich gut zurechtkommen, so meine Erfahrung).

Gekauft: Zwei Osterhäschen, die ich dann auch direkt vergessen habe. Ein Glück, dass Ostern wiederkommt!

Geklickt: Wird das jetzt. Wurde mir von meinem Mann empfohlen, na da bin ich mal gespannt.





 

 
Ich habe übrigens jetzt erst wahrgenommen, wie rosa- und blütenlastig meine Fotos in diesem Monat sind. 
Naja, Frühling eben... 

Aprilgrüße
Jutta