4. Juni 2019

Kinderparty - Krimidinner

Wer war es? Das war die zentrale Frage in den ersten Partystunden, denn wir hatten
- wie schon angekündigt - zum Krimidinner geladen.





Der Geburtstag selbst war völlig entspannt, aber zuvor...
Da durfte meine Tochter endlich mal mehr Gäste einladen als sonst, weil das gekaufte Krimidinner 
entsprechend viele Rollen vorsah und dann kam eine Absage nach der nächsten. Okay, wir waren diesmal 
auch reichlich spät mit den Einladungen dran, aber just an diesem Tag war wohl einfach viel los. 

Erst dachte ich mir "Schade, dann muss eine,...zwei Rolle(n) wegfallen", irgendwann raufte ich mir nur 
noch die Haare, zumal ich - weil das Design des Krimispiels echt hässlich war - von den Tisch- bis 
zu den Beweiskarten alles neu gestaltet und bereits ausgedruckt hatte.





Aber hilft ja nix, also neues Spiel gekauft und im nachhinein vielleicht sogar ganz glücklich darüber gewesen, 
denn ich glaube es war um Längen besser.

Erst hatte ich mir überlegt, gleich mit den Einladungen, auch die Rollen zu verteilen (ein Glück, dass ich das 
mal gelassen habe), fragte mich aber, ob das womöglich zu Unsicherheiten führen könnte (von wegen, "oje,
was muss ich da alles tun, kann ich das überhaupt?") und außerdem meinte mein Töchterlein, dass ihre
Freundinnen dann bestimmt untereinander spingsen. 

Ich überlegte mir, stattdessen selbst eine kleine "Verkleidungskiste" herzurichten und die Rollen erst 
beim Krimidinner selbst zu verteilen. Doch glücklicherweise entdeckte ich zwei Tage vorher (beim 
Durchlesen meines Gastgeberheftchens), dass es für dieses Spiel auch Links mit den entsprechenden Rollenvorstellungen, Bekanntmachung der anderen Charaktere und Verkleidungstipps gab
und so wurden diese Hinweise doch noch vorher veschickt.




Und ich bin so froh darüber, denn die meisten Mädchen hatten sich großartig verkleidet 
und es war eine echte Freude ihnen die Tür zu öffnen!




Dann ging es los. 
Die Mädchen fanden sich zuerst unterschiedlich gut in ihre Rollen und in die Situation ein 
(manchen möchte man fast eine Schauspielkarriere ans Herz legen ;-)) Von Runde zu Runde wurde 
es besser und lustiger und ich glaube, es hat wirklich allen gut gefallen. 

Ich selbst saß mit am Tisch, gab hin und wieder Hinweise heraus oder läutete die nächste Runde ein und durfte - nachdem ein Gast für ein Weilchen weg musste - selbst in eine Rolle schlüpfen. Hat wirklich Spaß gemacht und ich war fast ein wenig enttäuscht, als das Mädchen wieder zurückkam und ich die Rolle wieder hergeben musste.




Als "Dinner" (in unserem Fall eigentlich Lunch) hatte ich mir ein Menue ausgesucht, welches gut 
vorzubereiten ist und allen schmeckt. Es gab vorneweg Bruschetta, als Hauptspeise Spaghetti 
mit Bolognese bzw. Tomatensauce und als Nachtisch noch Vanille- und Schokopudding. Mochten alle. 

Stilgerecht wurde es von unserem "Charles" (meinem Mann) serviert. 
(Den Namen 'Charles' behielt mein Mann dann die ganze Party über ;-))




Da meine Tochter  - trotz des Krimis - unbedingt noch "draussen was unternehmen wollte", gab es 
im Anschluss noch eine Rallye durch unseren Ort (mit zerschnittenen Fotos, die man zusammenpuzzlen musste, 
um Orte zu finden, mit GPS-Daten als Hilfe, Zusatzaufgaben wie spezielle Fotomotive oder ein gefilmtes Geburtstagsständchen von Fremden und noch einigen "Quizfragen". Erstmalig alles von meinem Mann ausgearbeitet (ich glaube er war sehr erstaunt, wieviel Arbeit das macht ;-)). 




Nach der Rallye stürzten sich die Mädchen dann erst übers Kuchenbuffet (war in kürzester Zeit leer), 
bevor sie sich in ihre "Chill-Ecke" lümmelten und Spiele wir Wahrheit und Pflicht und dergleichen spielten 
(und dabei alle Chips und Wassermelonenvorräte auffutterten). 

Obwohl es bereits unsere zeitlich mit Abstand längste Feier war, gab es noch eine Verlängerung oben drauf. 
Und mit Minipizzen und Bowle ging schließlich ein wirklich wunderschöner Tag mit herrlichem Wetter zu Ende.


Eine Stunde waren die Kinder draussen unterwegs, aber ich habe es natürlich nicht geschafft...


... (weil gemütlich am Sofa) Fotos zu machen. Nur schnelle Handyfotos in der Küche waren drin


Nach der Hälfte des Geburtstags habe ich leider - wie jedes Mal -  vergessen Fotos zu machen. 
Wann wird aus mir endlich mal eine anständige Bloggerin? ;-)))




So, nun haben wir fast ein Jahr Verschnaufpause, bevor die nächste Kinderparty ansteht.
Mal sehen, was uns dann einfällt...


Feierfreudige Dienstagsgrüße
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag
 

30. Mai 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick







 
Gesehen: Oh-oh. Bisher war ich ja völlig serienfrei, aber diesmal hat's mich erwischt. "This is us" habe ich zufällig entdeckt und wurde 
sofort süchtig. Böse Sache. Vor allem weil es Staffel 3 nicht mehr kostenlos gab und ich mich natürlich nicht stoppen konnte.

Gehört: Ein bißchen "Hotel Matze", sonst eigentlich recht wenig. 

Getrunken: Unmengen an Kaffee, Rhabarbersaftschorle und Haselnussschnaps (habe beschlossen überhaupt nur noch Haselnuss-
schnaps zu trinken. Also als Schnapssorte, nicht ausschließlich ;-))

Gegessen: Hühnersuppe. Extra für mich von meiner Mutter gekocht. Die habe ich nämlich leider seit Jahrzehnten nicht mehr gegessen 
und das neulich bei meiner Mutter erwähnt. Ich schätze die Erinnerung an Hühnersuppe ist deshalb so positiv, weil es die an genau dem Tag gab, als eine entfernte Verwandte nach längerem Besuch wieder abreiste. Diese amerikanische Großcousine (etwas älter als ich - ich ging damals noch in die Grundschule) liebte Süßigkeiten und hatte ausreichend Geld, um jeden Tag Unmengen davon in unserem ortsansässigen Lädchen zu kaufen (für mich damals völlig unvorstellbar). Mir gab sie immer großzügig ab, was ich an sich ziemlich toll fand. Aber nach tagelangem Süßigkeiten-"Overflow" war ich regelrecht gierig nach "gesundem" Essen. 
(Gerne erinnere ich mich auch an die großen, ungläubigen Augen der Kassiererin in dem Minilädchen, als meine Großcousine (oder was immer sie genau ist) jeden Tag auflief, irre Mengen an Süßkram kaufte und sich dann auch noch auf englisch (!) zu verständigen versuchte.)

Griesgrämg geguckt: Weil ich im Mai tatsächlich noch eine Erkältung bekam (wo ich den ganzen langen Winter gesund überstanden hatte). Immerhin ganz praktisch, dass mein Kleiner zu dieser Zeit im Schullandheim war (und ich kurz zuvor dieser Seriensucht verfallen war).

Geärgert: Nicht wirklich geärgert, aber es gibt Hinweise darauf, dass sich wieder ein Ameisenvolk in meinen Lavendelkübel eingenistet hat. Hätte nicht sein müssen.

Gestaunt: Was aus dem ehemaligen Hortgärtchen (nun Schulgarten) geworden ist (siehe oben). Und über eine lange Rabatte voller Allium am Straßenrand unseres Ortes (mit richtig dicken Blütenkugeln). So eine "öffentliche" Bepflanzung habe ich noch nie gesehen.

Geseufzt: Die ganze Zeit dachte ich mir "Nein, ich warte noch mit den Pfingstrosen, sonst sind die Blüten schon vor dem Muttertag (= geplante Muttertagstischdeko) aufgeblüht. Und dann wurde ich krank, kam nicht in den Blumenladen und als ich es endlich schaffte, gab es die Pfingstrosen natürlich nur als feste, unaufgeblühte Knospenköpfe. Seufz. Toll sah das natürlich nicht aus. Und als ob das nicht gereicht hätte, gingen die beiden schönsten, richtig dicken (und teuren) Pfingstrosen dann überhaupt nicht mehr auf, sondern verwelkten als "Knospe". Pfh!

Gefreut: Als ich meinen kleinen Schatz nach einer Woche Schullandheim wieder in meine Arme schließen konnte (solange waren wir noch nie getrennt) und dass es ihm richtig gut gefallen hat. Und zuvor über die Fotos, die überraschenderweise geschickt wurden. Das hat richtig gut getan (und Marion, falls du das liest: Vielen Dank für alles, du bist eine grandiose Elternsprecherin!)

Getan: Mich kriminalistisch betätigt. Zur Geburtstagsparty meiner Tochter laden wir diesmal zum Krimidinner und ich bin schon sehr gespannt. Dummerweise haben gerade dieses Jahr einige Freundinnen abgesagt und nun muss ich mal sehen, wie ich das am besten handle. 

Gewundert: Dass mein Kleiner die mitgenommenen Süßigkeiten wieder aus dem Schullandheim mit nach Hause brachte.

Gelächelt: Über meine Eltern. Die wollten neulich auf Shoppingtour gehen, doch es wurde eher eine Reise in die Vergangenheit. Beide Läden, die sie aufsuchen wollten, gibt es seit Jahren (Jahrzehnten) nicht mehr. Der eine ist weggezogen und der andere wurde ganz aufgelöst. Und sie wollten tatsächlich in beide hintereinander. 

Gedacht: Ich kann wirklich nicht (in keinster Weise) verstehen, wie es sein kann, das bereits mehrere Gerichtsurteile in Bezug auf Krebserkankungen durch Glyphosat zu Lasten von Monsanto ausgingen und dieses Mittel trotzdem heiter weiter auf unsere Felder gespritzt wird (das kann ich grundsätzlich schon nicht verstehen).

Geplant: Jede Menge, aber alles noch streng geheim.

Gelacht: Über meinen Kleinen, als er neulich meinte: "Jetzt bleib mal halbwild!" (was immer das genau bedeuten mag)

Gelitten: Unter dem schlechten Wetter. Jaaaa, Regen ist wichtig, aber hin und wieder hätte es auch einfach nur nachts regnen können und die Temperaturen müssen deswegen ja auch nicht auf Wintermodus umsteigen.

Gekauft: Sommerliches und natürlich Partydeko!

Geklickt: Die "aktuellen Pflückbedingungen" des nächstgelegenen Erdbeerfelds. Wann kann ich mir endlich Erdbeeren holen? 
(Normalerweise bin ich eher zu spät dran, aber noch ist nichts zu holen, grummel).






Wonnige Maigrüße
Jutta




28. Mai 2019

Kinderparty - Einladungskarten zum Aufrubbeln

Neues (Lebens-) Jahr - neue Feier.
Dieses Mal veranstalten wir zum Kindergeburtstag meiner 12-Jährigen ein Krimidinner, weshalb die Einladungen
ein bißchen blutrünstiger sein durften (najaaaa, die bunten Punkte lockern doch ziemlich auf).




 
Und weil meine beiden Süßen mittlerweile recht verwöhnte "Einladungskartenkinder" sind, 
durften es auch diesmal nicht einfach Karten sein, sondern sie mussten - wie immer - einen interaktiven Part aufweisen. Also gibt es ein Rubbelfeld, unter dem sich der eigentliche Grund der Einladung versteckt.




Das Rubbelfeld lässt sich ganz einfach herstellen. 
Dafür durchsichtige Klebefolie - Klebebandroller oder Bücherfolie (die lässt sich leichter zuschneiden) - auf das entsprechende Feld kleben und dann mit einer Mischung aus 3 Teilen Acrylfarbe und 1 Teil Spüli mehmals überstreichen. Immer schön trocknen lassen und schon ist das Rubbelfeld fertig.




Da es unser erstes Krimidinnerspiel ist, bin ich schon ganz hibbelig aufgeregt, wie es wohl wird.
Da ich aber bislang nur Gutes darüber gehört habe, freue ich mich schon sehr.

Und nun werde ich mir noch ein paar Leckereien und sonstige Zeitvertreibe überlegen, mit denen ich 
die Horde Mädchen noch verwöhnen kann.


 


Habt einen schönen, vielleicht kreativen Dienstag!

Grüße vom Tatort
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag


28. April 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick


Himmel, der April ging tatsächlich NOCH schneller um als der März (obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist). 
Jetzt habe ich fast ein bißchen Angst vor dem Mai...





 
Gesehen: Diesen interessanten Film. Aufmerksam wurde ich durch einen Reportage meines geliebten (und nach langer Zeit mal
wieder gekauften) SZ-Magazins. Auch interessant, der Ansatz mit der Spaltung der Gesellschaft in "Somewheres" und "Anywheres" 
sowie die daraus resultierende Erklärung für die sich leider ausbreitende Rechtsradikalität.
Und so viel wunderbares, frisches Grün (ich liebe es!). Vor einem dunklen Gewitterhimmel strahlt es richtig. Der Frühling ist so schön!

Gehört: Aufgrund der Ferien unfassbar viel Kindergeschrei. Wieso habe ich zwei so Hitzköpfe? Und dabei sind sie so zauberhaft, 
wenn sie zusammen etwas unternehmen.

Gelesen: Ich hänge tatsächlich immer noch bei "Frühlingsglück und Gartenzauber" und ein Ende ist nicht in Sicht.
 

Getrunken: Ich habe kühle, frühlingshafte Weißweinschorle in mein Repertoire aufgenommen.

Gegessen: Noch KEINEN Spargel. Ein Skandal!!

Geärgert: Nicht wirklich geärgert, aber es gibt Hinweise darauf, dass sich wieder ein Ameisenvolk in meinen Lavendelkübel eingenistet hat. Hätte nicht sein müssen.

Gefreut: Ganz klar über die Natur und die Osterferien. 
Und über das "romantische Frühstück" (O-Ton Sohn), mit dem mich mein Kleiner im Bett verwöhnt hat. Kakao, Orangensaft (und wirklich nur ein ganz kleiner Teil davon geriet auf's Bett ;-)) und Obst. Dazu heruntergelassene Jalousien und gedämpftes Licht (zwecks der Romantik - woher hat er das?) und eine "Drei Ausrufezeichen"-CD.

Geärgert: Dass es natürlich genau dann regnen musste (und zwar heftigst), als ich mal wieder am Fußballfeldrand stand. Hätte ruhig noch 
ein Stündchen warten können.

Getan: Geputzt, aussortiert und umgeschlichtet. Und das ambitionsloseste Osterfest ever gefeiert.

Gegruselt: Vor dem "Übergangsauto", welches wir ein Weilchen hatten. Dieser sogenannte Spurhalteassistent, verzog mir dreimal gefährlich den Lenker. Ich traute mich schon gar nicht mehr einhändig zu fahren. Beim zweiten Mal hatte ich genug und kramte an der nächsten Ampel im Handschuhfach, um das Handbuch herauszuholen ("wo stellt man diesen Höllen-Assistenten ab?!") Und was fand ich? Eine CD/DVD!! Ohne Worte (hatte gerade keinen Laptop dabei). Und dann auch noch Automatik. Tschüss, spritziges Fahren, willkommen unliebsame Assoziationen!

Gewühlt, Auf-: Dass meine Eltern tatsächlich von sogenannten Enkelbetrügern ausgenommen werden sollten. Sie sind ihnen aber nicht auf den Leim gegangen. Leider wurde die Betrüger aber nicht gefasst - das wäre was gewesen!

Gegrinst: Kinder im Jahr 2019 beim Kreuzworträtsel. "Mama, meinst du das stimmt? Dann geb ich das mal ein."

Gedacht: Da wirste erwachsen und denkst du kannst selbstbestimmt leben. Und dann kaufste dir ein Auto mit dem neuesten Schnickschnack und schon geht die Gängelei wieder los (nur mal so laut gedacht). Aber mal konkret, bin ich eigentlich die Einzige, die von etlichen "Features" der neuesten Autos genervt ist?
Und was für eine schlaue Frage vom SZ-Magazin. Da bin ich richtig ins Grübeln gekommen.

Geplant: Mir baldmöglichst etwas Flieder abzuschneiden (auch wenn er nicht lange in der Vase hält).

Gelacht: Während unserer schönen Wanderung an Karfreitag. Unter anderem bei dieser Situation. Überhaupt hat mir dieser Ausflug 
in die Natur so gut getan!

Gelitten: Mit meinem Kleinen. Also der Armbruch meines Kleinen hätte echt nicht sein müssen. Da fallen doch recht viele (Ferien-)Aktivitäten erstmal weg. Aber immerhin hat er nun einen anderen "Verband", denn beim ersten war der Arm direkt am Körper (Bauch) fixiert, da fiel selbst die zweite Hand komplett weg und es war auch nicht sehr komfortabel (obwohl Kinder ja mit solchen Situationen immer erstaunlich gut zurechtkommen, so meine Erfahrung).

Gekauft: Zwei Osterhäschen, die ich dann auch direkt vergessen habe. Ein Glück, dass Ostern wiederkommt!

Geklickt: Wird das jetzt. Wurde mir von meinem Mann empfohlen, na da bin ich mal gespannt.





 

 
Ich habe übrigens jetzt erst wahrgenommen, wie rosa- und blütenlastig meine Fotos in diesem Monat sind. 
Naja, Frühling eben... 

Aprilgrüße
Jutta




2. April 2019

Club der schlauen Findefüchse - Detektivgeburtstag

Da waren die Detektive los....

Vor einigen Tagen feierten wir nun also endlich den Detektivgeburtstag meines frischgebackenen Achtjährigen (vielleicht erinnert ihr euch noch an die Einladungen).
Zusammen mit seinen Detekivfreunden hieß es: ein kniffliger Fall muss gelöst werden! Aber klar, clever wie die Findefüchse sind, haben sie ihn schnell aufgeklärt und die Beute gefunden. Und das kam so:





Nach dem üblichen Kuchenessen und Geschenkeauspacken - HALT! Ich vergaß zu erwähnen,
dass die Jungs die erste Viertelstunde mit Feuerwanzensuchen beschäftigt waren
und ich mich fragte, ob sich das in den nächsten Stunden wohl noch ändern würde...
Nunja, es änderte sich ;-)) Also, nach den üblichen Ritualen übergab ich ihnen einen Brief der Polizei, die sie - als erfolgreicher und schlauer Detektivclub - um Mithilfe bat, denn eine sehr teure Vase wurde in unserem Ort gestohlen und musste dringend wieder gefunden werden.




Um bestens vorbereitet zu sein, empfahl die Polizei, vorher noch einige Detektiv-Fähigkeiten zu trainieren und so begannen wir mit ein paar "Tests" wie Geräusche erraten, Phantombilder mit verbundenen Augen malen, 
reihum eine Minute beim Verhör nicht "ja" oder" nein" sagen.




Nachdem alle diese Tests mit Bravour bestanden, gab es für jeden einen Detektivausweis (auf dem noch 
Deckname und Unterschrift eintragen wurde - Fingerabdrücke ließ ich spontan weg) und einen Geheimstift 
(mit dem sofort überall hingekritzelt wurde...).




Dann mussten die Jungs noch zwei "Sicherheits-Rätsel" lösen, welche ihr Auftraggeber kurz darauf 
über Walkie Talkie abfragte (sowie die Decknamen) und den ersten Tipp gab.




Von nun an führte die Jagd erst quer durch unser Haus, immer mit neuen Hinweisen, Rätseln oder Tipps, 
teilweise verschlüsselt. Extra im Bad (wegen des großen Spiegels) deponierte ich den Hinweis in Spiegelschrift, 
doch mein Kleiner las den Hinweis spiegelfrei vor, als ob er normal geschrieben wäre. Verrückt! 




Dann mussten sie beispielsweise einen Schlüssel finden, schauen zu welchem Schuh (mit aufgeklebtem Hinweis) die Schuhschablone passt und und und. Ein Highlight war die "Laser-Schleuse", aus der jedes Kind ein Stück Zeitung herausfischen musste (ein Riesenkarton, den ich mit Glöckchen und Schnüren präpariert hatte (Puh, was eine Arbeit!! War reichlich eng für eine erwachsene Person!). Die Zeitungsstücke mussten sie dann 
zusammenpuzzlen und die markierten Buchstaben der Reihe nach lesen. 






Dann ging es hinaus. Erst in den Garten, wo sie nach richtig gelösten Rechenaufgaben (die Lösungen ergaben die Telefonnummer) noch einen Telefonhinweis bekamen und wo sie ein Glas mit einem Fingerabdruck fanden und diesen aus einer Liste mit verschiedenene Abdrücken herausfinden mussten sowie "geheime Steine" (Überraschungseier, die ich mit Fimo ummantelt hatte), die sie erst aufhämmern durften, um an die Botschaft zu gelangen. Hin und wieder war natürlich auch eine Niete versteckt. Hähä, wie der ÄTSCH-Zettel im zweiten Ü-Ei.




Dann ging die Spurensuche im Ort weiter. Mit verschlüsselten Botschaften (auch im Brunnen, als Flaschenpost), mit einer "Schatzkarte", auf der sie den Weg suchten, mit Botschaften in Dosen, die sie von hoch oben mit Bällen herunterwarfen und mit Bilderrätseln, die sie wieder nach Hause schickten. Zu guter Letzt führte ein "Ticken" sie 
ins Wohnzimmer zurück, wo der Detektivclub eine große Kissenhülle mit vielen Luftballons darin fand. Die meisten Luftballons enthielten Zettel und so durften die Jungs ihre Energie loswerden und die Ballons zertrampeln. 
Endlich hielten sie den entscheidenden Hinweis in der Hand und fanden die kostbare Vase 
mitsamt kleiner "Beute-Säckchen".




Danach spielten sie mit den übrig gebliebenen Luftballons "Volleyball" (über eine Girlande), 
tobten herum und begannen ein Geschenk aufzubauen. 





Nach dem Abendessen (Minipizzen mit Rohkost) spielten wir alle zusammen noch ein bißchen Montagsmaler 
(ein echter Tipp, das kam schon beim Geburtstag meiner Tochter (11) unglaublich gut an), 
bis schließlich alle Kinder abgeholt wurde.







Bis auf meinen Sohn, setzten wir uns dann noch mit einem Getränk und ein kleiner Häppchenplatte an den entzündeteten Feuerkorb, während mein Kleiner glücklich im Wohnzimmer sein Geschenk weiter aufbaute.




Ich würde mal sagen, ein gelungener, schöner Kindergeburtstag!

Aber ihr wisst ja, nach der Party ist vor der Party - in zwei Monaten ist mein Töchterlein dran.


Ach, für die Nachmittagstafel gab es übrigens einen einfachen Zitronenkuchen, den ich mit Monster-Mini-
schaumküssen aufpimpte, sowie Salzbrezeln, die ich zur Hälfte in Kuvertüre getunkt und mit Streuseln 
verziert hatte. Diese kleinen Teilchen sind wirklich richtig lecker und gab's bestimmt nicht zum letzten Mal!


Bunte Grüße von der Spürnasenfront
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag




1. April 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick



Jaaa, ich werde das miniklein bald weglassen müssen, so ausschweifend wie ich berichte.
Mal sehen, ob ich mir eine neue Überschrift einfallen lasse ;-))





 
Gesehen: Einen Film über ein Transgenderkind. Hat mich ziemlich berührt und mich zu dem Entschluss kommen lassen, dass man Geschlechtsumwandlungen vielleicht doch schon früher erlauben sollte.
Und schon wieder einen Kinderfilm, mitsamt der ganzen Familie (dazwischen war ich sogar mal wieder in einem "richtigen Kinofilm", 
der allerdings nur sehr mittelmäßig war). Wir waren in "Rocca verändert die Welt". Zwar recht unrealistisch, aber auch sehr fröhlich 
und gefühlvoll. Ich kann ihn empfehlen. Jedenfalls mussten wir lachen und hatten auch Tränen in den Augen. Alle! 
Und dann sah ich diesen Monat jede Menge Achter!

Gehört: Teile meiner neu entdeckten CD-Sammlung und fröhliches Vogelgezwitscher.

Gelesen: Der März war für mich absolut kein Lesemonat. Ich habe lediglich mit dem Buch "Frühlingsglück und Gartenzauber" 
von Marina Boos begonnen.

Getrunken: Rhabarbersaftschorle. Und Apfel-Rosmarin-Biolimo. Neu und sehr lecker.

Gegessen: Unmengen an Kuchen und Torte und das erste Selbstgegrillte. Aber noch keinen Bärlauch, das muss sich schnellstens 
ändern (ehe die Saison schon wieder vorbei ist).

Geärgert: Über unsere unglaublichen Nachbarn. Nach dem Motto: wenn die Gartenliebe zu weit geht.

Gefreut: Irgendwann, vor einigen Jahren, ich glaube es war als meine Tochter anfing die Brücke (Turnübung) zu machen, wollte ich ihr zeigen, wie ich es schaffe, einen Bogengang nach hinten zu machen, wenn ich zur Brücke meine Beine erhöht (aufs Bett) stelle. Könnt ihr mir folgen? Egal, das Wichtige, also eigentlich das Schlimme dabei war, dass ich keine Brücke mehr konnte!! Also nicht ohne dass sich mein Kopf vom Boden abhob. Ich war damals schockiert, so richtig. Hätte nicht gedacht, dass man sowas plötzlich nicht mehr kann und unsportlich fand ich mich auch nicht. Ich verdrängte es (halbwegs). Nun ist meine Tochter seit einiger Zeit vom Bodenturnen recht angetan und übt unermüdlich Handstand, Kopfstand, Handstand-und-in-die-Brücke-kommen... und wieder zurück, Bogengang vorwärts rückwärts.... also ständig irgendwas. Und wenn ich sage ständig, meine ich auch ständig. Naja, auf was ich eigentlich hinauswill (sehr lange Schreibe kurzer Sinn), ich nahm mir meine Tochter zum Vorbild. Und nun - nach erstaunlich wenigen Versuchen kann ich die Brücke wieder (mache sie jetzt fast täglich). Vielleicht lacht ihr jetzt, aber ich freue mich wirklich. Sogar riesig. Über die wiedergewonnene Körperbeherrschung und über den Hauch von Ehrgeiz meinerseits (der mich mir zumeist fehlt). Von Kindern lernen, sage ich nur.

Und generell über die Fortschritte meiner nahezu täglichen, häuslichen Sporteinheiten. Nicht dass man etwas sehen würde, aber ich spüre 
es deutlich. Und als mein Sportkurs  wieder angefangen hat, war es offensichtlich. Ich fand die Stunde gar nicht mehr so schlimm wie sonst. Ein gutes Gefühl (darf gerne so bleiben ;-))

Getan: Auf Sonne gewartet, über die Sonne gefreut, schön gefeiert und gegrillt. Und... den Pony meines Kleinen verschnitten. Ziemlich. Netterweise ist er nicht eitel. Ach ja, und nicht zu vergessen: gebacken, gebacken und gebacken...

Gedacht: Schon April... Und ich sollte vielleicht doch etwas gegen meine Allergie tun. 
Und verrückt, wie plötzlich alles grünt und spriesst. Das fasziniert mich wirklich jedes Jahr.

Gestutzt: Ich komme an den Bahnsteig und lese auf dem Leuchtband: "... heute ca. 10 Minuten später. Grund dafür ist eine Verspätung." 
Ich bin fassungslos, Verspätung wegen Verspätung?? Da geht das Leuchtband weiter "...aus vorheriger Fahrt." Merke: Urteile nie voreilig. Bei der Heimfahrt musste ich dann fast eine Stunde am Bahnsteig stehen. Umgefallener Baum. Die S-Bahn und ich - das klappt nicht so richtig. Bei meiner letzten Fahrt war ich in den Streik geraten und wartete ebenfalls.

Geschüttelt (den Kopf): Es klingelt, ein junger Mann steht vor der Tür. "Guten Tag, XY Gebäudereinigung. Wir machen auch Hauseingänge und Treppen sauber..." Ich, gleich unterbrechend (denn diese "neue Masche" an der Haustür zu klingeln, um seine Dienste anzubieten geht mir ziemlich auf den Keks - alle die Homeoffice machen, werden wissen wovon ich spreche, wenn man zum wiederholten Male zur Tür eilt für SOWAS!). Also ich: "Danke, brauchen wir nicht." Er: "Finden sie nicht, also das sieht hier schon ziemlich schlimm aus!" Ich: "Also wenn sie finden, dass es bei uns ziemlich schlimm aussieht, dann kommen sie doch bitte herein, dann bekommen sie sofort einen Auftrag von mir."
Hat er sich das so vorgestellt? Muss noch viel lernen.... By the way, das "ziemlich Schlimme", ist ein bißchen Grünzeug zwischen den Fugen der ZWEI Treppen.

Gelächelt: Meine beiden Kinder und ich kuscheln auf dem Sofa. Mein Kleiner - wie so oft ein bißchen eifersüchtig - zu seiner Schwester: "Das ist nur meine Mama" Meine Tochter: "Quatsch". Mein Kleiner (anscheinend Gründe suchend, weshalb er die bessere Wahl ist): "Aber ich bin frischer! Ganz 4 Jahre".

Gedacht:  Was waren diese dreieinhalb mann- und kinderlosen Tage vielleicht toll. Ich habe sie so genossen. Leben wie früher (nicht dass ich das immer wollte!!). Ich hatte lange überlegt, ob ich nicht doch mifahren soll, in den Skikurzurlaub. Tapetenwechsel, die Alpen, Schnee, herrliche Landschaften, ein netter Ausflug mit den Bekannten vor Ort... klang verführerisch - und doch war es sowas von richtig Zuhause zu bleiben und einfach mal zu Lottern! Darf sich gerne wiederholen (auch wenn ich immer sehr glücklich bin, wenn ich meine beiden Kinder 
wieder in die Arme schließen kann).

Geplant: Ein paar neue Blumen und Gräser für den Garten. Und natürlich Kräuter, das ist eh klar.

Gelacht: Als neulich ein Junge sagte, er wäre ein Süßigkeiten-Schredder.

Gelitten: Beim Joggen mit dem Töchterchen. War IHRE Idee!! "Weil Joggen S P A S S macht." Ganz ehrlich, sie muss im Krankenhaus vertauscht worden sein, das sind doch nicht unsere Gene. Ich mache zwar momentan viel Sport, aber nichts mit Ausdauer (und das letzte Mal Joggen war ich etwa 2003!). Es war schrecklich. Während mir die Schenkel brannten und vor allem die Lunge raushing, hüpfte und sprang sie neben mir her wie ein junges Reh (NUR joggen war anscheinend zu langweilig). Fühlt ihr mit mir mit? Aber immerhin sahen wir am Ende im Wald noch einen Hasen. Einen richtig schönen.

Gekauft: Das erste Sommer-T-Shirt.

Geklickt: Die liebe Sassi von liniert.kariert. Auf den ersten Blick eine rosa-abgedrehte Lehrerin mit Hang zum Comedian. Doch so schnodderig wie sie gerne daherkommt, so sehr rührt sie mich, manchmal zu Tränen, so sehr berühren mich ihre Ansichten. Gute Ansichten. Ich wünschte es gäbe mehr wie sie!







So, und nun auf in den April - der macht was er will (und der wohl auch schon Vorbild für den März war)


April-fast-noch-Märzgrüße
Jutta