2. April 2019

Club der schlauen Findefüchse - Detektivgeburtstag

Da waren die Detektive los....

Vor einigen Tagen feierten wir nun also endlich den Detektivgeburtstag meines frischgebackenen Achtjährigen (vielleicht erinnert ihr euch noch an die Einladungen).
Zusammen mit seinen Detekivfreunden hieß es: ein kniffliger Fall muss gelöst werden! Aber klar, clever wie die Findefüchse sind, haben sie ihn schnell aufgeklärt und die Beute gefunden. Und das kam so:





Nach dem üblichen Kuchenessen und Geschenkeauspacken - HALT! Ich vergaß zu erwähnen,
dass die Jungs die erste Viertelstunde mit Feuerwanzensuchen beschäftigt waren
und ich mich fragte, ob sich das in den nächsten Stunden wohl noch ändern würde...
Nunja, es änderte sich ;-)) Also, nach den üblichen Ritualen übergab ich ihnen einen Brief der Polizei, die sie - als erfolgreicher und schlauer Detektivclub - um Mithilfe bat, denn eine sehr teure Vase wurde in unserem Ort gestohlen und musste dringend wieder gefunden werden.




Um bestens vorbereitet zu sein, empfahl die Polizei, vorher noch einige Detektiv-Fähigkeiten zu trainieren und so begannen wir mit ein paar "Tests" wie Geräusche erraten, Phantombilder mit verbundenen Augen malen, 
reihum eine Minute beim Verhör nicht "ja" oder" nein" sagen.




Nachdem alle diese Tests mit Bravour bestanden, gab es für jeden einen Detektivausweis (auf dem noch 
Deckname und Unterschrift eintragen wurde - Fingerabdrücke ließ ich spontan weg) und einen Geheimstift 
(mit dem sofort überall hingekritzelt wurde...).




Dann mussten die Jungs noch zwei "Sicherheits-Rätsel" lösen, welche ihr Auftraggeber kurz darauf 
über Walkie Talkie abfragte (sowie die Decknamen) und den ersten Tipp gab.




Von nun an führte die Jagd erst quer durch unser Haus, immer mit neuen Hinweisen, Rätseln oder Tipps, 
teilweise verschlüsselt. Extra im Bad (wegen des großen Spiegels) deponierte ich den Hinweis in Spiegelschrift, 
doch mein Kleiner las den Hinweis spiegelfrei vor, als ob er normal geschrieben wäre. Verrückt! 




Dann mussten sie beispielsweise einen Schlüssel finden, schauen zu welchem Schuh (mit aufgeklebtem Hinweis) die Schuhschablone passt und und und. Ein Highlight war die "Laser-Schleuse", aus der jedes Kind ein Stück Zeitung herausfischen musste (ein Riesenkarton, den ich mit Glöckchen und Schnüren präpariert hatte (Puh, was eine Arbeit!! War reichlich eng für eine erwachsene Person!). Die Zeitungsstücke mussten sie dann 
zusammenpuzzlen und die markierten Buchstaben der Reihe nach lesen. 






Dann ging es hinaus. Erst in den Garten, wo sie nach richtig gelösten Rechenaufgaben (die Lösungen ergaben die Telefonnummer) noch einen Telefonhinweis bekamen und wo sie ein Glas mit einem Fingerabdruck fanden und diesen aus einer Liste mit verschiedenene Abdrücken herausfinden mussten sowie "geheime Steine" (Überraschungseier, die ich mit Fimo ummantelt hatte), die sie erst aufhämmern durften, um an die Botschaft zu gelangen. Hin und wieder war natürlich auch eine Niete versteckt. Hähä, wie der ÄTSCH-Zettel im zweiten Ü-Ei.




Dann ging die Spurensuche im Ort weiter. Mit verschlüsselten Botschaften (auch im Brunnen, als Flaschenpost), mit einer "Schatzkarte", auf der sie den Weg suchten, mit Botschaften in Dosen, die sie von hoch oben mit Bällen herunterwarfen und mit Bilderrätseln, die sie wieder nach Hause schickten. Zu guter Letzt führte ein "Ticken" sie 
ins Wohnzimmer zurück, wo der Detektivclub eine große Kissenhülle mit vielen Luftballons darin fand. Die meisten Luftballons enthielten Zettel und so durften die Jungs ihre Energie loswerden und die Ballons zertrampeln. 
Endlich hielten sie den entscheidenden Hinweis in der Hand und fanden die kostbare Vase 
mitsamt kleiner "Beute-Säckchen".




Danach spielten sie mit den übrig gebliebenen Luftballons "Volleyball" (über eine Girlande), 
tobten herum und begannen ein Geschenk aufzubauen. 





Nach dem Abendessen (Minipizzen mit Rohkost) spielten wir alle zusammen noch ein bißchen Montagsmaler 
(ein echter Tipp, das kam schon beim Geburtstag meiner Tochter (11) unglaublich gut an), 
bis schließlich alle Kinder abgeholt wurde.







Bis auf meinen Sohn, setzten wir uns dann noch mit einem Getränk und ein kleiner Häppchenplatte an den entzündeteten Feuerkorb, während mein Kleiner glücklich im Wohnzimmer sein Geschenk weiter aufbaute.




Ich würde mal sagen, ein gelungener, schöner Kindergeburtstag!

Aber ihr wisst ja, nach der Party ist vor der Party - in zwei Monaten ist mein Töchterlein dran.


Ach, für die Nachmittagstafel gab es übrigens einen einfachen Zitronenkuchen, den ich mit Monster-Mini-
schaumküssen aufpimpte, sowie Salzbrezeln, die ich zur Hälfte in Kuvertüre getunkt und mit Streuseln 
verziert hatte. Diese kleinen Teilchen sind wirklich richtig lecker und gab's bestimmt nicht zum letzten Mal!


Bunte Grüße von der Spürnasenfront
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag




1. April 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick



Jaaa, ich werde das miniklein bald weglassen müssen, so ausschweifend wie ich berichte.
Mal sehen, ob ich mir eine neue Überschrift einfallen lasse ;-))





 
Gesehen: Einen Film über ein Transgenderkind. Hat mich ziemlich berührt und mich zu dem Entschluss kommen lassen, dass man Geschlechtsumwandlungen vielleicht doch schon früher erlauben sollte.
Und schon wieder einen Kinderfilm, mitsamt der ganzen Familie (dazwischen war ich sogar mal wieder in einem "richtigen Kinofilm", 
der allerdings nur sehr mittelmäßig war). Wir waren in "Rocca verändert die Welt". Zwar recht unrealistisch, aber auch sehr fröhlich 
und gefühlvoll. Ich kann ihn empfehlen. Jedenfalls mussten wir lachen und hatten auch Tränen in den Augen. Alle! 
Und dann sah ich diesen Monat jede Menge Achter!

Gehört: Teile meiner neu entdeckten CD-Sammlung und fröhliches Vogelgezwitscher.

Gelesen: Der März war für mich absolut kein Lesemonat. Ich habe lediglich mit dem Buch "Frühlingsglück und Gartenzauber" 
von Marina Boos begonnen.

Getrunken: Rhabarbersaftschorle. Und Apfel-Rosmarin-Biolimo. Neu und sehr lecker.

Gegessen: Unmengen an Kuchen und Torte und das erste Selbstgegrillte. Aber noch keinen Bärlauch, das muss sich schnellstens 
ändern (ehe die Saison schon wieder vorbei ist).

Geärgert: Über unsere unglaublichen Nachbarn. Nach dem Motto: wenn die Gartenliebe zu weit geht.

Gefreut: Irgendwann, vor einigen Jahren, ich glaube es war als meine Tochter anfing die Brücke (Turnübung) zu machen, wollte ich ihr zeigen, wie ich es schaffe, einen Bogengang nach hinten zu machen, wenn ich zur Brücke meine Beine erhöht (aufs Bett) stelle. Könnt ihr mir folgen? Egal, das Wichtige, also eigentlich das Schlimme dabei war, dass ich keine Brücke mehr konnte!! Also nicht ohne dass sich mein Kopf vom Boden abhob. Ich war damals schockiert, so richtig. Hätte nicht gedacht, dass man sowas plötzlich nicht mehr kann und unsportlich fand ich mich auch nicht. Ich verdrängte es (halbwegs). Nun ist meine Tochter seit einiger Zeit vom Bodenturnen recht angetan und übt unermüdlich Handstand, Kopfstand, Handstand-und-in-die-Brücke-kommen... und wieder zurück, Bogengang vorwärts rückwärts.... also ständig irgendwas. Und wenn ich sage ständig, meine ich auch ständig. Naja, auf was ich eigentlich hinauswill (sehr lange Schreibe kurzer Sinn), ich nahm mir meine Tochter zum Vorbild. Und nun - nach erstaunlich wenigen Versuchen kann ich die Brücke wieder (mache sie jetzt fast täglich). Vielleicht lacht ihr jetzt, aber ich freue mich wirklich. Sogar riesig. Über die wiedergewonnene Körperbeherrschung und über den Hauch von Ehrgeiz meinerseits (der mich mir zumeist fehlt). Von Kindern lernen, sage ich nur.

Und generell über die Fortschritte meiner nahezu täglichen, häuslichen Sporteinheiten. Nicht dass man etwas sehen würde, aber ich spüre 
es deutlich. Und als mein Sportkurs  wieder angefangen hat, war es offensichtlich. Ich fand die Stunde gar nicht mehr so schlimm wie sonst. Ein gutes Gefühl (darf gerne so bleiben ;-))

Getan: Auf Sonne gewartet, über die Sonne gefreut, schön gefeiert und gegrillt. Und... den Pony meines Kleinen verschnitten. Ziemlich. Netterweise ist er nicht eitel. Ach ja, und nicht zu vergessen: gebacken, gebacken und gebacken...

Gedacht: Schon April... Und ich sollte vielleicht doch etwas gegen meine Allergie tun. 
Und verrückt, wie plötzlich alles grünt und spriesst. Das fasziniert mich wirklich jedes Jahr.

Gestutzt: Ich komme an den Bahnsteig und lese auf dem Leuchtband: "... heute ca. 10 Minuten später. Grund dafür ist eine Verspätung." 
Ich bin fassungslos, Verspätung wegen Verspätung?? Da geht das Leuchtband weiter "...aus vorheriger Fahrt." Merke: Urteile nie voreilig. Bei der Heimfahrt musste ich dann fast eine Stunde am Bahnsteig stehen. Umgefallener Baum. Die S-Bahn und ich - das klappt nicht so richtig. Bei meiner letzten Fahrt war ich in den Streik geraten und wartete ebenfalls.

Geschüttelt (den Kopf): Es klingelt, ein junger Mann steht vor der Tür. "Guten Tag, XY Gebäudereinigung. Wir machen auch Hauseingänge und Treppen sauber..." Ich, gleich unterbrechend (denn diese "neue Masche" an der Haustür zu klingeln, um seine Dienste anzubieten geht mir ziemlich auf den Keks - alle die Homeoffice machen, werden wissen wovon ich spreche, wenn man zum wiederholten Male zur Tür eilt für SOWAS!). Also ich: "Danke, brauchen wir nicht." Er: "Finden sie nicht, also das sieht hier schon ziemlich schlimm aus!" Ich: "Also wenn sie finden, dass es bei uns ziemlich schlimm aussieht, dann kommen sie doch bitte herein, dann bekommen sie sofort einen Auftrag von mir."
Hat er sich das so vorgestellt? Muss noch viel lernen.... By the way, das "ziemlich Schlimme", ist ein bißchen Grünzeug zwischen den Fugen der ZWEI Treppen.

Gelächelt: Meine beiden Kinder und ich kuscheln auf dem Sofa. Mein Kleiner - wie so oft ein bißchen eifersüchtig - zu seiner Schwester: "Das ist nur meine Mama" Meine Tochter: "Quatsch". Mein Kleiner (anscheinend Gründe suchend, weshalb er die bessere Wahl ist): "Aber ich bin frischer! Ganz 4 Jahre".

Gedacht:  Was waren diese dreieinhalb mann- und kinderlosen Tage vielleicht toll. Ich habe sie so genossen. Leben wie früher (nicht dass ich das immer wollte!!). Ich hatte lange überlegt, ob ich nicht doch mifahren soll, in den Skikurzurlaub. Tapetenwechsel, die Alpen, Schnee, herrliche Landschaften, ein netter Ausflug mit den Bekannten vor Ort... klang verführerisch - und doch war es sowas von richtig Zuhause zu bleiben und einfach mal zu Lottern! Darf sich gerne wiederholen (auch wenn ich immer sehr glücklich bin, wenn ich meine beiden Kinder 
wieder in die Arme schließen kann).

Geplant: Ein paar neue Blumen und Gräser für den Garten. Und natürlich Kräuter, das ist eh klar.

Gelacht: Als neulich ein Junge sagte, er wäre ein Süßigkeiten-Schredder.

Gelitten: Beim Joggen mit dem Töchterchen. War IHRE Idee!! "Weil Joggen S P A S S macht." Ganz ehrlich, sie muss im Krankenhaus vertauscht worden sein, das sind doch nicht unsere Gene. Ich mache zwar momentan viel Sport, aber nichts mit Ausdauer (und das letzte Mal Joggen war ich etwa 2003!). Es war schrecklich. Während mir die Schenkel brannten und vor allem die Lunge raushing, hüpfte und sprang sie neben mir her wie ein junges Reh (NUR joggen war anscheinend zu langweilig). Fühlt ihr mit mir mit? Aber immerhin sahen wir am Ende im Wald noch einen Hasen. Einen richtig schönen.

Gekauft: Das erste Sommer-T-Shirt.

Geklickt: Die liebe Sassi von liniert.kariert. Auf den ersten Blick eine rosa-abgedrehte Lehrerin mit Hang zum Comedian. Doch so schnodderig wie sie gerne daherkommt, so sehr rührt sie mich, manchmal zu Tränen, so sehr berühren mich ihre Ansichten. Gute Ansichten. Ich wünschte es gäbe mehr wie sie!







So, und nun auf in den April - der macht was er will (und der wohl auch schon Vorbild für den März war)


April-fast-noch-Märzgrüße
Jutta




12. März 2019

STRENG GEHEIM - Einladung zur Detektivparty

Mein süßer, kleiner Schatz wird tatsächlich schon wieder ein Jahr älter (ACHT!!) und
somit steht demnächst ein Kindergeburtstag an.
Und da ist dieses Jahr etwas ganz Unglaubliches passiert. Ich frage: "Wollen wir dieses Jahr einen Detektiv-
geburtstag machen?" Und der Bald-Achtjährige sagt: "Ja." Einfach so. Ohne Einwand. Gab es noch nie.






Mal abgesehen davon, dass ich Detektivgeburtstage sowieso spannend und abwechslungsreich finde, 
habe ich es diesmal so richtig einfach. Denn vor vier Jahren feierte mein Töchterlein bereits unter diesem Motto. 
So kann ich einfach auf Erprobtes zurückgreifen und muss mir nicht alles neu ausdenken. Wobei - ein anderer Fall wird diesmal schon zu lösen sein, ich will schießlich selbst ein bißchen Abwechslung.

Außerdem gab es "die Bombe" (ein mit vielen Süßigkeiten und Frischhaltefolie präparierter Luftballon), die bei meiner Tochter entschärft werden musste, bei meinem Sohn bereits als Meteorit beim Weltraumgeburtstag ;-))
 


 

  Zudem wird es die Detektivsuche nur in abgespeckter Form geben, denn ich habe das Gefühl, dass längere Spiele/Suchen bei Jungs eher schwierig sind. Obwohl bei der "Superjungsprüfung" im letzten Jahr fast nur Bewegungsspiele am Start waren, fiel mir auf, dass einige nur eine begrenzte Zeit Lust daran hatten. 
Ob das Zufall war oder an den Gästen lag, keine Ahnung. Wie sind eure Erfahrungen?





Die Einladungen sind diesmal mit "unsichtbarer" Schrift versehen, die man nur anhand der beigefügten Lupe entziffern kann (ich hoffe das klappt und alle Kinder kommen am richtigen Tag und zur richtigen Uhrzeit. Wobei mit der Uhrzeit klappt das ohnehin nie. Irgendjemand kommt immer viel zu früh ;-)).

Mit einer Handvoll 6-eckiger Konfetti und der genannten Lupe kamen die geheimen Einladungen
dann in Dosen, deren Unterseiten wieder verklebt wurden.






Nun hoffe ich, dass alles hält und nichts festgeklebt ist.
Ein schöner Anblick war es jedenfalls, als mein Kleiner heute mit
einer Tüte voller scheppernder Dosen in die Schule spazierte.

Wer mag, hier findet ihr die Detektiveinladungen meiner Tochter.


 Und nun noch einen schönen Dienstag, mal sehen was sich das Wetter für heute überlegt hat.
Grüße mit kriminalstischem Spürsinn
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag




28. Februar 2019

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick






 
Gesehen: "Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten". 
Ein Kinderfilm, den ich so richtig gut fand (und meine beiden Kinder ebenso).

Gehört: Wunderschöne und dabei zugleich tieftraurige Musik dreier Musiker, die direkt ins Herz ging.

Gelesen: "Maigret und die Frauen" (ein Zweierband) von Georges Simenon. Und "Altes Land" von Dörte Hansen.

Getrunken: Kefir.

Geärgert: Über meine ständige, abendliche Müdigkeit (aber schlafen kann ich deswegen trotzdem nicht besser). Ich weiß, mein 
Eisenwert ist zu niedrig (ja, als Möchtegern-Blutspenderin weiß man das), vielleicht liegt es daran. Ich muss nun doch endlich mal 
einen Arzttermin ausmachen.

Gefreut: Ganz klar über die Sonne und die wärmeren Temperaturen. Bin quasi ein neuer Mensch!

Getan: Mein altes CD-Regal seit langem mal wieder abgestaubt und neu sortiert und dabei so viele Schätze entdeckt. Zugleich wiederholt 
den Vorsatz gefasst, mehr Musik zu hören. In jungen Jahren war Musik doch ständig und immer präsent. Wo ist das hin?
Und die erste kleine Vorfrühlingswanderung. Naja, Spaziergang trifft es eigentlich eher, aber wir hatten ein leckeres Picknick dabei, 
also muss es sich wohl um eine Miniwanderung gehandelt haben, oder? Es war herrlich, Sonnenstrahlen einsammeln, hin und wieder 
über das rutschige Eis (ehemalsSchnee) hätscheln und sich auslüften. Und die KInder umherklettern - NATÜRLICH!

Gedacht: Meine Kinder werden viel zu schnell groß (und die wollen das auch noch).

Geschockt: In meinem Buch von letztem Monat war es schon Thema. Und nun lese ich auch hier davon. Ritzen und Selbstverletzung bei Schülerinnen (seltener auch bei Schülern) soll keine Seltenheit mehr sein.

Gewundert: Wieso steckt die Zeitung plötzlich im Briefkasten und nicht mehr in der Zeitungsrolle? Stelle ich mir zudem für den Austräger unhandlicher vor (hat sich dann aber noch geklärt, der neue Austräger wollte die Zeitung besser geschützt wissen, zwecks Schnee und so).
Und über die Fragen meines Kleinen, wie "Mama, wie möchtest du lieber sterben. In einen Vulkan fallen oder erschossen werden.". Ähh...
(Sind aber auch harmlose Fragen dabei, wie "Würdest du an deiner Hochzeit lieber Heißluftballon fahren oder an einer Bar was trinken." Ja, 
bei uns wird's nie langweilig.)

Gegrinst: Über einen Cabriofahrer, der bei - immerhin EINEM Plusgrad - "offen" fuhr. Erst bemitleidete ich ihn ein wenig, weil ich annahm, sein Verdeck sei kaputt, doch an der nächsten Ampel schloss er es. Hm... da gingen wohl mit einem die Frühlingsgefühle durch ;-)) Und das war lange bevor Sonne (und Frühling) sich hier sehen ließen.

Gelächelt: Über den Freund meines Sohnes, der ihn morgens immer abholt. Seit meinem Geburtstag besitze ich ein Leuchtboard, welches nun täglich neu bestückt wird. Jeden Morgen wird nun der Freund meines Kleinen mit einem neuen Gruß beglückt. Ihr müsst euch das so vorstellen: Es klingelt, wir öffnen die Tür, sagen den jeweiligen neuen Morgengruß und deuten auf das Board. Und jeden Morgen grinst M. dann von einer Backe zur nächsten. Herrlich. Mal sehen, welche Sprachen und Dialekte uns noch so einfallen. Merke: Glücklichmachen kann so einfach sein!

Gelacht: Oft, lang und laut (wie selten). Beim Tatort mit Ulrich Tukur. Ich glaube noch nie vorher musste ich beim Tatort lachen. 
Wer hält mich jetzt für schräg?
Und über das Gesicht meines Neffen (21 Jahre jünger als ich), als mein Sohn meinte, wir würden gleichaltrig aussehen (stimmt 
ehrlicherweise kein bißchen).

Geplant: Amazon zu meiden.

Gekauft: Frühlingsblüher und Sneaker für die wärmere Jahreszeit sowie Dodelido ein kurzweiliges, lustiges Spiel, welches wir erstmalig an Silvester NACH Mitternacht gespielt haben. Puh, da hatte die Konzentration schon etwas gelitten (aber das Spiel uns trotzdem begeistert)... ;-))

Geklickt: Und gegrinst, bei diesem Artikel. Mittlerweile trocknet unsere Wäsche im Keller, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, wie genervt ich von dem ewigen Wäschständerrumgestehe in der letzten Wohnung war.








Sonnige (!) Februargrüße
Jutta





31. Januar 2019

Moment mal...


Minikleiner Monatsrückblick







 
Gesehen: Schnee und Blutmond. Und mich über beides gefreut.

Gehört: Wenig. Ein eher geräuschloser Monat. Kein Vogelgesang, kaum Musik und da meine Tochter eine Woche 
im Skilager war, nur wenig Geschwisterstreit.

Gelesen: "Wenn's weiter nichts ist" von Allison Pearson. Lustigerweise hat Nicole gerade etwas darüber geschrieben.

Gegessen: Unfassbar fluffig-leckere Amerikaner. Selbstgemacht. Bisher hatte ich die immer als eher trockenes Gebäck abgespeichert, 
daher ist es eigentlich gar nicht nachzuvollziehen, warum mich dieses Rezept (und die Bilder!) plötzlich so anlachte. Jedenfalls buken 
mein Sohn und ich sie nach und waren vom Ergebnis mehr als begeistert. Superlecker! Die werden bal mal wieder gebacken, 
vielleicht sogar zum nächsten Kindergeburtstag.
Und Bananenwaffeln nach diesem Rezept. Ich schätze ich habe weniger Milch genommen, und so waren die Waffeln ganz dick 
und trotzdem sehr fluffig. Allerdings habe ich das Rezept halbiert und nur eine nicht völlig überreife Banane (wieso sind die Bananen 
nicht braun, wenn man sie EINMAL so braucht?!) genommen und dann fehlte uns Schleckermäulern doch ein kleines bißchen Süße. 
Werden aber - mit einem Hauch Zucker - auf alle Fälle auch nochmal gemacht.

Getrunken: Ziemlich viel Kaffee. Morgens gefiltert, nachmittags Milchkaffee aus der Maschine.

Geärgert: Über echt heftige (und bis dato in der Form nie dagewesene) Kopfschmerzen.

Gefreut: Dass diese nervige Schiene meines Sohnes wieder ab ist (obwohl er das wirklich bravourös gemeistert hat). Riesig über das besondere Geschenk von Nicole und natürlich als meine Tochter nach einer Woche Skilager wieder nach Hause kam (große Vermissung!).

Getan: Eine Fackelwanderung. Mit der Klasse meines Sohnes und anschließendem Picknick um einen Feuerkorb. War richtig schön.

Gedacht: Liegt es am zunehmenden Alter? Oder an der täglichen Bilderflut auf Insta? Immer häufiger erwische ich mich, dass ich das Jahr, 
die Jahreszeiten als, wie soll ich es nennen, langweilig, wiederkehrend (was sie natürlich auch sind), vorhersehbar erlebe. Ach, denke ich 
mir beispielsweise, jetzt ist es also wieder Herbst, jetzt kommen (mal) wieder Fotos von Kastanien, bunten Blättern, warmen Tee, Kerzen... jedes Jahr das gleiche, alles so vorhersehbar. Alles immer und immer wieder. Dabei freue ich mich auf jede Jahreszeit, kann eigentlich nicht genug Fotos von gemütlichen Kuschelecken, bunte Blättern oder jetzt Schneebilder und frischen Blumen sehen. Und doch bleibt da hin 
und wieder diese Genervtheit. Komisch.

Geschmunzelt: Über meinen Kleinen. Wenn er nachmittags meint: "Ich mach's uns jetzt mal gemütlich" und dann sämtliche Kerzen 
im Wohnzimmer anzündet (und das sind viele).

Genervt: Über eine neue 30-er Zone, die ich fast jedes Mal übersehe (was heißt übersehen, mittlerweile müsste ich sie KENNEN! Aber sie geht einfach nicht in meinen Kopf rein). Mein Auto zeigt sie mir übrigens auch nicht an (nicht, dass ich auf das Display achten  würde...). 
Und über einen "Erpresserbrief" (also genauer sogar zwei), der in meinem Emailfach landete (als Absender MEINE Emailadresse!) und dem 
ich Bitcoins bezahlen sollte. Und während ich noch überlegte, ob ich das der Polizei melden sollte (oder ob das ohnehin nichts bringt), 
erschien genau darüber ein Bericht in der Zeitung (ging wohl mehreren so).

Gegrinst: Innerlich, über die Schneefreude meines Kleinen. Dreimal musste ich ihn zum Aufwärmen und Trocknen hereinrufen, als er im Schneeregen einen Tunnel durch seinen zuvor aufgehäuften Schneeberg grub. Einmal kam er sogar ganz schnell, gerne und freiwillig (war 
wohl doch kalt??) und jedes Mal war er völlig durchnässt. 

Gelächelt: Wenn mein Kleiner Fotos schießen möchte und dann Dinge arrangiert. "Mama, kann ich mal deine Blumen haben?" Ein Weilchen später. "Und die Kerze da auch? Und dies noch?" Und dann dekoriert er alles sorgfältig hin, macht Fotos und ist glücklich. Von mir hat er das übrigens nicht, denn ich mache meine Fotos fast ausschließlich am Vormittag, wenn meine beiden Süßen in der Schule sind.

(Cool) gefunden: Die Filme, die mein Kleiner momentan dreht. Ort und Akteure: seine Playmobilspielsachen. Okay, die Story ist ausbaufähig und manchmal steht die Kamera (mein Handy) auf dem Kopf, aber er hat wirklich gute Ideen. Die "Kamera"-Führung, die Schnitte... überhaupt habe ich häufiger das Gefühl, dass man mit dem Älterwerden diese leichte, unbeschwerte Kreativität verliert (ich empfinde das zumindest so).

(Begeistert) gewesen: Dass Zimtknoten - leicht aufgebacken - tatsächlich wie frisch zubereitet schmecken.

Gelacht: Über einige lustige Twitterposts.

Geplant: Bienenwachstücher selber machen. Ich hab' schon zig Tutorials gesehen und brauche noch diverse Größen. Anfangs war ich reichlich skeptisch, ob dann nicht alles pappt oder nach Bienenwachs riecht (beispielsweise Brot), doch nach längerem Gebrauch kann ich sagen, dass ich absolut von ihnen überzeugt bin! (Und wenn man sie selber macht, kann man tolle Stoffe verwenden!!)

Gekauft: Seit ewigen Zeiten mal wieder Zimmerpflanzen.

Geklickt: Die Staffel "Das Pubertier". Jetzt erst entdeckt. Und okay, nachdem ich vom Kinofilm enttäuscht war, hätte ich wohl auch nicht früher drauf geklickt. Hab mich jedenfalls amüsiert (zumal ich den Schauspieler gerne mag und die Serien-Wohnung so heimelig finde). Und außerdem atmet man tatsächlich etwas erleichtert aus, wenn man selbst ein Pubertier Zuhause hat.






Januargrüße
Jutta






12. Januar 2019

Plauschige Frauenrunde

Letzte Woche war es wieder soweit - mein alljährliches Damenkränzchen.
Diesmal unter dem Motto Hüttengaudi.







Mein Augenmerk gilt dabei meist dem Essen, denn der Rest kommt jedes Mal von ganz alleine.
Auch dieses Mal war es wieder eine richtig schöne - wenn auch relativ kleine - Runde und es freut mich zu sehen, 
wie meine unterschiedlichen Freundinnen miteinander harmonieren.






Vorab probierte ich auch wieder einen neuen Willkommenscocktail - Traditionen möchten schließlich 
gepflegt werden - entschied mich dann aber doch für einen besser passenderen Birnen-Apfelpunsch mit 
vielen winterlichen Gewürzen (Merke: warme Willkommengetränke sind viel unpraktischer, wenn 
man die unpünktlichtsten Freundinnen der Welt hat; nein, ich mache nur Spaß!)





Auf dem Buffet fand man Zimtknoten, meinen Haus-und-Hof-Schokokuchen (den ich noch schnell anrührte, nachdem ein anderer missglückte), Panna Cotta mit winterlichem Crunch und Granatapfelkernen, Pumpernickeltalern mit Mandelschmelz und Obatzder, Blätterteigtartes mit jeweils einer Brie-Preiselbeer- 
sowie einer Rotweinzwiebelfüllung mit Mozzarella und ein Sellerie-Apfel-Süppchen mit gebratenem 
Salbeitopping. Vielleicht nicht alles so richtig hüttenmäßig, aber wen stört's.




Nachdem wir uns den Begrüßungsaperitiv genehmigt haben, sitzen wir dann in
gemütlicher Runde und plaudern. Und zwischendurch steht immer mal
jemand auf, um sich Nachschub zu holen.




Lustigerweise hatte ich das bei meiner ersten Feier dieser Art ganz anders geplant und extra den Tisch eingedeckt (und geschwitzt, wie wir da alle hinpassen wollen), doch dann hatten sich die ersten Gäste einen Teller 
geschnappt und sich einfach auf's Sofa gesetzt und bald saßen alle dort ;-))




 Nun wird am Esstisch das Buffet errichtet und das Sofa als Sitzecke haben wir einfach beibehalten.
(Ihr wisst ja, der Gast ist König, in diesem Fall die Königin ;-))

Und dann war sie auch schon wieder vorüber, meine kleine Feierei.
Aber nach der Party ist vor der Party - oder wie war das?
Wer mal spingsen möchte, wie ich letztes Mal feierte, der klickt einfach hier.

Feierlaunige Grüße
Jutta